Langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu und das bedeutet auch, dass ein Großteil des „Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum“ hinter uns liegt. Zeit für einen Rückblick.
Das diesjährige Thema des deutschlandweiten Wissenschaftsjahres, welches alljährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerichtet wird, stieß in Bochum auf besonders großen Anklang. Mit vielen Bildungs- und Forschungsinstitutionen, die sich mit dem Thema Weltall beschäftigen, und vielen weiteren Einrichtungen, die sich Wissensvermittlung und Kultur widmen, schien das Motto „Unser Universum“ wie gemacht für Bochum. Unter der Überschrift „Bochum zwischen Himmel und Erde“ stellte ein Zusammenschluss verschiedenster Bochumer Institutionen ein umfangreiches Programm für Jung und Alt zusammen. Das Ziel: Bochumer Bürger für wissenschaftliche Forschung begeistern.
Und so liegen spannende Monate hinter uns, denn das Wissenschaftsjahr 2023 in Bochum hatte viel zu bieten. Den Auftakt machte die Eröffnungsveranstaltung im Planetarium Bochum mit Astronaut Gerhard Thiele. In den anschließenden Wochen und Monaten folgte ein umfangreiches Programm: Schüler bauten bei Workshops eigene Mars-Rover oder lernten Programmieren. In Feriencamps wurden sie zu Wissenschaftlern für eine Woche. Eine Filmreihe entführte Kino-Begeisterte ins Weltall. Bei Theaterstücken wurden die großen Fragen des Lebens gestellt. Bei vielen verschiedenen wissenschaftlichen Vorträgen, Dialogformaten und einer Ringvorlesung konnten Interessierte etwas zu Themen wie Lichtverschmutzung, Weltraumforschung oder Künstliche Intelligenz lernen. Während der Aktion „Unser Universum. Die Rätseltour“ rätselten sich Weltraum-Begeisterte und Knobel-Fans im September und Oktober quer durch die Bochumer Innenstadt. Beim FAB DAY stellten sich Bochumer Makerspaces vor und luden gemeinsam mit UniverCity Bochum unter anderem dazu ein, das Universum mit Hilfe von VR und 3D-Druck zu entdecken.
Ein ganz besonderes Highlight des Bochumer Programms zum Thema Universum war die Wanderausstellung „Mars findet Stadt“. Diese wurde von Bochum Marketing organisiert und war vom 27. Juni bis 13. Juli in der „Christuskirche – Kirche der Kulturen“ zu sehen. 17 Tage hing der Mars als riesiges, maßstabsgetreues Modell des britischen Künstlers Luke Jerram, bedruckt mit originalen NASA-Fotografien, in der Kirche. Begleitet wurde die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und vom Strategiekreis Wissenschaft in der Stadt (SK WISTA) unter der Leitung des Hallenser Vereins science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation koordinierte Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm sowie einem Foto-Gewinnspiel.
