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Zwischen Gestern und Morgen

Ausstellung zeigt Gesichter und Geschichten aus Bochum

Wie sehen Bochumer*innen ihre Stadt – heute und in Zukunft? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Zwischen Gestern und Morgen“ von Fotografin und Journalistin Judith Büthe, die vom Bochum-Fonds unterstützt wird. Ab dem 5. September sind die großformatigen Portraits und Videointerviews auf dem Rathausvorplatz und im Q1 zu entdecken. Barrierearm, mobil und mitten im Alltag der Stadt.

Die Ausstellung startet mit einer öffentlichen Vernissage, am 5. September ab 18:30 Uhr im Kulturzentrum Q1 an der Halbachstraße und gleichzeitig auf dem Rathausvorplatz. Im Fokus stehen 25 Menschen, die mit ihren Geschichten und Perspektiven zeigen, wie vielfältig Bochum ist und welche Ideen sie für das Morgen haben. Statt nostalgischer Rückblicke setzt das Projekt auf ehrliche Einblicke und starke Visionen. Judith Büthe verbindet Fotokunst mit Sozialdokumentation. In Ihrer Arbeit geht es um Nähe und Begegnungen – darum, gesellschaftliche Realitäten und Vielfalt sichtbar zu machen. Über QR-Codes an den Portraits lassen sich die Interviews der Beteiligten direkt abrufen. Nach der Erstpräsentation im Stadtraum wandert die Ausstellung weiter. An Orte in ganz Bochum und darüber hinaus, die aktuell noch konzipiert werden.

Zur Künstlerin

Judith Büthe lebt und arbeitet in Bochum. Sie ist seit 2008 als freie Fotografin und Journalistin tätig, mit Schwerpunkt auf sozialdokumentarischer Fotografie und gesellschaftlichem Wandel. Ihre Arbeiten wurden europaweit ausgestellt und vielfach ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Arbeit war sie unter anderem auf zivilen Rettungsschiffen im Mittelmeer und auf der Balkanroute unterwegs, um Flucht, Migration und kulturelle Vielfalt zu dokumentieren.

Mit „Zwischen Gestern und Morgen“ lädt sie dazu ein, den öffentlichen Raum als Bühne für neue Perspektiven zu begreifen und das Bild von Bochum gemeinsam weiterzudenken.


Ausstellungsorte

•Rathausvorplatz, Willy-Brandt-Platz, Bochum (5. bis 21. September)
•Q1 Stadtteilzentrum, Halbachstraße 1, Bochum (5. bis 21. September)


Bochum-Fonds

Der Bochum-Fonds ist eine der Kernaktivitäten der Bochum Strategie, die die Stadtentwicklung bis 2030 fördern will, und seit 2021 von Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum durchgeführt wird. Alle, die volljährig sind, können gemeinwohlorientierte Ideen für ihre Stadtteile einbringen, ob Privatperson, Initiative, gemeinnützige Organisation oder Verein. Die Bürgerprojekte werden mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro gefördert. Voraussetzung dafür ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten, die auch in Form von Sach- und Arbeitsleistungen erbracht werden kann. Ideen können weiterhin bei Projektleiterin Inga Wiesen eingereicht werden, die auch bei der Umsetzung hilft. Kleinere Projekte können bei der Erfüllung aller Voraussetzungen schnell realisiert werden, für Pläne ab 7.501 Euro ist das Gremium zuständig, das sich aus Mitgliedern der Bezirksvertretungen sowie des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa zusammensetzt.

Kontakt: Inga Wiesen, fonds(at)bochum-marketing.de , T 0234 9049638
Website: www.bochum-fonds.de

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