100 % Bochum

Tipps von Kristina Scharenberg

 

Bochum ist meine Heimatstadt. Ich musste zwar mittlerweile in eine andere Ruhrgebietsstadt ziehen, aber ich komme immer wieder gerne hierher zurück. Was Bochum für mich einzigartig macht: Es ist zwar eine Großstadt, aber ich fühle mich hier trotzdem nicht verloren. Bochum ist für mich groß und klein zugleich. Vielleicht kann man es als gemütliche Großstadt bezeichnen.

Eiskalte Kindheitserinnerungen erlebe ich immer wieder gerne im Eiscafé Gelatissimo in der Brückstraße. Alteingesessene Wattenscheider kennen den Inhaber Marco Vit noch aus dem Eiscafé Adria in Wattenscheid-Höntrop – vor einigen Jahren ist er jedoch mit seinem Eiscafé in die Bochumer Innenstadt umgezogen. Das Eis ist mindestens genau so lecker geblieben wie früher. Besonders die Sorte Stracciatella kann ich empfehlen!

Einer meiner absoluten Lieblingsorte ist der Tippelsberg im Bochumer Norden. Hier kann man auf einer Höhe von 150 Metern über NN einen tollen Rundumblick über das Ruhrgebiet genießen – bei klarer Sicht bis zu 80 Kilometer weit! Und weil der Gipfel des Tippelsbergs nur 40 Meter über dem Umgebungsniveau liegt, ist der Aufstieg auch nicht ganz so beschwerlich. Oben auf dem Gipfel zu stehen und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen, ist immer wieder ein ganz besonderes Gefühl.

 

Wer noch weiter in die Ferne schauen möchte, ist im Planetarium an der Castroper Straße genau richtig. Hier kann man sich in gemütlichen Sesseln zurücklehnen und unter der großen Kuppel den Sternenhimmel bestaunen. Der Planetariumsprojektor bringt über den Köpfen der Besucher mehr als 9000 Sterne zum Leuchten und holt ferne Galaxien ganz nah heran. In wechselnden Show-Programmen kann man etwas über verschiedene astronomische Themen lernen: Zum Beispiel über Schwarze Löcher oder die Frage nach fremdem Leben im Weltall.

Wer sich gerne draußen bewegt oder einfach nur von einem stressigen Tag erholen möchte, muss nicht weit fahren: Am Kemnader See im Bochumer Süden kann man zu Fuß, auf dem Rad oder auf Inline-Skates seine Runden drehen oder einfach nur am Wasser die Seele baumeln lassen. Auch Wassersportler kommen auf Surfbrettern oder in Segelbooten auf ihre Kosten. Außerdem gibt es ein Schwimmbad, zwei Minigolfplätze und diverse Gastronomieangebote. Im Sommer ist auf jeden Fall auch eine Fahrt mit dem Tretboot zu empfehlen!

 

Auch bei schlechtem Wetter lohnt ein Besuch im Botanischen Garten der Ruhr-Universität. In den Gewächshäusern gedeihen exotische Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, von den Kanarischen Inseln und aus den Trockengebieten Amerikas und Afrikas. Im Außenbereich kann man durch Heide-, Wald- und Steppenformationen Europas, Asiens und Amerikas streifen. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein. Der Botanische Garten ist ein Ort der Ruhe und Entspannung und wird nicht nur von Studenten und Mitarbeitern der Universität gerne genutzt. Hier kann man sich immer eine schöne, kleine Auszeit vom Alltag nehmen.

Und noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Um zu erahnen, warum die Bochumer ihre Stadt so lieben, sollte man unbedingt mal Herbert Grönemeyers „Bochum“ gehört haben. Auch wenn der berühmte Pulsschlag aus Stahl heute nicht mehr ganz so laut erklingt wie noch im Jahr 1984, als das Lied entstand – das Bochumer Grundgefühl steckt definitiv noch darin!

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