Das Prinz Regent Theater freut sich, die Uraufführung des Romans „Als wir Schwäne waren“ von Behzad Karim Khani auf die Bühne zu bringen. Der ursprünglich geplante Premierentermin (24. April) wird verschoben: die Premiere findet nun am 23. Oktober statt. Am 24. April präsentiert der Autor Behzad Karim Khani im prt seinen Roman. Er wird aus „Als wir Schwäne waren“ lesen und mit Bewohnenden und Akteur:innen der Hustadt ins Gespräch kommen.
Karim Khani wuchs in den 1990er-Jahren in der Hustadt auf: in seinem Roman erzählt er vom Leben und Überleben in der Hustadt, damals, als die Siedlung hinter der Ruhr-Universität als sozialer Brennpunkt verschrien war. Doch wie leben Jugendliche und Familien heute in den Häusern rund um den Brunnenplatz? Viele Projekte und Initiativen sind vor Ort aktiv und geben der Siedlung neue Impulse. Mit ihnen und dem Autor spricht das Prinz Regent Theater über das Leben und die Perspektiven der Hustadt. Mit Dilan Cakir (Interkultureller Stadtteiltreff Hustadt IFAK e.V.) und Behzad Karim Khani.
KUNST & KLATSCH NO.3, Perspektive Iran: 12. April, ab 16 Uhr.
Perspektiven aus dem Iran werden in einer ganz besonderen Ausgabe von KUNST & KLATSCH, eine Veranstaltungsreihe der Szenischen Forschung im prt, gezeigt. In Episode 3 von Kunst & Klatsch entsteht ein Raum mit und für Perspektiven aus der iranisch-diasporischen Community. Haniyeh Moussavi, Faezeh Mojahedtalab und Rashin Didandeh zeigen ihre bedeutsamen Arbeiten, die in der Szenischen Forschung und in der Zusammenarbeit mit dem Künstler:innen-Kollektiv Lina Majdalani und Rabih Mroué, kurz nach Beginn des Internet-Blackouts im Iran entstanden sind. Drei Performances und eine lockere Begegnung mit Essen, Musik und Austausch finden am 12. April ab 16 Uhr statt.
Karim’s Koffer: 2. April, ab 19:30 Uhr.
Am 2. April wird noch einmal das erfolgreiche Stück Karim’s Koffer aufgeführt, in dem Karim Asir, auch bekannt als afghanischer Charlie Chaplin, von seiner Flucht aus Afghanistan, seinem neuen Leben in Bochum und vor allem seiner Liebe zum Theater erzählt: Ein Stück von und mit Mohammad Karim Asir über die „complexities of identity, migration and political threats“.
ALLEESTRASSE spezial: 17. April, ab 19:30 Uhr und 18. April, ab 19:30 Uhr.
Ist das Kunst oder kann das weg? Auch die ALLEESTRASSE (die Theater-Serie im prt) erscheint im April mit einer ganz besonderen Folge – denn diesmal ist nicht allein das prt, sondern die Kunstszene von Bochum beteiligt. Während die Kneipe in der Alleestraße um das Überleben und gegen Matcha-Latte-Gentrifizierung kämpft, versammeln sich die Kunstschaffenden von Bochum, denn auch sie kämpfen um ihr Überleben. Gerade werden überall in der Stadt und im Land Gelder für die Kunst gestrichen – und ohne faire Bezahlung und ausreichende Mittel können Künstler*innen keine Kunst mehr schaffen. Doch was tun? Bei einer spontanen Versammlung der Freien Szene in der Kneipe leuchten Pläne und Programme für die Kulturstadt Bochum auf – und Ole, Emilia und Charlotte entwerfen ehrgeizige Pläne für die Zukunft der Kneipe.
Regie: Chris an Feras Kaddoura
Text: Sabine Reich und Chris an Feras Kaddoura
Live Musik: Karsten Riedel
Mit: Nermina Kukić, Hella-Birgit Mascus, Helge Salnikau und Gästen.
