Microsoft, SAP, die Ruhr Tourismus GmbH und die Stadt Bochum sind nur vier von zahlreichen Kunden der Event- und Kommunikationsagentur Biwenko. „Lokal, regional und überregional“, betont Oliver Daniel Sopalla mit Blick auf das breite Spektrum an Auftraggebern. Der 52-Jährige sitzt mit seinem Unternehmen auf dem Campus von G Data und arbeitet von dort aus nicht nur für besagte Kunden, sondern auch beispielsweise am Hopfenfest, das in diesem Jahr (25. bis 28. Juli) von ihm und seinem Team so groß aufgezogen wird wie nie zuvor.
Sach ma...

11 Fragen an Oliver Daniel Sopalla, Geschäftsführer der Eventagentur Biwenko
Oliver, welche Kulturveranstaltung in Bochum hast du zuletzt besucht?
Ein Kinder-Theaterstück im Schauspielhaus Bochum mit meinem sechsjährigen Sohn, der sehr viel Spaß daran hatte. Und auch bei mir gab es gewisse Erinnerungsmomente an die eigene Kindheit. Deshalb war es für uns beide ein tolles Erlebnis.
Bochum ist ein „Hotspot der Live-Kultur“, weil...
… die Dichte an Veranstaltungen und LiveEvents in Bochum besonders hoch ist. Wenn ich das mit anderen Städten vergleiche, ist Bochum diesbezüglich schon etwas ganz Besonderes, vor allem hier im Ruhrgebiet.
Gibt es eine Veranstaltung in Bochum, die du jedes Jahr besuchst?
Ja, Weine vor Freude. Ansonsten muss ich immer schauen, was in meinen eigenen beruflichen und privaten Kalender hineinpasst. Danach richtet sich, welche Veranstaltungen ich besuche.
Das Hopfenfest, in diesem Jahr vom 25. bis 28. Juli am Deutschen Bergbau-Museum, hast du einmal ins Leben gerufen. Hättest du gedacht, dass es derart erfolgreich wird und wächst ?
Nein, das hätte ich nicht gedacht. Das erste Bierfest dieser Art haben wir in Dortmund als Auftragsarbeit für das „U“ vor dem Hintergrund von „500 Jahren Reinheitsgebot“ umgesetzt. Das war aus dem Stand mit 10.000 Besuchern sehr erfolgreich. Dann haben wir es im Folgejahr noch einmal in Dortmund ausgetragen und schließlich auch in andere Städte ausgeweitet, unter anderem nach Bochum, wo es sich etabliert hat
Warum passt das Hopfenfest so gut nach Bochum?
Hier ist die Liebe zum Gerstensaft sehr ausgeprägt, was ich vor allem mit Blick auf den Sinn für Qualität meine. Da ist die Privatbrauerei Moritz Fiege ein Aushängeschild, weil sie das Thema Bier und Qualität seit Generationen lebt.
Was ist in diesem Jahr neu?
Wir haben uns überlegt, das Hopfenfest noch attraktiver zu gestalten, als es das in den letzten Jahren schon war. Wir werden dafür die Veranstaltungsfläche erweitern und noch die Straße „Am Bergbaumuseum“ zwischen Herner Straße und Wielandstraße hinzunehmen. Dadurch können wir noch mehr Programm bieten, zum einen durch Livemusik mit Mambo Kurt und Nutellica, einer Metallica Tribute-Band. Zum anderen werden wir das Streetfood-Angebot vergrößern und erstmals eine Spielfläche für Kinder anbieten, von der Hüpfburg bis zum Kinderkarussell. Damit machen wir die Veranstaltung noch attraktiver für Familien. Bier wird es aber natürlich weiterhin geben (lacht).
Das ganze Interview findest du in der BOMA-Ausgabe Juli August 2024. Hier gelangst du direkt zur Web-Version.