BoMa Stadtmagazin

Zurück zu den Wurzeln

Ein Bochumer als Bochumer in einer Bochumer TV-Serie

Foto: Bochum Marketing GmbH, Andreas Molatta

Mit seiner schauspielerischen Darstellung in der Episode „Bochum innovativ“ der TV-Serie Heldt kehrt der gebürtige Bochumer Sebastian Stielke wieder an den Ort seines Karrierestarts zurück.

Heimweh ist bei ihm in der Zwischenzeit dennoch nicht aufgekommen, denn er ist regelmäßig hier, um die Eltern, Freunde und die Oma zu besuchen.

Der Diplom-Schauspieler schwärmt von seinem Lebensmittelpunkt in Potsdam. Und der Nähe zu den Babelsberg Studios, die einst der Nabel der Filmwelt waren: „Das kommt gerade alles wieder.“ Wo momentan die ganz großen Filme gedreht und die größte Außenkulisse der Welt aufgebaut werden. Seine Heimatstadt hat er aber dennoch nicht vergessen, seitdem mit der Annahme an der Schauspielschule in Potsdam sein großer Wunsch in Erfüllung ging. „Ich bin Bochumer, liebe Bochum, und das wird auch immer so sein.“

Umso mehr freut er sich, als Bochumer einen Bochumer in einer Bochumer Serie zu spielen. „Das ist cool!“ Durch seine persönliche Beziehung achte er während des Drehs auf ganz andere Dinge und habe einen ganz anderen Umgang mit Motiven und der Figur. „Ich kann meine ganze Sehnsucht nach Bochum in die Figur packen. Und das ist schön!“

Sebastian Stielke verrät kein Geheimnis, wenn er erzählt, dass sich seine Figur in der Episode „Bochum innovativ“ der vierten Staffel bei einem Ideenwettbewerb für Gründer mit einer kreativen Erfindung bewirbt. Darüber möchte er allerdings nur so viel verraten: „Ich persönlich finde es sehr witzig.“ Er empfindet die Figur als sehr dankbar zu spielen, was ihm großen Spaß gemacht habe, „weil ich mich in verschiedenen Verhaltensweisen des Charakters ausspielen konnte.“ Er sei relativ ehrlich, darüber hinaus ein wenig naiv, aber auch bodenständig, angreifbar und verletzlich, weil er auch sehr tollpatschig sei. „Und das macht ihn sehr sympathisch. Den möchte man am liebsten umarmen und ihm den Preis geben, obwohl seine Idee jetzt nicht so grandios ist.“ Nur, weil es so toll sei, mit welchem Herzblut er sich engagiere.

Besonders freut sich Sebastian Stielke über das große Lob, das er nach dem gemeinsamen Dreh von Johanna Gastdorf bekommen hat. Die auch am Schauspielhaus Bochum gespielt hat, wo er einst als Praktikant Tana Schanzara die Socken anzog. „Hey, Sebastian, richtig toll gemacht. Das ging runter wie Öl.“

Bei der momentan laufenden vierten Staffel von Heldt sind bereits vier Episoden im Vorlauf vor ihrer jeweiligen Erstausstrahlung im TV in der ZDF-Mediathek abrufbar. Hier ist auch schon die Episode „Sternenreise“ zu finden, in der Sebastian Stielke zwar nicht selbst mitspielt, die aber auf seinen Hinweis hin in der Sternwarte als Originalschauplatz gedreht wurde.

Fest steht schon jetzt, dass Heldt aufgrund des großen Erfolges in eine fünfte Staffel gehen wird. Ob er auch wieder dabei sein wird, weiß Sebastian Stielke noch nicht. Im Moment ist er noch mit dem Dreh der amerikanischen Serie „Berlin Station“ beschäftigt. Und der Aufnahme von vielen Hörbüchern. „Das mache ich sehr gerne. Das macht so viel Spaß!“ Fast so viel, wie einen Bochumer in Bochum zu spielen.

www.sebastianstielke.de

Heldt – „Bochum innovativ“
30. November 2016, 19.25 Uhr im ZDF
Ab Anfang November bereits in der ZDF-Mediathek online.

Dieser Artikel ist in der BOMA-Ausgabe November 2016 erschienen.

Text: Sven Berger


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