
Veranstaltung
Ausstellung: Licht und Schatten: Fotografien des Bochumer Vereins Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum
Licht und Schatten:
Fotografien des Bochumer Vereins für Gussstahlfabrikation 1860 -1945
28. Mai 2026 bis 31. Januar 2027
Der „Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation" war einer der führenden Konzerne Deutschlands. Früh zeigte er Interesse am Medium Fotografie und engagierte freie „Lichtkünstler". 1886 gab es den ersten fest angestellten Werksfotografen, und 1939 beschäftigte die Firma neun Fotografen – so viele wie kaum eine andere in Deutschland. Die Fotografen dokumentierten für interne Zwecke, unterstützten die Materialprüfung und trugen stark zur Öffentlichkeitsarbeit bei. Ihre qualitativ herausragenden Aufnahmen waren Teil von Ausstellungen, erschienen in Prospekten und Zeitungen. Heute erzählen sie Zeitgeschichte und erlauben einen Blick in das Gesicht der Arbeit. Sie werfen Schlaglichter auf technische Meisterleistungen wie die Olympiaglocke von 1936, zeigen Produktionsprozesse, aber auch Alltagsszenen und die Folgen nationalsozialistischer Politik. So spiegeln die Fotografien Licht und Schatten der deutschen Geschichte wider. Chemisch-physikalisch erzeugen Licht und Schatten im Wechselspiel ein Abbild der fotografierten Objekte. Aber sehen wir auf den Fotografien die Wirklichkeit? Welche Absichten und Inszenierungen standen hinter ihnen? Wurden sie bearbeitet? Wo fanden sie Verwendung? Dienten sie auch politischer Propaganda? Die Ausstellung versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Im Historischen Archiv Krupp in Essen liegen mehr als 180.000 Motive der Fotografie des Bochumer Vereins.
Diese Ausstellung präsentiert erstmals einen Querschnitt und ist ein Kooperationsprojekt des Krupp-Archivs, von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum und dem Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.
Förderer:
Krupp-Stiftung
Historisches Archiv Krupp
Historisches Institut RUB
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Begleitprogramm zur Ausstellung
Führungen
jeweils sonntags, 11 bis 12 Uhr. Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Termine: 7. Juni 2026, 5. Juli 2026, 9. August 2026, 6. September 2026, 4. Oktober 2026, 8. November 2026, 6. Dezember 2026, 10. Januar 2027Filmvorführungen
14. Oktober 2026, 19 Uhr: Filme vom „Bochumer Verein“, 1934-1941
Die Werksfotografen des Bochumer Vereins erhielten 1934 den Auftrag, auch Schmalfilme zu drehen. Fleißig dokumentierten sie bis in den Zweiten Weltkrieg die Produktion in zahlreichen Betrieben, aber auch soziale Einrichtungen wie das Lehrlingsheim in Dülmen oder Feiern in der Siedlung Höntrop. Der Filmabend am 14. Oktober stellt einen Querschnitt aus dem filmischen Schaffen der Werksfotografen vor.28. Januar 2027, 19.00 Uhr: Film „Bochumer Stahl“, 1943/1952
Zu seinem 100jährigen Jubiläum 1942 plante der Bochumer Verein einen repräsentativen Imagefilm. Das Projekt konnte jedoch nicht zu einem echten Abschluss gebracht werden, obwohl die Prisma Film GmbH mit beträchtlichem Aufwand drehte und auch Spielfilmsequenzen entstanden. Erst 1952 erblickte der Film im Bochumer „Union-Theater“ das Licht der Öffentlichkeit – in leicht gekürzter Form und mit neuer musikalischer Untermalung.Beide Veranstaltungen werden von Ralf Stremmel und Felix Hartelt (Historisches Archiv Krupp) moderiert und dauern jeweils ca. 90 Minuten. Die Teilnahme ist entgeltfrei. Anmeldungen bitte unter Telefon 0234 910-9510 (Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte)
Vorträge
(Termin folgt)
Dirk Urbach (Ruhr-Universität Bochum): „Der Bochumer Verein in der lokalen Erinnerungskultur“25. November 2026, 19 Uhr
Felix Hartelt (Historisches Archiv Krupp): „Der Klang des Stahls: Der Bochumer Verein und seine Produktwelt“Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Exkursion
„Bochumer Verein und Zwangsarbeit“ (Termin und Ablauf folgen)
Fotografien des Bochumer Vereins für Gussstahlfabrikation 1860 -1945
28. Mai 2026 bis 31. Januar 2027
Der „Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation" war einer der führenden Konzerne Deutschlands. Früh zeigte er Interesse am Medium Fotografie und engagierte freie „Lichtkünstler". 1886 gab es den ersten fest angestellten Werksfotografen, und 1939 beschäftigte die Firma neun Fotografen – so viele wie kaum eine andere in Deutschland. Die Fotografen dokumentierten für interne Zwecke, unterstützten die Materialprüfung und trugen stark zur Öffentlichkeitsarbeit bei. Ihre qualitativ herausragenden Aufnahmen waren Teil von Ausstellungen, erschienen in Prospekten und Zeitungen. Heute erzählen sie Zeitgeschichte und erlauben einen Blick in das Gesicht der Arbeit. Sie werfen Schlaglichter auf technische Meisterleistungen wie die Olympiaglocke von 1936, zeigen Produktionsprozesse, aber auch Alltagsszenen und die Folgen nationalsozialistischer Politik. So spiegeln die Fotografien Licht und Schatten der deutschen Geschichte wider. Chemisch-physikalisch erzeugen Licht und Schatten im Wechselspiel ein Abbild der fotografierten Objekte. Aber sehen wir auf den Fotografien die Wirklichkeit? Welche Absichten und Inszenierungen standen hinter ihnen? Wurden sie bearbeitet? Wo fanden sie Verwendung? Dienten sie auch politischer Propaganda? Die Ausstellung versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Im Historischen Archiv Krupp in Essen liegen mehr als 180.000 Motive der Fotografie des Bochumer Vereins.
Diese Ausstellung präsentiert erstmals einen Querschnitt und ist ein Kooperationsprojekt des Krupp-Archivs, von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum und dem Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.
Förderer:
Krupp-Stiftung
Historisches Archiv Krupp
Historisches Institut RUB
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Begleitprogramm zur Ausstellung
Führungen
jeweils sonntags, 11 bis 12 Uhr. Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Termine: 7. Juni 2026, 5. Juli 2026, 9. August 2026, 6. September 2026, 4. Oktober 2026, 8. November 2026, 6. Dezember 2026, 10. Januar 2027Filmvorführungen
14. Oktober 2026, 19 Uhr: Filme vom „Bochumer Verein“, 1934-1941
Die Werksfotografen des Bochumer Vereins erhielten 1934 den Auftrag, auch Schmalfilme zu drehen. Fleißig dokumentierten sie bis in den Zweiten Weltkrieg die Produktion in zahlreichen Betrieben, aber auch soziale Einrichtungen wie das Lehrlingsheim in Dülmen oder Feiern in der Siedlung Höntrop. Der Filmabend am 14. Oktober stellt einen Querschnitt aus dem filmischen Schaffen der Werksfotografen vor.28. Januar 2027, 19.00 Uhr: Film „Bochumer Stahl“, 1943/1952
Zu seinem 100jährigen Jubiläum 1942 plante der Bochumer Verein einen repräsentativen Imagefilm. Das Projekt konnte jedoch nicht zu einem echten Abschluss gebracht werden, obwohl die Prisma Film GmbH mit beträchtlichem Aufwand drehte und auch Spielfilmsequenzen entstanden. Erst 1952 erblickte der Film im Bochumer „Union-Theater“ das Licht der Öffentlichkeit – in leicht gekürzter Form und mit neuer musikalischer Untermalung.Beide Veranstaltungen werden von Ralf Stremmel und Felix Hartelt (Historisches Archiv Krupp) moderiert und dauern jeweils ca. 90 Minuten. Die Teilnahme ist entgeltfrei. Anmeldungen bitte unter Telefon 0234 910-9510 (Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte)
Vorträge
(Termin folgt)
Dirk Urbach (Ruhr-Universität Bochum): „Der Bochumer Verein in der lokalen Erinnerungskultur“25. November 2026, 19 Uhr
Felix Hartelt (Historisches Archiv Krupp): „Der Klang des Stahls: Der Bochumer Verein und seine Produktwelt“Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Exkursion
„Bochumer Verein und Zwangsarbeit“ (Termin und Ablauf folgen)
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