100 % Bochum

Tipps von Mona Kallauch

 

Bochum bedeutet für mich: ruhige Großstadt. Ein Widerspruch? Finde ich nicht. Anhand meiner Lieblingsroute möchte ich beschreiben, warum.

Bei einem Frühstück bei Fräulein Coffea mit leckerem Biojoghurt und belegten Stullen kann man die Seele baumeln lassen. Zwischen Innenstadt und dem Stadtteil  Ehrenfeld gelegen, erfreut sich das Café an großer Beliebtheit bei Familien und Studenten, Geschäftsmännern und Bummlern. Die Atmosphäre ist gemütlich und trotzdem frisch, der Kaffee ist sehr lecker und die Inneneinrichtung inspiriert für die eigenen vier Wände. Meist gibt es im hinteren Raum eine kleine Ausstellung regionaler Künstler.

Von hier aus spaziert man am Schauspielhaus vorbei in Richtung Innenstadt. Ein Blick auf das Programm lohnt sich. Wichtige deutsche Schauspieler starteten hier ihre Karriere und finden immer wieder zur Stadt ihres Herzens zurück. Am Schauspielhaus gefällt mir der Wechsel zwischen Weltliteratur und Uraufführungen, Tanzvorstellungen und Lesungen. Mitten in der Metropole Ruhr gelegen, kann und darf Bochum den Individualismus der Theaterkunst bedienen und darin liegt ein besonderer Charme.

 

Weiter geht es, hinein in die Stadt. Im Bermudadreieck, bei max frituur, Pommes mit 20 verschiedenen Soßen probieren, bei der kleinen Steinofenpizzeria die witzigsten Pizzamänner treffen oder klassisch eine Currywurst schlemmen– für jeden ist etwas dabei.

Das Bermudadreieck punktet durch gute Preise, viel Auswahl, jede Menge Bochumer und die gute Erreichbarkeit. An Abenden und besonders im Sommer ist richtig viel los. Trotzdem fühlt man sich nie beengt, denn die Cafés, Bars und Restaurants stellen viele Außenplätze zur Verfügung, von denen aus man das Treiben der Menge beobachten kann. Mich freut es, dass hier jede Altersstufe vertreten ist und man miteinander die Zeit genießt.

 

Nicht nur für Essen und Getränke ist Bochum gut zu haben, sondern auch für Bewegung. Wunderschöne Ecken, fernab von der Großstadt, warten zum Beispiel am Kemnader See und auf der Erzbahntrasse. Am besten zu befahren sind die Strecken am Kemnader See mit dem Rad oder auch mit Inlineskates.

Die Erzbahntrasse beginnt im Westpark an der Jahrhunderthalle. Sie führt über viele Brücken auf einer alten Zugtrasse. Man kann sich auf dem Weg zum Rhein-Herne-Kanal gut vorstellen, wie dort früher die Güter ihren Weg zum Wasserweg fanden. Zwischen den Bäumen sieht man immer wieder Teile der Städte Bochum, Herne und Gelsenkirchen, Autos begegnen einem aber nicht. Durch die zahlreichen Abzweigungen nutzen viele Anwohner die Strecke auch als kurze Spazier- und Joggingstrecke. Auf der Mitte des Weges liegt ein kleines Bistro, an dem sich Radfahrer mit einem Getränk erfrischen, aber sich auch mit kleinen Reparaturen helfen lassen können.

Der Kemnader See bietet Weite und Wasser. Zwei Elemente, die der Bochumer sonst selten erlebt. Hier wurde ein wunderbares Naherholungsgebiet geschaffen, das immer wieder verschönert wird. Im Sommer absolut zu empfehlen: Eine Fahrt mit dem Tretboot. Das entschädigt auch ein wenig das Schwimmverbot im See.
   

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