100 % Bochum

Tipps von Arne Dessaul

Arne Dessaul
 

Wer innerhalb weniger Augenblicke einen echten Beuys und einen Originalteller aus dem antiken Griechenland sehen möchte, sollte die Kunstsammlungen auf dem Campus der Ruhr-Uni besuchen. Hier begegnen sich Antike und Gegenwartskunst - wie man so schön sagt - auf Augenhöhe. Noch schöner: Der Eintritt ist frei und (außer montags) täglich zwischen 11 und 17 Uhr möglich. Sonntags gibt es regelmäßig kostenlose Führungen.

Shakespeare, Schiller oder Tschick: Bochum ist eine Theaterstadt. Es existiert eine große und lebendige freie Szene mit vielen, zum Teil sehr ausgefallenen Spielstätten. Platzhirsch ist jedoch unangefochten das Schauspielhaus mit seinen drei Bühnen und schier unglaublicher Technik, die auch gerne von den Bochumer Symphonikern genutzt wird.

 

Mit dem Schauspielhaus mittendrin und vielen, oft alternativ angehauchten Kneipen, Cafés und Restaurants ist das Ehrenfeld (http://www.viertelvor.com/Website/Willkommen.html) das angesagteste Viertel der Stadt. Mittlerweile haben sich hier auch jede Menge kleine Geschäfte angesiedelt: beispielsweise mit Kunsthandwerk, Geschenkartikeln, Accessoires oder ausgefallener Kleidung.

Wer den Tag im Ehrenfeld verbummelt hat, der kann abends entweder hier irgendwo einkehren oder die paar Meter weiter Richtung Bermuda3eck gehen. Hier sind die Lokale zwar nicht ganz so individuell wie im Ehrenfeld, dafür ist die Auswahl erheblich größer. Ich persönlich würde an einem langen Abend am Wochenende zunächst einmal snacken (deutsch am Bratwursthäuschen oder türkisch direkt gegenüber), dann auf einen Cava (oder zwei) ins Badalona gehen, zwischendurch einen Espresso im Konkret einwerfen, weiter in den Freibeuter und danach eine Runde Billard oder Dart im Cotton Club. Nun ist der kleine Hunger wieder da, aber im selben Gebäude wie der Cotton Club ist zum Glück Max Frituur untergebracht: beste belgische Pommes. Frisch gestärkt, kann es Richtung Endspurt gehen, mögliche Stationen: Tucholsky und/oder Intershop.

 

Natur und Bewegung. Ideal für einen ausführlichen Spaziergang oder eine Radtour ist die ehemalige Bahntrasse, die (beispielsweise) ab Schlosspark Weitmar mit sanftem Gefälle hinunter an die Ruhr in Dahlhausen führt. Wer sich fürs Rad entschieden hat, kann noch auf dem Leinpfad an der Ruhr entlangfahren und hat dann verschiedene Möglichkeiten, zurück nach Weitmar zu kommen. Im Schlosspark wartet dann noch jede Menge Kunst: draußen an den Wegen sowie in den verschiedenen Gebäuden von Situation Kunst (http://www.situation-kunst.de/). Das Meiste davon ist kostenlos, Eintritt wird nur für die wechselnden Ausstellungen im Kubus verlangt.

Nachdem es beim abendlichen Besuch des Bermuda3ecks hauptsächlich um Getränke und Snacks ging, soll es nun auch noch um "richtige" Restaurants gehen. Während es vor zehn Jahren gerade mal ein japanisches Restaurant in Bochum gegeben hat, sind es heute wohl ein halbes Dutzend (nicht mitgerechnet jene Lokale, die chinesische, koreanische, mongolische, vietnamesische und japanische Küche anbieten). Ich mag sie alle, aber wenn ich eines empfehlen sollte, würde (knapp vor dem Best Friends Sushi) das Takeshi landen. Daniel Takeshi bewirtet seine Kundschaft im vierten Stock eines Bürogebäudes (im Sommer auch auf der Dachterrasse) und hat ein besonders glückliches Händchen, wenn es um "Rolls" geht.

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