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„Woche der Nachhaltigkeit“ der Bochumer Seniorenbüros

Vom 9. bis 13. Mai findet die „Woche der Nachhaltigkeit“ als gemeinsame Aktion der sechs Bochumer Seniorenbüros zusammen mit Kooperations- und Netzwerkpartnerinnen und -partnern statt.

Die Woche startet am Montag, 9. Mai, von 10 bis 13 Uhr, auf dem Husemannplatz. Die Mitarbeitenden der Seniorenbüros stellen sich an Infoständen in persönlichen Gesprächen vor und informieren über das Programm der Nachhaltigkeitswoche. Im Anschluss findet ab 14 Uhr die offizielle Auftaktveranstaltung in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, statt. Das Grußwort wird Sozialdezernentin Britta Anger sprechen. Danach hält Professorin Dr. Mi-Yong Becker von der Hochschule Bochum zum Thema „Nachhaltigkeit ist kein Verzicht, sondern kann neue Räume öffnen“ einen Impulsvortrag.

Im Verlauf der Aktionswoche finden in den jeweiligen Stadtteilen und an unterschiedlichen Orten Workshops und Veranstaltungen statt, die zum Gespräch und Austausch einladen und Motivation schaffen sollen, neue Alltagspraktiken zu erlernen und anzuwenden. So gibt es zum Beispiel im Seniorenbüro Südwest Anregungen zum Thema „Dinge selber machen“, im Seniorenbüro Mitte werden Wachstücher hergestellt, im Seniorenbüro Nord Naturkosmetik. Kontakt zu den Seniorenbüros gibt es im Internet unter www.seniorenbuero-bochum.de.

Ganzheitliches Denken bestimmt schon seit langer Zeit die Arbeit der sechs Bochumer Seniorenbüros. Der Frage, wie durch Veränderung unserer individuellen Verhaltensweisen es möglich sein kann, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, wird in Gesprächen und Veranstaltungen immer wieder konkret nachgegangen. So werden in den Repair-Cafés der Seniorenbüros defekte Geräte repariert, damit sie länger genutzt werden können und nicht in den Müll geworfen werden müssen. In den Nähgruppen werden Beutel genäht, die beim Einkauf helfen, Plastik zu vermeiden. In Workshops werden Reinigungsmittel selbst hergestellt, die die Umwelt schonen. Weiterhin sind die Seniorenbüros Abgabestelle für gebrauchte Mobiltelefone und Tablets und sind oder werden Refill-Stationen. Dies bedeutet den Eintrag des jeweiligen Seniorenbüros auf einer Landkarte im Netz als Örtlichkeit, an der jedem Trinkwasser zum Auffüllen seiner eigenen Trinkflasche angeboten wird.

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