La Grande Ruota Ferro Spezzato (Das große Rad) entstand im Jahr 2000, in dem der Künstler ein Quadrat aus einer 80 Zentimeter dicken Eisenscheibe mit einem Durchmesser von über drei Metern schnitt.

Beide Formen sind noch miteinander verbunden und halten sich gegenseitig. Insgesamt wiegt das Werk 53 Tonnen. Grande Ruota kam 2006 als Dauerleihgabe eines Kunstsammlers in den Stadtpark Bochum, nachdem es bereits fünf Jahre im Schlosspark Weitmar gestanden hatte.

In Bochum stehen viele weitere Werke Spagnulos, viele davon ebenfalls aus der Reihe Ferro Spezzati und ein Spiel mit geometrischen Formen. Im Schlosspark Weitmar steht vor der Galerie m La Grande Curva, vor dem Kubus steht der Blocco Cubo. In Sichtweite ist Ferro Spezzato Diagonale aufgebaut. Ein ganz ähnliches Werk ist vor den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität zu sehen, auch bei Grande Diagonale sind die Brüche fast vollständig. Am Eingang des Kunstmuseums ist aus der Serie Ferro Spezzato das Stück Barra zu sehen. Von diesen Werken hebt sich die vierteilige Allegorie auf den Trojanischen Krieg ab, die 1979 im Rahmen des Stahlbildhauersymposion entstand. Sie ist vor dem Deutschen Bergbau-Museum zu finden.

Giuseppe Spagnulo wurde 1936 in Grottaglie, Italien, geboren. Er studierte von 1952 bis 1958 am Instituto d’arte per la Ceramica in Faenza und parallel dazu an der Kunstschule in Grottaglie, anschließend an der Accademia di Brera. Von 1987-2002 war er Professor für Freie und Angewandte Keramik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit den Sechzigern gehört Eisen zu seinen bevorzugten Werkstoffen, mit dem mehrere Werke mit dem Namen Ferro Spezzato (gebrochenes Eisen) entstanden.

Weitere Informationen zu Kunst im öffentlichen Raum gibt es unter anderem bei Welt der Form und Artibeau.

Detailinformationen

Adresse

Stadtpark Bochum
gegenüber dem Kunstmuseum
Bergstraße

Website

www.giuseppespagnulo.it

Anreise

336, 353, 354, 394 – Haltestelle: Kunstmuseum

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