News

Turmfahrt im Bergbau-Museum wieder möglich

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum bietet wieder die Turmfahrt auf das Fördergerüst an

Unter strengen Hygieneauflagen ist damit das größte Exponat des Museums wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unterdessen wird die „Zahl watte willst“-Regelung für Tagestickets bis Ende September beibehalten.
Weit über die Grenzen Bochums hinaus ist das germaniagrüne Fördergerüst bekannt und sichtbar. Seit 1973 prägt es die Stadtsilhouette und zeigt schon von weitem den Weg zum Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen. Aufgrund der Auflagen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 war die Turmfahrt bislang nicht möglich. Nun wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, mit dem Besucherinnen und Besucher ab Freitag, den 21. August 2020, wieder die Fahrt und den Blick über das Ruhrgebiet erleben können.


Um den Besucherbetrieb um dieses Angebot ergänzen zu können, ist die Beachtung folgender Hygienemaßnahmen und Auflagen notwendig:
• 3 Personen pro Fahrt plus 1 Mitarbeitende/r des Museums zum Aufzugführen
• Maskenpflicht für die Dauer des Museumsaufenthalts
• die Bedienung des Aufzugs erfolgt ausschließlich durch Mitarbeitende des Museums, die Bedienelemente werden regelmäßig desinfiziert
• im Aufzug gilt die Einhaltung der Abstandsregelungen von mindestens 1,5 m – Markierungen auf dem Boden sind einzuhalten
• Ein- und Ausstieg erfolgt in gelenkten Wegen
• die oberste Plattform des Fördergerüst bleibt aufgrund der engen Wegführung geschlossen
• max. 17 Personen zeitgleich auf dem Fördergerüst
• auf der Plattform werden die Einhaltung der Vorgaben durch Museumsmitarbeitende überprüft, wir bitten deren Weisungen unbedingt Folge zu leisten
• max. 20 Turmfahrten pro Stunde, um die regelmäßige Lüftung des Aufzugs sicherzustellen
• die letzte Turmfahrt startet um 16:15 Uhr
• der Aufzugbetrieb bleibt der Turmfahrt vorbehalten, das Anschauungsbergwerk ist vorerst weiterhin nur über den Fußweg im Rahmen einer Führung zu erreichen


Das größte Exponat des Museums befand sich ursprünglich an einem ganz anderen Ort: über dem Zentralschacht der Schachtanlage Germania in Dortmund-Marten. Entworfen von den renommierten Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, wurde das vollwandige Doppelbockgerüst 1943/44 errichtet. 1971 wurde die Schachtanlage stillgelegt, 1973 wurde das Fördergerüst schließlich an seinem heutigen Standort wieder aufgebaut.


Weiter Informationen zu den aktuellen Maßnahmen im Deutschen Bergbau-Museum finden sich unter: www.bergbaumuseum.de/corona.

  • Ersteller:

    Dateiname: