BoMa Stadtmagazin

Über den Wolken

Die Gewinner der Selfie-Aktion des Bochum-Ballons heben ab

Im vergangenen Jahr ging der Bochum-Kaltluftballon auf Reise und machte halt auf fünf Großveranstaltungen in Bochum. Im Gepäck hatte er ein Gewinnspiel: Wer sich mit dem Ballon fotografierte und das Bild mit dem Hashtag #vonhieraus postete, konnte eine Fahrt mit einem Heißluftballon gewinnen.

„Wir entdeckten den Bochum-Ballon bei Bochum Total, sahen die Aktion und dachten, wir versuchen mal unser Glück“, erinnert sich Markus Michels, der auf seinem Selfie mit Freundin Stefanie Schubert abgebildet ist. 
Und das Glück war auf ihrer Seite. So dürfen die zwei ein Jahr später mit einem Heißluftballon von Wupperballon e. V. in die Lüfte steigen.

Gestartet wurde auf dem Flugplatz Wipperfürth. Doch bevor der Ballon den Boden verlassen konnte, mussten die beiden Gewinner beim Aufbau helfen. Denn „wer Teilnehmer einer solchen Fahrt ist, soll auch den kompletten Ablauf mitbekommen“, weiß Pilot Volker Ralf Krüger, der bereits 1992 seinen Pilotenführerschein für den Heißluftballon machte und mehr als 1100 Stunden Erfahrungen auf dem Buckel hat. So müssen Markus Michels und Freundin Stefanie Schubert sowohl beim Korb- als auch beim Ballonaufbau helfen.

Ist der Aufbau geschafft, steigt auch schon die Nervosität der beiden. : „Wir haben das beide noch nie gemacht und sind total aufgeregt“, so Schubert vor dem Start. „Da mischt sich gesunder Respekt mit Vorfreude“, ergänzt Markus Michels. Doch kaum löst sich der Ballon vom Boden, erscheint ein breites Lachen auf den Gesichtern der Gewinner: „Die Aussicht ist einfach nur traumhaft“.

Und so gleitet der Ballon über Wiesen, Wälder, Seen und Dörfer und bietet den Insassen einen fantastischen Blick auf das grüne Umland. Während der Fahrt gibt Pilot Krüger einige Tipps zum Ballonfahren. Richtig, es heißt Ballonfahren. Das ist ihm besonders wichtig. „Alles, was leichter als Luft ist, fährt und fliegt nicht‘ – so sagen die Physiker. Und das ist sowohl beim Heißluftballon als auch beim Zeppelin der Fall“.

Nach gut 50 Minuten und 12,83 zurückgelegten Kilometern bewegt sich der Ballon inklusive strahlender Teilnehmer Richtung Boden: „Das war ein unglaubliches Gefühl und hat total viel Spaß gemacht“, berichten die beiden Gewinner grinsend.

Zum Abschluss wartet ein weiterer Höhepunkt auf die Gewinner: Pilot Krüger tauft sich nach alter Tradition mit Sekt und Feuer auf die Namen „Graf Markus, edler Herr der Lüfte mit Ausblick auf Kühe, Pferde und allerlei Getier“ und „Gräfin Stefanie, unerschrockene Wolkenfee über dem Bergischen Land“. So wurden die beiden in den Adelsstand der Ballonfahrer aufgenommen.

Abgehoben mit Wupperballon e. V.
Ettersheide 68
44879 Bochum
0234 7094320
www.wupperballon.de


Text: Lea Kazimirowicz
Foto: Lea Kazimirowicz



Dieser Artikel ist in der Oktober-Ausgabe der BOMA erschienen.


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