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„Wir sprechen über Kunst“

Ferienworkshops in den Osterferien 2022

In den Osterferien 2022 haben Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren wieder die Möglichkeit, spannende Kunstwerke im Museum unter Tage und der ständigen Sammlung von Situation Kunst zu entdecken. Neben dem Sprechen über Kunst geht es vor allem auch um die Entwicklung der eigenen künstlerischen Kreativität. 

Am Montag, dem 11. April 2022 starten die Ferienworkshops mit dem Thema „Staubig, vielseitig, bunt: Farbpigmente in der Kunst“. Im Mittelpunkt wird die Entstehungsgeschichte von Farben stehen. Das Verwenden von Pigmenten hat eine lange Tradition in der Kunst. Angefangen bei den einfarbigen Höhlenmalereien der Steinzeit, über zahlreiche Pflanzenpigmente zum Herstellen von Farben im Mittelalter bis zur modernen Verwendung in der Objektkunst – die Entwicklung der Farbe hat eine spannende Geschichte! Inspiriert von den gelb leuchtenden Arbeiten Ingeborg Lüschers wollen wir gemeinsam die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten unterschiedlicher Pigmente erkunden und ausprobieren.

Spannend geht es am 12. April weiter mit „Zu Stein geworden: Figuren aus Ton und Stein“ weiter. Die Teilnehmenden werden auf eine Reise in weit entfernte Länder und lang vergangene Zeiten Afrikas und Asiens mitgenommen. Die Figuren aus Ton, Holz, Kupfer und Jade in unserer Skulpturensammlung wollen wir gemeinsam erkunden und untersuchen. Danach werden wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und aus verschiedenen Materialien wie Ton und Speckstein eigene Figuren gestalten. 

Am Mittwoch, dem 13. April heißt es dann „Ingeborg Lüscher trifft Arnulf Rainer: Fotoveränderung durch Farbe“. Auf den ersten Blick scheinen sich die Arbeiten der beiden Künstler*innen nicht in vielen Punkten zu überschneiden, doch betrachten wir ihren Umgang mit Fotografie, können wir gewisse Parallelen feststellen – Arnulf Rainer sowie Ingeborg Lüscher verändern ihre Fotografien. Arnulf Rainer setzt dies durch Übermalungen um - Ingeborg Lüschers Fotografien scheinen hingegen wie durch einen gelben Schleier aufgenommen. Beide Methoden beeinflussen die Wahrnehmung der Bilder. Gemeinsam werden auch wir die Wirkung unserer Fotografien durch unterschiedliche Farben verändern.

 Abschließend wird sich der letzte Workshop am 14. April unter dem Titel „Ab nach draußen:  Lichtdurchflutete Landschaften aus Farbtupfern“ mit den impressionistischen Werken der Dauerausstellung „Weltsichten“ auseinandersetzen. Wie entstehen aus Farbtupfen lichtdurchflutete Landschaften und wie können wir selbst welche erstellen? Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Workshop beantworten. Maler*innen gingen seit dem 19. Jahrhundert mit Leinwand, Farbe und Pinseln unter dem Arm zum Malen in die Natur. Ihre Eindrücke hielten sie in raschen und groben Pinselstrichen fest. Erst mit ein paar Schritten Abstand verbinden sich die einzelnen Farbflächen und -kleckse zu einer Landschaft. Im praktischen Teil sollen eigene Landschaften im Park von Haus Weitmar entstehen.

Teilnehmen können Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. Die Workshops beginnen jeweils um 10 und enden um 13 Uhr. In einer kleinen Mittagspause können selbst mitgebrachte Brote und Snacks verzehrt werden. 
Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro (inklusive Materialkosten). 
Alle Teilnehmenden bringen bitte einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz mit.
Treffpunkt ist das Foyer im Museum unter Tage. 
Anmeldungen sind per E-Mail an kunstvermittlung(at)situation-kunst.de möglich. 

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