Die Gestaltung des Platzes zwischen dem Rathaus und dem Bildungs- und Verwaltungszentrum im Jahr 1983 ist ein Werk von Erich Reusch.

Es dominiert der Kreis, sei es bei den Sitzgelegenheiten, den ebenerdigen Wasserflächen, auch nasse Augen genannt, oder bei dem Muster der kleinen Pflastersteine auf dem gesamten Platz. Hier ist das Anfassen und Betreten nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

Eine vierteilige Skulptur aus Cortenstahl von Reusch steht vor dem Finanzamt an der Castroper Straße, die sich dem Betrachter wie seine Plastik Frankfurt und der unbetitelte Winkel im Schlosspark Weitmar erst durch eine Veränderung seiner Beobachtungsperspektive erschließen. Auch was viele Studierende als Sitzgelegenheit auf dem Forumsplatz der Ruhr-Universität kennen, das Wasserrelief, ist eines seiner Werke.

Erich Reusch wurde 1925 in Wittenberg geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin arbeitete er als Architekt, wandte sich ab 1964 immer mehr der Architektur zu. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1990 war er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf für Integration Bildende Kunst und Architektur. Er beschäftigt sich sehr mit dem Raum und seiner Gestaltung und möchte mir seinen Arbeiten auf die Wahrnehmung der Betrachter einwirken.

Weitere Informationen zu Kunst im öffentlichen Raum gibt es unter anderem bei Welt der Form und Artibeau.

Detailinformationen

Adresse

Gustav-Heinemann-Platz
44787 Bochum

Anreise

U 35, 302, 310 – Haltestelle: Rathaus Nord/Süd
306, 336, 345, 353, 354, 368 – Haltestelle: Rathaus

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