100 % Bochum

Tipps von Melanie Leitloff

 

Um sich einen ersten Überblick über Bochum zu verschaffen empfehle ich einen kleinen Ausflug zum Tippelsberg im Bochumer Norden. Der Tippelsberg ist eine Bergerhebung (150m über NN), von der aus man einen wunderbaren Ausblick auf den West- und Stadtpark, das Stadion, die Innenstadt und die benachbarten Städte genießen kann. Wie kleine Zipfelchen ragen die Zechentürme als Reliquien in die Luft und erinnern an die industriell geprägte Vergangenheit des Ruhrgebiets.

Immer wieder empfehle ich einen Besuch im Bermuda3Eck. Die Fülle an Bars, Kneipen, Restaurants und Clubs auf einem Fleck ist für mich eine Besonderheit im Ruhgebiet. Neuerdings kann man im Bermuda3Eck auch Knüppel-Kniften kaufen! Worum es sich dabei handelt? Stockbrot! An den auf Tischen installierten Feuerschalen kann jeder Gast sein eigenes Brot über dem Feuer grillen. Die ehemalige Stockbrot-Lagerfeuer-Kultur wird mit diesem neuen Konzept stadttauglich gemacht!

 

Am zweiten Tag lohnt sich ein Besuch im Ehrenfeld-Viertel, das sich im Laufe der Zeit zu einem hippen und kreativen Szeneviertel, vergleichbar mit dem Schanzenviertel in Hamburg und dem Prenzlauer Berg in Berlin, entwickelt hat. Das Stadtbild dort ist durch kleine Geschäfte, alternative Kneipen und originelle Bars gekennzeichnet. Gerade deshalb ist Ehrenfeld auch eine besonders beliebte Wohngegend unter den Bochumern.

In den kleinen bunten Lädchen findet man vor allem pfiffige Geschenkideen und originelle Wohnaccessoires, wobei es sich teilweise um im Ruhrgebiet hergestellte Produkte handelt. Die dort neu eröffnete Eisdiele und Cocktailbar „Kugelpudel“ hat schon längst mein Herz gewonnen. Neben Sorten wie Milchreis-Eis, Schoko-Brownie und diversen Sorbets gibt es auch immer mal wieder ungewöhnliche Kreationen wie Gurkeneis.

 

Mein Sonntagausflug geht in den Schlosspark im Stadtteil Weitmar. Dort bin ich vor allem ein Fan des renovierten und schicken Kubus-Gebäudes. Unter dem Konzept „Situation Kunst“ als Teil der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum finden dort regelmäßige Wechselausstellungen statt. Ebenfalls wird hier die Kunstsammlung Max Imdahls ausgestellt. Max Imdahl war Ordinarius für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und gilt als Wegbereiter einer Kunstgeschichte der Moderne.

Am Kemnader See verbringe ich gerne die Abendstunden. Dort kann ich mich vom stressigen Uni-Alltag erholen und neue Energie tanken. Ob Joggen, Volleyball Skaten, Radfahren oder die diversen Wassersportangeboten: der Kemnader See bietet jedem seine Sportmöglichkeiten. Ein neuer Trend ist das Stand-Up-Paddeling. Auf einem Surfboard ähnlichem Brett bewegt man sich mit Paddeln auf dem Brett stehend über das Wasser. Das Westufer in Kemnade bietet neben der Verleihung solcher Boards auch Kurse an.
Oft entscheide ich mich auch für die entspannendere Variante am Kemnader See: den Abend am Stranddeck bei einem Cocktail ausklingen lassen.




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