Sushi für flinke Finger

Es ist Samstagmittag, als ich auf den großen Parkplatz fahre. Zwischen Aldi und Edeka liegt es, das asiatische Restaurant, das seit gut einem Jahr die Gäste mit Sushi und anderen fernöstlichen Köstlichkeiten verwöhnt. Hungrig betrete ich das schmale, langgezogene Gebäude und tausche die trubelige Einkaufsatmosphäre gegen echt asiatisches Feeling. Die Einrichtung ist schlicht und zweckmäßig wie in Japan üblich. Die kleinen Tischchen sind rechts und links von langen Laufbändern aufgereiht. Von einem freundlichen Kellner werde ich an den Tisch begleitet und sogleich über das „Running Sushi“ aufgeklärt. Für 10,90 Euro bekomme ich heute Mittag so viel vom Buffet, wie ich mag. Kurz zögere ich noch, ob ich nicht doch lieber einzelne Nigiris, Makis oder Inside-Outs aus der Karte ordern soll und mir vorweg eine Miso-Suppe gönne. Aber irgendwie faszinieren mich die bunten, gefüllten Tellerchen und Schälchen, die an mir vorbeisausen. Also lasse ich mich auf dieses Abenteuer ein. Ein Schälchen für die Sojasoße und Stäbchen werden mir sofort gereicht. Jetzt bestelle ich noch schnell ein kleines Kännchen grünen Tee (3,20 Euro) und linse dabei schon interessiert auf die verlockend aussehenden Speisen. Da kommt eine Portion Wasabi angerauscht, die sichere ich mir erstmal. Dann vielleicht das nächste Tellerchen mit Inside-Out-Rolls mit Lachs und Gurke? Zu lange überlegt, schon ist es vorbei. Entweder warte ich jetzt, bis die Portion erneut zu mir kommt oder greife einfach an anderer Stelle zu. Zwei Etagen voller Fischhäppchen, Reisportionen, Frühlingsrollen, Wan Tans und diversen anderen herzhaften, süßen und scharfen Kleinigkeiten ziehen vorbei. Das Restaurant ist voll besetzt. Hier trifft sich eine Gruppe Jugendlicher ebenso wie die Mutter mit ihrer Tochter, die gerade gemeinsam den Wochenendeinkauf erledigt haben. Ich genieße meinen wunderbar milden grünen Tee aus einem stilecht asiatischen Kännchen und schnappe mir ein Stück gebratenen Fischs und zwei Kugeln mit Sesammantel. Der Fisch ist zart und knusprig. Eine gute Wahl. Beim Biss in die Kugeln stutze ich. Eigentlich hatte ich eine herzhafte Füllung erwartet, aber nun bin ich ungewollt mal eben zwischendurch beim Nachtisch angelangt. Unerwartet, aber extrem lecker. So gut, dass ich den Kellner frage, was ich da gerade verspeise. „Sesambällchen mit einer Füllung aus roter Bohnenpaste.“ Später angle ich sie mir noch zweimal, allerdings erst nachdem ich ein paar Nudeln, ein Schälchen Miso-Suppe, ein paar Makis mit Krebsfleisch, eine kleine Portion Thunfisch-Lachs-Salat, Nigiris mit Garnelen und Tofutaschen genossen habe. Alles in toller Qualität. Zwischendurch beobachte ich den Koch, der in einem offenen Küchenbereich in aller Seelenruhe die fernöstlichen Häppchen am Fließband anfertigt. Ein Tellerchen mit frittierten Bananen-Bällchen geht noch. Dann muss ich aufhören, auch wenn es schwerfällt.
Eine tolle Idee für einen kommunikativen Restaurantbesuch! Prima, Herr Guiyang Zhu!

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