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Mai-Programm im Schauspielhaus Bochum

Der Vorverkauf startet am 13. April

An einen ungewöhnlichen Ort führt die erste Mai-Premiere im Schauspielhaus Bochum: Nicht im Theater, sondern im Vereinsheim der SG Wattenscheid 09 feiert am 4. Mai Malte Jeldens neue Inszenierung „Nicht wie ihr“ Premiere. Die wechselhafte Aufstiegsgeschichte des Fußballprofis Ivo Trifunović basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tonio Schachinger und nimmt unterhaltsam und kurzweilig eine spezielle Perspektive auf das (Macho-)Geschäft Fußball ein. Nach der Premiere in Wattenscheid zieht das Stück weitere durch die Vereinsheime von Bochumer Fußballclubs sowie in das Deutsche Fußballmuseum nach Dortmund. Mehr Informationen zu „Nicht wie ihr“.

Wer trägt das Gewicht der Welt? Ausnahmeregisseurin Lies Pauwels, die mit dem Theaterabend „Der Hamiltonkomplex“ das Bochumer Publikum begeisterte, kehrt zurück ans Schauspielhaus. Ihre neue Inszenierung „Baroque“ erarbeitet sie mit dem Ensemble und mehrgewichtigen Performerinnen. Gemeinsam blicken sie von 2022 aus auf den Barock und durch ihn hindurch auf die Zukunft: Politische Umschwünge, andauernde Kriege, ökonomische Krisen, Seuchen, existenzielle Ängste, Unterwerfung der Natur, Fortschrittsglaube und Fortschrittsfurcht: Klingt das nach 16. und 17. Jahrhundert oder nach dem Hier und Jetzt? Mit großen Bildern, kraftvollen Texten und einem hochemotionalen Soundtrack lenkt Lies Pauwels ab dem 14. Mai im Großen Haus unseren Blick auf aktuelle Themen und lässt uns von einer besseren Welt träumen. Mehr Informationen zu „Baroque“.

Ein Wiedersehen mit Sandra Hüller, Tom Schneider sowie den Theatermacherinnen und Theatermachern von den viel beachteten Inszenierungen „Bilder deiner großen Liebe“ und „Die Hydra“ gibt es am 17. Mai bei der Premiere von „The Shape of Trouble to Come“. In dem „posthumanen Ritual“ werden – ausgehend von Texten Donna Haraways sowie anderer Autorinnen und Autoren – utopische Erzählungen eines möglichen Morgens entworfen: Können wir uns eine Zukunft vorstellen, in der es weniger um Unterscheidung und Unterwerfung geht als um das, was uns verbindet? In den Ruinen des Kapitalismus träumt die Produktion von FARN. collective von einer Welt, in der sich die Menschen wieder als Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs begreifen. Mehr Informationen zu „The Shape of Trouble to Come“.

Er schmeißt die größten Partys, alle Welt schart sich um ihn. Doch niemand weiß, wer er wirklich ist: „Der große Gatsby“ erzählt von den goldenen 1920er Jahren – von leerem Geld, der Gier nach Halt und den in Gin ertränkten Träumen einer vom Weltkrieg zerrütteten Generation. Regisseurin Zita Gustav Wende bringt den weltberühmten Roman von F. Scott Fitzgerald auf die Bühne der Kammerspiele – Premiere am 29. Mai. Mehr Informationen zu „Der große Gatsby“.

Wer bestimmt eigentlich, wie ein weiblicher Körper auszusehen hat und welche Kleidung er tragen sollte? Warum gibt es bestimmte Bilder von Weiblichkeit und woher kommt der Drang, Frauen und ihre Körper zu bewerten? Warum gelten bestimmte Körper als besonders begehrenswert und andere nicht? Im Auftragswerk „Mädchenschrift“ von Özlem Özgül Dündar und der Drama Control sucht Regisseurin Selen Kara nach Antworten. Premiere feiert die Inszenierung für Menschen ab 16 Jahren am 29. Mai im Theaterrevier. Mehr Informationen zu „Mädchenschrift“.

Der Kartenvorverkauf für das Mai-Programm im Schauspielhaus Bochum beginnt am 13. April um 10 Uhr; Tickets sind erhältlich in der Touristinfo Bochum, Huestraße 9, oder unter 0234 963020. Weitere Informationen und der komplette Spielplan unter www.schauspielhausbochum.de.

 

 

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