Wandbild Weltbaustellen NRW

Das Wandbild dreier Maler aus Kuba und dem Ruhrgebiet regt zur Beschäftigung mit den UN-Zielen nachhaltiger Entwicklung an.

Das Wandbild entstand im Frühjahr 2016 als Teil der Kampagne „Weltbaustellen NRW“ des „Eine Welt Netzes NRW“, die urbane Kunst mit den nachhaltigen Entwicklungszielen verbindet. Bochum machte den Auftakt von insgesamt 16 Städten. Das Kunstwerk in Bochum-Gerthe ist ein Werk von Abel Morejón Galá, Henning Dahlhaus und Rafael Campaña Ochoa. Die ersten beiden Maler waren auch schon bei "Mural Global" beteiligt: Im Rahmen dieses Projekts entstand 2000 das große Wandbild am Torhaus 5 an der Alleestraße und im Folgejahr dessen Partnerbild in der kubanischen Stadt Holguín. Dort und andernorts in Kuba ist seit 20 Jahren die Humanitäre Cuba Hilfe e. V. aktiv. Diesen Hilfsverein gründeten Ärzte aus Bochum und den Nachbarstädten zusammen mit anderen Bürgern 1995, angesichts des Mangels an medizinischen Geräten und Medikamenten während der Wirtschafts- und Versorgungskrise im Inselstaat. Inzwischen engagieren sie sich vor allem in der Informationsarbeit und mit soziokulturellen Projekten wie Filmfestivals und Theateraufführungen.

Aus den 17 UN-Zielen haben sich die Künstler die Themen Verschmutzung der Weltmeere und Ernährung herausgegriffen. Die über 200 Quadratmeter große Fläche an der Ecke Schwerinstraße/Castroper Hellweg gestalten sie daher mit einer Meereslandschaft; die Erdkugel erscheint als Turbine, ein großer Fisch aus Treibgut-Müll verschlingt die Hochhäuser der großen Firmen.

Weitere Informationen zu Kunst im öffentlichen Raum gibt es unter anderem bei Welt der Form und Artibeau.

Detailinformationen

Adresse

Castroper Hellweg 414
44805 Bochum

Anreise

308, 318, 321, 353, 364 – Haltestelle: Gerthe Mitte

Ausstattung/Service
Parkplätze

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