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„human, nature“: Dokumentarfilm aus dem Unterholz der Stadt

Der essayistische Dokumentarfilm „human, nature“ wurde in Bochum gedreht und ist getrieben von einer der großen Fragen unserer Zeit: Existiert sie noch, die Beziehung zwischen Mensch und Natur? 

Auf der Suche nach Antworten begibt sich Filmemacherin Luise Frentzel auf eine Reise durch das Unterholz der Stadt – ausgerechnet im Herzen des Ruhrgebiets. Dort, wo tagtäglich um jedes Fleckchen Grün gekämpft wird, trifft sie vier Frauen, die in und mit der Natur arbeiten und die nicht nur Einblick in ihren Alltag gewähren, sondern auch in ihre Gedanken und Perspektiven. 

Der Film erzählt Geschichten von Entfremdung, Kontrolle und Ängsten, aber auch von Neugier, Tatendrang und ungebrochener Hoffnung. Ob in ihnen Antworten zu finden sind, überlässt „human, nature“ allerdings allein den Zuschauenden. Was er aber verspricht, sind jede Menge Fragen.

„human, nature“ ist kein klassischer Naturschutzfilm. Vielmehr ist er eine Liebeserklärung an jeden Löwenzahn, der sich durch den Asphalt bricht und jeden Menschen, der ihn bemerkt. Deshalb werden die dokumentarischen Episoden durch einen literarischen roten Faden und beeindruckende Naturaufnahmen verbunden und von der Musik der Bremer Künstler „Ur Mountain“ und „Not a Whale“ gerahmt.

„human, nature“ läuft im Oktober in ausgewählten Bochumer Kinos. Der Eintritt ist frei.

18. Oktober, 13 Uhr im Casablanca Kino

21. Oktober, 19.30 Uhr im Skf-Kino, Ruhr-Universität Bochum

25. Oktober, 16 Uhr im Endstation Kino

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Protagonistinnen (Landschaftsökologin Hildegard Verfers, Biologin Sofia Zeisig, Umweltpädagogin und Biologin Wiltrud Geurtz, Schriftstellerin Anja Liedtke) und der Filmemacherin. Unterstützt wird die Vorführung von der Stiftung der Sparkasse Bochum und der Bergischen Universität Wuppertal. 

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