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Frühstücken in Bochum Teil 2

Auch wenn der Wecker manchmal unerbittlich klingelt: Mit einem guten Frühstück startet man einfach besser in den Tag. Besonders am Wochenende oder an freien Tagen macht es richtig Spaß, neue Cafés auszuprobieren und sich durch die Frühstückskarte zu schlemmen. Also haben wir, Lisa, Lara und Paula, ganz uneigennützig drei Frühstücksspots in Bochum für euch ausprobiert.

Café Ana Alte Bahnhofstraße 7

Manche Orte strahlen einfach etwas Warmes aus, und das Café Ana in Bochum-Langendreer ist genauso ein Ort. Schon beim Betreten spüren wir eine besondere Atmosphäre, eine Mischung aus Geborgenheit und vertrauter Gemütlichkeit. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee liegt in der Luft, während um uns herum Menschen herzlich miteinander plaudern. Das liebevoll ausgewählte Inventar verleiht dem Raum eine persönliche Note und lädt sofort zum Verweilen ein. Seit Anfang des Jahres wird das Café von Laura und Michaela mit viel Herzblut geführt.

Wir entscheiden uns für das Genießer-Frühstück, welches eine Mischung aus allem ist: Brot, Brötchen, Croissant und eine große Auswahl an Belägen. Serviert wird das Frühstück hier auf einer Etagere aus Porzellan. Dazu gibt es Orangensaft und bei jedem Frühstück ist ein Getränk nach Wahl inklusive. Neben Kaffee habe ich (Paula) den „Ana Spezial“ probiert – weiße Schokolade mit einem Espresso. Frühstück gibt’s täglich von 9 bis 13 Uhr. Neben Klassikern findet ihr auch neue Highlights wie das Kinderfrühstück oder das Matschfrühstück (Spoiler: Ja, da ist ein Schokokuss dabei!). Perfekt für kleine Gäste oder für alle, die’s einfach gern süß und verspielt mögen.

Beim Café Ana sticht außerdem das große glutenfreie Angebot hervor. Jedes Frühstück ist auch mit glutenfreiem Gebäck bestellbar und es gibt wechselnde glutenfreie Kuchen. In unserem Artikel zu glutenfreiem Essen in Bochum haben wir eine absolute Empfehlung für euch.

Café Caspi Viktoriastraße 27

Unser nächster Spot führt uns in die Innenstadt zum Café Caspi, einem kleinen Geheimtipp. Die Ausrichtung ist eine andere, denn hier geht es eher in die orientalische Richtung mit Shakshuka, Hummus und Omelett. Genau unser Geschmack! 

Unsere Bestellung liest sich schon mal gut: Wir nehmen das Frühstück für zwei Personen, dazu ein Omelett und natürlich Shakshuka. Hier könnt ihr zwischen der roten (mit Paprika und Tomate) und der grünen Version (mit Spinat und Lauch) wählen. Die Speisekarte ist übrigens rein vegetarisch.

Wir entdecken auf der Karte einen vietnamesischen Kaffee Latte. Lara und ich entscheiden uns für ein Getränk auf der Saisonkarte: Oolong Latte und Matcha mit Orangensaft (wie der wohl schmecken wird?). Gerade bewundern wir noch die Deko und die Kuchen in der Auslage – die werden das nächste Mal getestet – da kommen auch schon die Getränke und wenig später das Essen.

Der ganze Tisch steht voll mit Leckereien in kleinen Gläsern und Schälchen. Dazu gibt es warmes Laffa-Brot (eine Art Fladenbrot) und Vollkornbrot. Wir probieren uns durch alles durch. Wenn wir ein Highlight hervorheben müssten, ist es auf jeden Fall das Shakshuka. Schön heiß serviert mit einer fruchtig-würzigen Tomatensoße, die ordentlich Geschmack hat.

Ich schulde euch noch einen Bericht zu den Getränken: Der vietnamesische Kaffee wird im Filter serviert, dazu kommt gezuckerte Kondensmilch. Am Tisch verwandelt Paula das Getränk mit Eiswürfeln zu einem Iced Latte. Der Oolog Latte erinnert mich an Chai Latte, nur etwas milder. Der Matcha mit Orangensaft ist mal etwas ganz anderes und schmeckt wie eine fruchtige Limo. Natürlich stehen aber auch klassisch Cappuccino oder Tee auf der Karte. Auch hier haben uns hier super wohl gefühlt und kommen gerne wieder.

Mufasa Widumestraße 6

In unmittelbarer Nähe zum Deutschen Bergbau-Museum haben wir das Mufasa entdeckt – ein Brunch-Spot, der in Bochum definitiv gefehlt hat: French Toast, Açaí-Bowls und Bagels stehen unter anderem auf der Speisekarte. Wir müssen zugeben: Für so ein Angebot sind wir auch schon mal zum Frühstücken in die Nachbarstädte gefahren, aber das ist jetzt nicht mehr nötig! Bei Mufasa könnt ihr täglich von 10 bis 16:30 Uhr brunchen – und zwar genau so, wie euch der perfekte Bruch bei Instagram immer angezeigt wird. 

Wir finden einen Platz im großzügigen Außenbereich, der mit einer besonderen Aussicht punktet: Hinter dem Nordring ragt das markante Wahrzeichen der Stadt hervor, das Fördergerüst des Deutschen Bergbau-Museums. Aber zurück zu dem, weshalb wir eigentlich hier sind (und ihr wahrscheinlich auch), nämlich dem Essen. 

Wir testen uns quer durch die Karte und bestellen einen Bagel mit Rührei, eine Açaí-Bowl und ein Landbrot mit Avocado. Schaut euch an, wie schön die Avocado aufgeschnitten und als Rose angerichtet ist. Außerdem bestellen wir noch die Pancakes, die wir uns teilen. Nicht nur das Essen sieht wirklich gut aus, auch die Getränke können sich sehen lassen. Für Eiskaffee, Himbeer-Smoothie und Strawberry-Matcha haben wir uns entschieden und selbst die Gläser sind „instagramable“. 

Wir werden ordentlich satt und sind froh, Bochum für das perfekte Frühstück ab sofort nicht mehr verlassen zu müssen. Ihr wollt noch mehr Tipps zum Frühstücken haben? Dann klickt euch hier durch den ersten Teil. 

verfasst von Paula und Lisa August 2025

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