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Festival Blaues Rauschen

Elektronische Musik und Digitale Experimente in Bochum

Das Festival BLAUES RAUSCHEN verwandelt Bochum an zwei Tagen (25. September und 29. September 2021) erneut in ein Labor für die Standortbestimmung im „digital“. Das Publikum erwarten Musikprojekte, Performances und Installationen von etablierten Soundkünstler*innen sowie Newcomern.

Tag 1: Samstag, 25. September 2021 Bochum, Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz 3

Der Startschuss des Festivals fällt am 25. September in der Rotunde in Bochum. Unter dem Thema „Legierungen“ präsentiert BLAUES RAUSCHEN drei Experimente zur Verschmelzung digitaler und analoger Sound- Bildwelten: Das Duo BBB_ konfrontiert das Publikum in „Songs of Cyborgoise“ mit utopischen und dystopischen Welten, in denen die Grenzen zwischen dem Menschlichen und dem Digitalen zu verschmelzen scheinen. Electric Indigo aka. Susanne Kirchmayr nutzt die digitale Entmaterialisierung und verschmilzt virtuelle Metallmoleküle in einer akustisch-visuellen Mediaperformance zu einem ressourcenschonenden "Industrial" Sound mit einem Minimum an Energieverbrauch. In „Optical Machines“ kombiniert Rikkert Brok* Licht und Klang zu unberechenbar erscheinenden Neukreationen. *in Kooperation mit FAQ Festival for Electronic Music (NL) Ausserdem wird ein Soundprojekt vorgestellt, zu dem das Festival zehn internationale Klangkünstler*innen um Beiträge gebeten hat

Wald und Klang

Dürre, Brände, Ruhe, Bäume, Ressource, Klima, Klang, Tiere, Holz, Wild, Natur, Atmosphäre... Mit den Ohren den Wald erkunden. Ästhetische Erfahrungen sammeln. Collagen und Kompositionen entwickeln. In der Rotunde werden 5-minütige Hörstücke von zehn Künstler*innen vorgestellt.

Tag 2: Mittwoch, 29. September 2021

Bochum, atelier automatique, Rottstraße 14

Beziehungen wahrnehmen, spürbar machen und dadurch neue Perspektiven erfahren: Der zweite Festivaltag (29.09.) im Bochumer "atelier automatique“ steht ganz im Zeichen von „Transaktion und Korrelation“: Tänzerin Hyun Jin Kim untersucht in ihrer Performance, wie der neue digitale Körper angesichts eines zunehmenden medialen Overflows kommuniziert. Über sichtbare Bindungsgefüge hinaus macht das Duo Freya Hattenberger/Peter Simon in einem bioakustischen Experiment auch auf Beziehungen zu nicht-humanen Lebewesen aufmerksam. Die Bratschistin Julia Eckhardt* lenkt uns in ihren hybriden Stimmassemblagen zurück zu den affektiven Qualitäten von Sprache und Klang und lässt sich von diesen zu instrumentellen Improvisationen animieren. Caroline Profanter* webt das Publikum in ein Netz mikrotonaler Feedbacks ein, bis nicht mehr zwischen Ursprung und Echo zu unterscheiden ist. *in Kooperation mit Q-02 workspace for experimental music and sound art (B)

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