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Bochumer „Einheitsbuddeln“

Das deutschlandweite Einheitsbuddeln, bei dem jeder einen Baum fürs Klima pflanzt, geht in die zweite Runde. 

Es ist schon fast ein Jahr her, da haben rund 200 Bochumerinnen und Bochumer an der Feldmark in Havkenscheid gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch am ersten Bochumer „Einheitsbuddeln“ teilgenommen.
Mit dabei war 2019 auch die Familie Klagges. Sie besuchte am Samstag, 29. August ihren gepflanzten Apfelbaum auf der Fläche am Havkenscheider Feld und freut sich, wie gut er angegangen ist. Auf dieser Obstwiese darf nun jeder pflücken. Das ließen sich die Kinder Wilma und Samuel nicht zwei Mal sagen und füllten ihren Beutel mit leckeren Äpfeln. Vor Ort wurde auch schon genascht. Die auch dort vorhandenen Kirschbäume wurden schon fleißig abgeerntet.
Am 3. Oktober – dem Tag der deutschen Einheit – geht das deutschlandweite Einheitsbuddeln in die zweite Runde. Die Idee: Jeder Mensch pflanzt in seinem Garten einen Baum für das Klima. Da aber nicht jeder einen Garten hat, hilft die Stadt: Auf einer Fläche auf dem Friedhof Hiltrop gibt es Platz für bis zu 100 neue Obstbäume. Wer mitmachen möchte, schreibt einfach an inheitsbuddeln@bochum.de. Die ersten 100 Teilnehmenden haben dann am 3. Oktober in der Zeit zwischen 11 und 14 Uhr die Möglichkeit, den eigenen Baum zu pflanzen.

„Jeder Baum, der gepflanzt wird, ist ein Gewinn für die Umwelt und den Klimaschutz“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Deshalb unterstützen wir die Aktion.“

Eine Baumschule übernimmt die Zulieferung. Festes Schuhwerk, Handschuhe und einen Spaten sollte jede/r mitbringen. Falls es schwierig wird, helfen Kolleginnen und Kollegen der Stadt natürlich gern. Auch OB Thomas Eiskirch ist bei der Pflanzaktion am 3. Oktober dabei.

Die Bäume können vergünstigt für 38 Euro (Halbstämme) und 45 Euro (Hochstämme) erworben und dann gepflanzt werden. Natürlich können sich auch mehrere Menschen zusammentun und einen Baum erwerben.
„Das Einheitsbuddeln passt perfekt zu unserem städtischen Engagement für besseres Klima und mehr Bäume in Bochum“, erklärt Thomas Eiskirch die Beteiligung Bochums. Beispiele sind die vielfältigen Projekte, die hinter der aktuellen Luftreinhalte- und Mobilitätskampagne „Frischer Wind für Bochum“ stehen, das Stadtbaumkonzept, das pro Jahr mehr als tausend neue Bäume für Bochum bedeutet und die Aktion „Pflanz einen Baum – ein Engagement, das Früchte trägt“, bei der die Stadt Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr mit 500 Obstbäumen beschenkt.
Die Idee stammt aus Schleswig-Holstein. Unter dem #einheitsbuddeln wird bundesweit für die Aktion geworben. Unter www.einheitsbuddeln.de gibt es weitere Informationen zum gemeinsamen Einheitsbuddeln.

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