100 % Bochum

Tipps von Adrian Tefert

Adrian Tefert
 

Als gebürtiger Bocholter und somit eher ländlich geprägter Mensch, der Bochum hauptsächlich aus der aktiven Zeit des VFL und der SG Wattenscheid 09 in der Bundesliga kennt, hat man vielleicht noch von der Ruhr-Uni gehört. Wenn man dann nach Bochum fährt, um seine Vorurteile bestätigt zu bekommen, wird man enttäuscht. Denn weder ist die Stadt die graue Maus zwischen Essen und Dortmund, noch ist sie dreckig und laut.

So ist es doch überraschend angenehm, in einem gepflegten, sauberen Hauptbahnhof mit zentraler Lage anzukommen. In Fußläufigkeit liegt das Zeiss Planetarium, dessen Besuch allemal eine Empfehlung verdient. Wechselnde Programme, bringen einem die Sterne und Planeten unseres Sonnensystems, der Milchstraße und darüber hinaus nahe, ohne dabei in wissenschaftliches Kauderwelsch abzugleiten, aber verständlich und korrekt zu bleiben.

 

Nicht weit vom Planetarium befindet sich der Stadtpark, der mit alten knorrigen Bäumen, hügliger Landschaft und gepflegten Wegen daherkommt. Sogar Geschichte in Form des Bismarckturms beherbergt dieser. Von dem, so sagt man, soll auch eine wunderbare Aussicht zu genießen sein. Das kann ich leider durch persönliche Missachtung der Öffnungszeiten (noch) nicht bestätigen.

Nachdem man nun ausgiebig spaziert ist, bietet es sich an seine Batterien im Bermuda3Eck wieder aufzuladen. Das ist dank eines wirklich reichhaltigen Angebots verschiedener Lokale hervorragend möglich. Auch ist es, wenn man nicht zu viel des guten Bochumer Fieges trinkt, entgegen der durch den Namen des Kneipenviertels indizierten Vermutung, kein Problem sich dort zurecht und wieder raus zu finden. Was man an dieser Stelle unbedingt finden sollte, ist Max Frituur, eine Pommes Bude mit gut sortierter Auswahl. Vor allem die verschieden Saucen, die über Majo und Ketchup weit hinaus gehen, sind empfehlenswert.

 

Frisch gestärkt, ist der nächste überraschend grüne Fleck, der Westpark, zu empfehlen. Mit seinen weitläufigen Wiesen, lädt er geradezu zum Verweilen, Picknicken und zum Konsum des bereits erwähnten Fiege Pils ein. Wer aber nicht auf Fiege oder Bier im Allgemeinen steht, der ist gut beraten seine Vorbehalte zu überdenken und sich stattdessen mit einer Eisspezialität im Kugelpudel zu erfrischen.

Nachdem man so mit offenen Augen durch die Stadt im tiefsten Westen gelaufen ist, werde ich sicher das nächste Mal wenn jemand im Süden Deutschlands Bocholt für Bochum hält - was öfter vorkommt als man glaubt - ganz entspannt reagieren und mich gerne an die schöne Stadt an der Ruhr erinnern.

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