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Horror aus Bochum: „House of Fear“

Polanski-Abend am 7. Mai im Metropolis Kino mit den Komponisten Sven Bergmann und Oliver Bartkowski

OliverBartkowski und Sven Bergmann sind seit vielen Jahren mit ihrer Movie Trip Show am Bochumer Schauspielhaus und darüber hinaus erfolgreich. Die beiden Komponisten haben sich in zehn Jahren einen erheblichen Fankreis aufgebaut, alleine auf Spotify wurde ihre Musik über 300.000 mal heruntergeladen, auch bei der Comic Con hatten sie ihren Auftritt und zahlreiche Filme sowie TV-Spots tragen ihre Musik. Jetzt wird in ihrer Heimatstadt das nächste Kapitel aufgeschlagen.

Bald erscheint ein besonderes Projekt von Bergmann und Bartkowski. Mit „House of Fear“ verwirklichen sich die zwei Bochumer Musiker einen kleinen Traum. Sie vertonen eine von Oliver Bartkowski geschriebene Geschichte über ein kleines Mädchen namens Mary Ann Lewis, dass in einem Waisenhaus in einer amerikanischen Kleinstadt in den 1930er Jahren unter unglücklichen Umständen zu Tode kommt. Zwei Teenager werden dann in der Gegenwart zu einer Mutprobe in dem mittlerweile heruntergekommenen Haus gezwungen, um in einer stürmischen Nacht von dem Geist der kleinen Mary Ann Lewis heimgesucht zu werden. Die zwei Kids sollen das Geheimnis um den Tod des Mädchens lösen damit dieses endgültig ihre Ruhe findet. Dabei werden sie von Mary Anns Geist vor zunächst scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt. Lösen sie das Rätsel nicht, bleiben sie für immer in dem Haus gefangen.

Die Geschichte ist in zehn Kapitel mit zwölf Songs unterteilt, die es im beiliegenden Booklet in LP-Größe in deutscher und englischer Sprache zu lesen gibt. Ziel ist es, beim Lesen der Geschichte durch die eigens dafür komponierte Musik ein Kopfkino aufzubauen, quasi wie bei einem Hörspiel. „Wichtig war uns dabei, dass die Musik zu Hause und unterwegs hörbar ist. Bei Filmmusik zu einem fertigen Kinofilm ist das nicht immer der Fall, weil die Story nicht immer auf die Musik Rücksicht nimmt. Bei ‚House of Fear‘ aber haben wir eine Handlung entwickelt, die sich der Musik anpasst und nicht umgekehrt“, erklärt Oliver Bartkowski.

Zusammenarbeit mit Polanski-Legende

Dies alles wäre nicht umgesetzt worden, wenn ein ganz besonderer Künstler nicht sein Okay für die Zusammenarbeit gegeben hätte. Die Rede ist von Spaniens bekanntestem Illustrator Francisco Solè, eine lebende Legende durch zahlreiche Jules Verne Projekte, Frankenstein und Roman Polanskis teuflischen Klassiker „Die neun Pforten“, für den er das Buch entwarf, welches im Film im 17. Jahrhundert von Aristide Torchia angeblich unter der Aufsicht des Teufels geschrieben wurde, und die entsprechenden Holzschnitte umsetzte. „Auch ich bin ein großer Fan des Films. Als wir über das Cover diskutierten, kam ich auf Francisco. Sven fragte mich ob ich es wirklich ernst meinen würde und das ich mir eine Antwort doch wohl abschminken könnte“, so Bartkowski. Doch die Zusage kam und die Zusammenarbeit war ein voller Erfolg, Geschichte und Musik werden von zwei Illustrationen Solès begleitet.

Ab nach Abbey Road

Im Mai erscheint das Album mit den Arbeiten des Francisco Solè mit einem Booklet in der Größe eines Schallplattencovers, das die Story enthält und mit CD und Download-Code ausgestattet ist, auf Wunsch mit USB-Stick. Gemastert wurde „House of Fear“ übrigens in den berühmten Londoner Abbey Road Studios. „Diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen, denn nicht nur die Beatles, auch Acts wie Pink Floyd oder Alan Parsons Project haben dort aufgenommen und vor allem die letzten zwei genannten gehören zu meinen großen Helden“, sagt Bartkowski. Produziert wurde „House of fear“ von Bergmann & Bartkowskis langjährigen Produzenten Rudolf Kronenberger. Zu bestellen ist das Album mit dem Booklet in LP- Größe inkl. Print der zwei Illustrationen und CD für 40 Euro inkl. Porto über info(at)wunderbar-marketing.de

Premiere im Metropolis Kino mit den original Illustrationen

Ein besonderes Schmankerl folgt am 7. Mai, wenn im Metropolis Kino im Bochumer HBF das Album offiziell und in Anwesenheit der Musiker vorgestellt wird. „Wir werden das Album über die  Soundanlage des Kinos abspielen und etwas zum Entstehungsprozess der Musik erzählen, also wie wir die Stücke kompositorisch angegangen sind. Den Text zum Mitlesen gibt es zu jedem Track auf der Leinwand, dazu läuft dann parallel die Musik über die beeindruckende Anlage des Kinos“, so Bergmann. Nach der Präsentation wird es Polanskis Klassiker „Rosemary`s Baby“ als Film auf der großen Leinwand zu sehen geben. Nur an diesem Abend wird es ein paar wenige, hochwertige Drucke des Covers mit der CD zu kaufen geben. Diese hat Francisco Solè persönlich signiert. Die Originalillustrationen von Francisco Solè werden an diesem Abend im Metropolis Kino ausgestellt. Tickets sind über die Webseite des Metropolis/Casablanca Kinos und an der Abendkasse erhältlich (www.metropolis-bochum.de). Der Eintritt beträgt 10 Euro.

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