Die Stadt Bochum und der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Bochum laden zur Reihe „Stadtgespräche“ ins Kunstmuseum, Kortumstraße 147, ein: Am Mittwoch, 4. November, geht es ab 19 Uhr um das Thema „Wohnen. Bewegen. Begegnen. – Drei Projekte und ihre Entstehungsgeschichte“. Dabei stehen drei sehr unterschiedliche Bauaufgaben im Mittelpunkt und die Frage, wie Architektur heute entsteht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Architektur entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie wird geprägt von den Anforderungen der Bauherrschaft, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen, gesellschaftlichen Erwartungen sowie den Besonderheiten des jeweiligen Ortes. Wie unterschiedlich diese Voraussetzungen sein können und wie sie Entwurf, Planung und Realisierung beeinflussen, zeigt die Veranstaltung anhand von drei Projekten: Das „Wohnquartier 1739“ in Bochum Stiepel mit dem Neubau von drei Mehrfamilienhäusern, die Märkische Schule in Wattenscheid mit dem Neubau von Dreifachsporthalle und Mensa sowie das Fritz Bauer Forum, bei dem eine ehemalige Trauerhalle und eine Friedhofsgärtnerei zu einer Bibliothek und einem Forum für Demokratie und Menschenrechte umgebaut und umgenutzt wurden. Die drei Projekte stehen exemplarisch für privaten Wohnungsbau, öffentliches Bauen und die Transformation eines Ensembles von Bestandsgebäuden und eröffnen damit unterschiedliche Perspektiven auf die Entstehung von Architektur.
Über die Entwicklung dieser Projekte berichten Markus Bödecker, Geschäftsführer von bsp Architekten, Volker Kurrle, Partner von Harris + Kurrle Architekten BDA sowie Dr. Irmtrud Wojak, Gründerin des Fritz Bauer Forums zusammen mit Dietrich Kanke, Geschäftsführer der planplus GmbH. Anhand ihrer Projekte geben sie Einblicke in die unterschiedlichen Anforderungen, Entscheidungsprozesse und Rahmenbedingungen, die den Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Gebäude prägen.
Die Moderation übernimmt Florian Krampe, stellvertretender Vorsitzender des BDA Bochum. Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum, spricht ein Grußwort.
