
Veranstaltung
Vortrag: Fritz Husemann - "Vorwärts für Freiheit und Recht, für den Sozialismus!" Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum
Dr. Klaus Wisotzky
Fritz Husemann (1873–1935) –
„Vorwärts für Freiheit und Recht,
für den Sozialismus!“
Fritz Husemann, der sein Leben lang für Freiheit und Recht, für den Sozialismus gekämpft hat,
gehört zu den bedeutendsten Sozialdemokraten und Gewerkschaftern des Ruhrgebiets.
Er hatte zunächst als Maurer und Bergmann gearbeitet und wurde 1904 als Sekretär vom Bergarbeiterverband angestellt, dessen Vorsitzender er von 1919 bis zum Verbot der
Gewerkschaft 1933 war.
Der engagierte Sozialdemokrat war bereits im Kaiserreich Kandidat bei Reichstags- und
Landtagswahlen, doch in den Landtag wurde er erst nach dem politischen Umbruch gewählt,
während er dem Reichstag von 1924 bis 1933 angehörte. Husemann war den Nationalsozialisten
besonders verhasst, die ihn mehrfach verhafteten und ihn 1935 im Konzentrationslager
Esterwegen ermordeten.
Trotz der Bedeutung von Fritz Husemann fehlt eine wissenschaftlich erarbeitete Biografie.
Dr. Klaus Wisotzky, ehemals Leiter des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv,
möchte diese Lücke schließen und stellt in dem Vortrag erste Ergebnisse seiner
Forschungen vor.
Fritz Husemann (1873–1935) –
„Vorwärts für Freiheit und Recht,
für den Sozialismus!“
Fritz Husemann, der sein Leben lang für Freiheit und Recht, für den Sozialismus gekämpft hat,
gehört zu den bedeutendsten Sozialdemokraten und Gewerkschaftern des Ruhrgebiets.
Er hatte zunächst als Maurer und Bergmann gearbeitet und wurde 1904 als Sekretär vom Bergarbeiterverband angestellt, dessen Vorsitzender er von 1919 bis zum Verbot der
Gewerkschaft 1933 war.
Der engagierte Sozialdemokrat war bereits im Kaiserreich Kandidat bei Reichstags- und
Landtagswahlen, doch in den Landtag wurde er erst nach dem politischen Umbruch gewählt,
während er dem Reichstag von 1924 bis 1933 angehörte. Husemann war den Nationalsozialisten
besonders verhasst, die ihn mehrfach verhafteten und ihn 1935 im Konzentrationslager
Esterwegen ermordeten.
Trotz der Bedeutung von Fritz Husemann fehlt eine wissenschaftlich erarbeitete Biografie.
Dr. Klaus Wisotzky, ehemals Leiter des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv,
möchte diese Lücke schließen und stellt in dem Vortrag erste Ergebnisse seiner
Forschungen vor.
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