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Erster Pocket Park in Bochum eröffnet

Kleine grüne Oase an der Riemker Straße in Hofstede

Pocket Parks sind kleine grüne Oasen in der Stadt, Orte zum Entspannen und Innehalten im Schatten von Bäumen und Sträuchern. Außerdem haben Pocket Parks einen positiven Einfluss auf das Mikroklima in Stadtteilen und sind eine Nahrungsquelle für Insekten und Vögel. Auch in Bochum werden an mehreren Stellen Pocket Parks angelegt - den ersten hat Oberbürgermeister Thomas Eiskirch nun am Mittwoch, 31. August, an der Riemker Straße in Hofstede eröffnet.

"Mit den Pocket Parks bringen wir ein Stück Grün direkt in Wohnviertel, bei denen sich nicht in direkter Nähe große Parkanlagen befinden", so Eiskirch. "Das bietet insbesondere Menschen, die keinen eigenen Garten oder Balkon haben, die Möglichkeit, vor der Haustür im Schatten von Bäumen oder auf der Wiese zu entspannen."

Für rund 100.000 Euro, davon rund 23.000 Euro Pflegekosten und 77.000 Euro Baukosten, hat die Stadt die rund 500 Quadratmeter große Fläche hergerichtet und für die kommenden drei Jahre eine hochwertige Pflege gesichert. Derzeit noch recht klein, werden sich die heimischen Studen und Gehölze zu stattlicher Größe entwickeln und die Anlage noch einladender wirken lassen. Weitere Pocket Parks entstehen aktuell am Freigrafendamm und am Eschenbruch.

Zum Einsatz kamen wertvolle Bäume, Gehölze und Stauden mit dem Ziel, den Nutzerinnen und Nutzern ein möglichst angenehmes Ambiente zu bieten. Der Pocket Park soll zum Verweilen und als Treffpunkt für die Nachbarschaft dienen, quasi als Erweiterung der eigenen vier Wände. Insbesondere Brachflächen wie in diesem Fall, aber auch Baulücken sowie nicht genutzte, versiegelte Flächen sind prädestiniert für die Anlage eines Pocket Parks.

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