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Kunstmuseum Bochum im Netz

Virtuelle Besuche im Kunstmuseum Bochum

Nun ist es amtlich: Der Lockdown wurde verlängert und auch die Kultur bleibt betroffen. Zwar zeichnen sich Tendenzen ab, dass beim Erreichen niedriger Inzidenzwerte die Museen zu den ersten zählen dürften, die unter bewährten Abstands- und Hygienekonzepten wieder für Besucher öffnen können, doch noch ist nicht absehbar, wann die erforderlichen Werte erreicht werden.

Das Kunstmuseum Bochum hat in den letzten Wochen einiges auf die Beine gestellt, um virtuell für die Besucher da zu sein. So produzierten freie Mitarbeiterinnen der Kunstvermittlung unter dem Titel „Vorsicht Kunst!“ kleine Filme zu ausgesuchten Werken der eigenen Sammlung, die in der Villa Marckhoff auf Besucher warten. Die Reihe wird fortgeführt.

Anders als die Eigene Sammlung, die als Dauerausstellung im vergangenen Jahr zumindest für mehrere Monate „sichtbar“ (so der Titel der Präsentation) war, konnten die beiden Wechselausstellungen im Neubau bislang so gut wie gar nicht besucht werden: „A Darker Shade of Black“, eine Ausstellung, die als letztes Projekt des Jubiläumsjahres die museumseigenen Malewitsch-Arbeiten in Bezug zu den zeitgenössischen Künstlern Frank Gerritz, Apostolos Palavrakis und Bruno Querci setzt, eröffnete nur wenige Tage vor dem aktuellen Lockdown. Die Fotoausstellung „Abbild und Wirklichkeit“ mit neuen Arbeiten von Stefan Hunstein wurde an die Wand gebracht, als die Türen für das Publikum bereits geschlossen waren. Der Schauspieler und Fotograf hat als Ensemblemitglied des Schauspielhauses Bochum mit viel Enthusiasmus der Ausstellung in Bochum entgegengefiebert, die nach ursprünglicher Planung bereits im Januar wieder geendet hätte. In Absprache mit den Künstlern und Leihgebern konnten beide Ausstellungen bis in den April verlängert werden – „A Darker Shade ob Black“ bis zum 5. April, „Abbild und Wirklichkeit“ bis zum 18. April. Die Hoffnung ist groß, dass so zumindest für einen kurzen Zeitraum der Besuch vor Ort möglich sein wird. Zwischenzeitig hat das Kunstmuseum ein paar filmische Annäherungen in Auftrag gegeben. So findet man auf der Webseite ein Interview zwischen Hans Günter Golinski und Stefan Hunstein und verschiedene Filme zur Ausstellung „A Darker Shade of Black“. Außerdem hat das Museum einen Beitrag online gestellt, der sich der Kunst im öffentlichen Raum im Umfeld des Kunstmuseums und Stadtpark widmet.

Viele dieser Formate sind auch in den sozialen Medien des Museums zu finden, hier die direkten Links zur Museumsseite:

Kunstwerke im Museumsumfeld

Vorsicht Kunst!

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