Zwei große Neonschriftzüge beleuchten ein Gebäude der Ruhr-Universität Bochum seit 2003, beziehungsweise 2005. Die Typografie ist schlicht, alle Buchstaben sind gleich groß und es gibt keine Leerzeichen zwischen den Wörtern.

Zwei Schriftzüge, KUNSTSAMMLUNGENDERRUHRUNIVERSITÄTBOCHUM und UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEKBOCHUM, beleuchten das Gebäude der Ruhr-Universität Bochum seit 2003, beziehungsweise 2005.

Die Typografie ist schlicht, alle Neonbuchstaben sind gleich groß und es gibt keine Leerzeichen zwischen den Wörtern. Mal leuchten einzelne Buchstaben auf, dann mehrere gleichzeitig, zwischendurch alle. Kein Wunder also, dass immer wieder Betrachter von einem technischen Defekt ausgehen. Das Kunstwerk macht aufmerksam auf viele weitere, die in der Kunstsammlung bei freiem Eintritt gezeigt werden. Auf der Bibliotheksseite sorgt neben dem Beleuchtungsrhythmus die Spiegelschrift für Irritationen. Damit bezieht der Künstler sich auf die ursprüngliche Planung der Architekten, die den Eingang in Richtung Forum vorgesehen hatten.

Mischa Kuball wurde 1959 geboren und arbeitet seit 2007 als Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln. Er setzt sich mit abstrakten Formen auseinander und steht mit seinen sachlichen Werken der Avantgarde nahe. Die Kunstsammlungen der RUB waren im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres einer der Partner bei seinem Projekt „NEW POTT/100 Lichter/100 Gesichter“.

Weitere Informationen zu Kunst im öffentlichen Raum gibt es unter anderem bei Welt der Form und Artibeau.

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Detailinformationen

Adresse

Ruhr Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Website

www.mischakuball.com

Anreise

320, 356, 372, 375, 376, 377, SB 67, U 35 – Haltestelle: Ruhr-Universität

Ausstattung/Service
Parkplätze Behindertenparkplatz

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