Im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen, gastiert am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr das achtköpfige Ensemble „Girona“ mit Darbietungen englischer und spanischer Musik des 16. Jahrhunderts unter dem Titel „Armada“. Der Eintritt ist frei.
Es ist die Zeit des spanischen Königs Philipp II, der 1588 seine Flotte aussandte, um England niederzuringen – die Armada. „Girona“ widmet sich der spanischen und englischen Musik jener Zeit. Gerade in der mehrstimmigen Instrumentalmusik Spaniens fanden europäische und arabische Musikstile zueinander. Die britische Musik wiederum zeichnete sich damals durch originelle Melodik und teils kühne Harmonik aus. Das Ensemble lässt im Konzert die Aufbruchstimmung jener Zeit in der Musik erleben.
Das Konzert bringt jene faszinierende Mehrstimmigkeit zu Gehör, die damals bahnbrechend war. Die Mehrstimmigkeit in der Instrumentalmusik schritt in der Renaissance nicht zuletzt wegen der technischen Weiterentwicklungen der Instrumente deutlich voran. Es entstanden so Instrumentenfamilien, die bis heute Bestand haben.
Das Ensemble „Girona“ besteht aus Uta-Maria Korsmeier (Blockflöte), Anke Meisen (Blockflöte), Wolf Meyer (Blockflöte), Frank Dettke-Brockschmidt (Violine), Katja Denzler (Violoncello), Lothar Gürth (Laute), Sandra Kablar (Gesang, Harfe) und Andreas Weber (Percussion).
