Baustellen-Blog

Leitungsarbeiten der Stadtwerke Bochum Netz GmbH auf der Kortumstraße

„Passiert da eigentlich nichts?“ - Das war in den letzten Tagen der Zuruf einiger Baustellenanlieger an das Baustellenmarketing im Tiefbauamt. Der rührige Mann für das Baustellenmarketing, Thomas Fründ, wusste indes sofort zu antworten, obschon es gar keine Arbeiten der Stadt Bochum sind, die da durch viele Bauzäune angekündigt werden: „Hier arbeitet nicht die Stadt, sondern derzeit laufen Leitungsarbeiten der Stadtwerke Bochum Netz GmbH an der Fernwärmeleitung im Bereich zwischen dem U-Bahn-Zugang und der City-Passage“, informierte Herr Fründ, gewissermaßen stellvertretend für den Bauverantwortlichen Stadtwerke Netz GmbH.

Obschon insoweit nicht zuständig, kennt er sich aus: „Bei diesem Bauabschnitt bestehen verglichen mit den bereits fertigen Teilen der Kortumstraße durch den U-Bahn-Zugang, die Kurvenlage sowie den schmaleren Straßenquerschnitt besondere Herausforderungen.“

Vor allem müssen sämtliche Gebäude durch eine Drehleiter der Feuerwehr als zweitem Rettungsweg erreichbar sein – und dazu muss die Feuerwehr von der Kortumstraße aus heranfahren können. Zwangläufig verhindert das gleichzeitige Bauaktivität an zwei großen Gräben in der Kortumstraße. Leider bedeutet das auch eine insgesamt längere Bauzeit, verglichen mit den anderen Abschnitten.

„Die Stadtwerke können wegen der Auflagen der Feuerwehr nur in einem rund 25 Meter langen Abschnitt arbeiten. Bevor die neue Fernwärmeleitung eingebaut werden kann, musste zunächst der komplette Netzabschnitt außer Betrieb genommen und abgebunden werden. Danach wurden die Leitungen nördlich und südlich wieder in Betrieb genommen. Nachdem die alten Leitungen demontiert waren, laufen nun die Montagearbeiten an der neuen Fernwärmeleitung“, weiß Herr Fründ.

Und das geschieht folgendermaßen: Das heiße Wasser für das Medium „Fernwärme“ muss mit einer Temperatur von rund 120 °C und einem Druck von rund 25 bar durch die Leitungen transportiert werden. Um diesen Voraussetzungen standhalten zu können, müssen die Schweißnähte, die die Rohre verbinden, nach ihrer Herstellung einzeln geprüft werden. Dies erfolgt mittels eines Röntgenverfahrens. Genau dies alles geschah in den vergangenen Tagen. Teilweise wurden in den letzten Tagen in der Baustelleneinrichtungsfläche in der Franzstraße kleinere Verbindungsstücke und -bögen von den Mitarbeitern der von der Stadtwerke Bochum Netz GmbH beauftragten Firma geschweißt. Nachgehend werden alle Schweißnähte noch von einer Spezialfirma isoliert. Sind die Rohre isoliert, muss der Netzabschnitt für das Einbinden der neuen Leitung wieder außer bzw. in Betrieb genommen werden.

Also: Der Eindruck, es geschehe nichts auf der Baustelle, trügt. Die nötigen Arbeitsschritte wurden vielfach nur in der Franzstraße ausgeführt.

Insgesamt sind (sofern alles „glatt läuft“) für die zwei ca. 25 Meter langen Abschnitte - einschließlich Ausschachten und Verfüllen der Gräben - jeweils ca. vier Wochen geplant. Bis jetzt läuft im ersten Abschnitt alles nach Plan. Der zweite Abschnitt (zwischen der City-Passage und einem bereits im vergangenen Jahr erneuerten Teilstück) beginnt voraussichtlich in der 28. KW und wird voraussichtlich in der 31. KW abgeschlossen sein. Danach arbeitet man sich zur Brückstraße vor.

Will man mehr über diese Baustelle wissen oder etwas anregen, so das Tiefbauamt, dann stehen die Mitarbeiter der Stadtwerke Bochum Netz GmbH unter der Rufnummer 0234/960-1520 bzw. unter der E-Mail-Adresse leitungsauskunft@stwbo-netz.de gern zur Verfügung.

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