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Go for BO in Tokio

Oberbürgermeister Eiskirch verabschiedet Olympia- und Paralympics-Teilnehmer mit 700-Jahre-Bochum-Shirt

In rund einem Monat beginnen in Tokio die Olympischen Spiele, im August die Paralympischen Spiele für Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung. Auch Bochum wird bei den globalen Sportwettkämpfen vertreten sein. Im Rahmen eines Empfangs am Rathaus verabschiedete Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die anwesenden Athleten nach Tokio und gab ihnen ein Shirt mit der Aufschrift „Go for BO in Tokio“ und dem 700-Jahre-Bochum-Logo auf dem Rücken als Glücksbringer mit auf die Reise.

Neben den bereits nominierten Marathonläufern Amanal Petros und Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid 01 hat auch der Bochumer Diskuswerfer Daniel Jasinski (TV Wattenscheid 01), der in der vergangenen Woche in seiner Disziplin Deutscher Meister wurde und sich aktuell in einem Trainingslager befindet, die Qualifikation geschafft. Gleiches gilt für eine Para-Athletin und einen Para-Athleten: Leichtathletin Katrin Müller-Rottgardt (TV Wattenscheid 01), die aufgrund ihrer Sehbehinderung mit Guide Noél Fiener an den Start geht, und der Rollstuhl-Tischtennisspieler Valentin Baus, gebürtiger Bochumer, sind bereits qualifiziert.

Amanal „Aman“ Petros ist Deutscher Rekordhalter im Marathon. Zum Ende des vergangenen Jahres lief er die Fabelzeit von 2:07:18 Stunden. Dies war gleichbedeutend mit der Norm für die Olympischen Spiele in Tokio. Gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen Hendrik Pfeiffer, der ebenfalls für den TV Wattenscheid 01 startet, begibt er sich in wenigen Tagen in ein Höhentrainingslager in Kenia. Bereits für Olympia in Rio vor fünf Jahren war der 28-Jährige nominiert, musste damals jedoch aufgrund einer langwierigen Verletzung absagen. Nun nimmt er im wahrsten Sinne des Wortes einen neuen Anlauf in Tokio.

Schon zum vierten Mal nimmt Kathrin Müller-Rottgardt, ebenfalls vom TV Wattenscheid 01, an den Paralympics teil. Die Leichtathletin ist stark sehbehindert und geht daher mit einem Guide an den Start – erstmals wird sie von Noél-Philippe Fiener begleitet. Die mehrfache Welt- und Europameisterin über verschiedene Sprintstrecken gewann vor fünf Jahren in Rio die Bronze-Medaille über 100 Meter. Auch in Tokio möchte die erfahrene Müller-Rottgardt um Edelmetall mitkämpfen. Gleiches gilt für Valentin Baus. Der Rollstuhl-Tischtennisspieler aus Bochum gewann 2016 bei den Paralympics die Silber-Medaille in seiner Klasse, zudem schon den Welt- und Europameistertitel im Einzel. Nicht nur deshalb, sondern auch aufgrund seiner aktuellen Form gehört Baus in Tokio zu den heißen Medaillenkandidaten.

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