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11 Fragen an… Soner Duman

Vom Rapper zum Banker und zurück ans Mikrofon: Als Caput begeisterte Soner Duman einst das Publikum, auch bei Bochum Total und in der Zeche Bochum. 2016 beendete er seine Musikkarriere, zwei Jahre nach der Geburt seines ersten Kindes. Heute ist der 43-Jährige stellvertretender Geschäftsstellenleiter bei der Sparkasse Bochum. Auf Initiative des Vorstands kehrt Caput nun zurück: In sechs neuen Songs blickt er auf seinen spannenden Weg zurück und bringt der Jugend die Finanzwelt näher.

1. Wenn dich heute jemand auf der Strasse erkennt: Passiert das eher wegen Caput oder wegen der Sparkasse Bochum? 

Tatsächlich mittlerweile eher wegen der Sparkasse. Das hätte ich vor 15 Jahren nie gedacht. (lacht) Aber das zeigt auch, wie sich das Leben verändert. Viele kennen mich inzwischen als Berater oder aus den Kampagnen. Und wenn dann jemand sagt: „Moment mal … du bist doch auch Caput?“, dann ist das ein ziemlich schöner Moment, weil beide Welten zusammenkommen.

2. Du warst Teil von Optik Records, einer der prägendsten Crews des deutschen Hip-Hops. Vermisst du diese Zeit manchmal? 

Vermissen würde ich nicht sagen, aber ich blicke unglaublich dankbar darauf zurück. Wir haben Dinge erlebt, von denen viele Musiker nur träumen: Tourneen, Studios, große Bühnen. Diese Zeit hat mich geprägt. Aber ich bin keiner, der nur in Erinnerungen lebt. Ich freue mich genauso über das, was heute ist.

3. Gibt es noch einen musikalischen Traum, der offen ist? 

Früher wollte ich unbedingt Karriere machen. Heute geht es mir darum, Musik zu machen, wenn ich etwas zu erzählen habe. Das Projekt mit der Sparkasse Bochum hat mir gezeigt, dass Musik auch Menschen erreichen kann, ohne den klassischen Rap-Weg zu gehen. Und wer weiß … vielleicht kommt irgendwann wieder etwas. Ganz ausschließen würde ich das nie.

4. Was hat den Ausschlag für den Weg von der Musikerlaufbahn zur Sparkasse Bochum gegeben? 

Irgendwann habe ich gemerkt, dass Erfolg und ein entspanntes Leben für mich mehr bedeutet als Applaus. Familie, Verantwortung und ein Beruf, in dem ich Menschen helfen kann, sind für mich heute genauso erfüllend. Die Musik habe ich nie aufgegeben – sie hat nur einen anderen Platz in meinem Leben bekommen.

5. Was hilft dir aus der Rap-Welt heute noch im Berufsalltag? 

Mehr als viele denken. Vor Menschen sprechen, spontan reagieren, Geschichten erzählen, Emotionen transportieren – das lernt man auf der Bühne. Und genau das hilft heute in Beratungsgesprächen oder wenn ich vor Kollegen präsentiere. Authentizität funktioniert überall.

6. Lieber Hoodie oder Krawatte? 

Ehrlich? Beides. Im Büro gehört die Krawatte manchmal dazu. Aber der Hoodie erinnert mich daran, wo ich herkomme. Das Schöne ist: Ich muss mich heute nicht mehr entscheiden. 

7. Bochum ist mittlerweile deine berufliche Heimat. Was macht die Stadt für dich aus? 

Bochum ist direkt, herzlich und bodenständig. Hier zählt weniger, was du darstellen möchtest, sondern wer du wirklich bist. Genau deshalb passt die Stadt so gut zu mir.

8. Du hast den Titelsong für BOYO geschrieben. Wie viel Caput steckt darin und wie viel Sparkasse Bochum? 

Eigentlich 50:50. Die Botschaft ist die der Sparkasse, aber die Sprache, die Reime und die Emotionen kommen von Caput. Genau das hat das Projekt so besonders gemacht.

9. Lieber Vinyl oder Spotify?

Spotify im Alltag, ganz klar. Aber Vinyl hat Seele. Eine Platte aufzulegen ist ein anderes Gefühl – fast wie ein Ritual.

10. Wenn Jugendliche den Song hören: Was sollen sie über BOYO denken?

Dass Bank nicht langweilig sein muss. Dass man Fragen stellen darf. Und dass finanzielle Bildung nichts mit erhobenem Zeigefinger zu tun hat, sondern mit Möglichkeiten.

11. Welchen Rat würdest du deinem 20-jährigen Ich geben?

Hab Geduld. Nicht jeder Traum muss genau so wahr werden, wie du ihn dir vorgestellt hast. Manchmal wartet das Beste hinter einer Tür, die du ursprünglich gar nicht öffnen wolltest.

Caput

Die neuen Songs von Caput sind bei Spotify und allen gängigen Streamingplattformen abrufbar, die Videos gibt es auf der YouTube-Seite der Sparkasse Bochum. BOYO (Bank Of Your Own) wurde im April 2026 in einer modernen Beratungslocation direkt unter der Hauptstelle der Sparkasse Bochum am Dr.-Ruer-Platz eröffnet und verbindet Banking, Community, Workspace, Beratung und Events für junge Menschen. Mehr Infos auf www.boyo.de und bei TikTok BOYO(at)sparkasse.bochum

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