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BARRIERE FREI!

Ein Theaterabend der Tom Wahlig Stiftung mit dem Schauspielhaus Bochum

Die Tom Wahlig Stiftung freut sich über eine besondere Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Bochum. Am 27. Oktober 2025 ab 19 Uhr findet im Theaterrevier (PrinzRegent-Straße 50-60) ein Theaterabend der besonderen Art statt.

Freuen Sie sich dann auf einen Abend, der Barrieren überwindet: zwischen Kunst und Wissenschaft, Unterhaltung und Ernst, Behinderung und Nicht-Behinderung. Schauspielerin Romy Vreden und Musiker Jörg Siebenhaar präsentieren an diesem Abend Arrangements aus der Inszenierung Mit anderen Augen, einem musikalischen Abend, der am Schauspielhaus Bochum (nicht nur) für Menschen mit einer Sehbehinderung inszeniert und bereits mehr als 50 Mal gezeigt wurde.

Henry und Susanne Wahlig (Tom Wahlig Stiftung) geben mit Neurologin und HSP (Hereditäre Spastische Paraparese)-Forscherin Prof. Rebecca Schüle von der Uniklinik Heidelberg kurzweilige Einblicke in die Arbeit der Stiftung und das Leben mit der Seltenen Erkrankung HSP.

Die Schauspieler*innen Karin Moog und Konstantin Bühler lesen aus Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte Schischyphusch, in der der Autor bereits vor fast 80 Jahren eindrucksvoll und mit viel Humor die Tücken eines Lebens mit einer seltenen Erkrankung schilderte. Durch den Abend führt die WDR5- und ARD-Morgenmagazin-Moderatorin Julia Schöning.

Der Eintritt ist frei. Es wird vor Ort um Spenden für die Arbeit der Tom Wahlig Stiftung gebeten. Die Kapazität im Theaterrevier ist eng begrenzt. Es ist eine vorherige Reservierung der Karten nötig unter https://www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/27132/barrierefrei.

 

Weitere Informationen zur Tom Wahlig Stiftung und ihrer Arbeit:

Die Tom Wahlig Stiftung (TWS) ist die weltweit führende Stiftung, die sich für die Erforschung der bis heute unheilbaren Erkrankung HSP (Hereditäre Spastische Spinalparalyse) einsetzt. Die HSP ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu einer zunehmenden Lähmung der unteren Extremitäten führt. Betroffene sind meist komplett auf den Rollstuhl angewiesen, in einigen Formen treten auch zunehmende kognitive Einschränkungen und epileptische Anfälle auf. Von der HSP sind derzeit ca. 4.000-6.000 Menschen in Deutschland betroffen.
Von ihrem Sitz in Bochum-Weitmar aus fördert die TWS Forschungsprojekte an internationalen Kliniken, die eine Therapie der HSP vorantreiben sollen. Einmal im Jahr lädt die Stiftung führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Symposium ein. Nach Erlangen (2024) und Heidelberg (2025) findet das nächste Symposium im März 2026 in Recklinghausen statt.
Die Stiftung wurde im Jahr 1998 von Dr. Tom Wahlig gegründet, nachdem bei seinem Sohn Henry erste Symptome der Erkrankung festgestellt wurde. Heute wird die Stiftung von Henry und seiner Frau Susanne geführt.

Weitere Informationen unter www.hsp-info.de

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