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Virtual Reality-Projekt warb erfolgreich für die Talentschmiede im Ruhrgebiet

Bochum Marketing GmbH lud Münchner, Bremer und Bonner virtuell ein

In den vergangenen Wochen ließen sich zahlreiche Münchner, Bremer und Bonner ins Ruhrgebiet „beamen“.

„Wir haben viele junge Talente virtuell den Hochschulstandort Bochum besuchen lassen und gezeigt, wie vielfältig und innovativ die Studienangebote und -projekte hier sind“, berichtet Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH. „Viele hatten Bochum nicht als Wissenschaftsstandort auf dem Schirm und waren überrascht, wie viele Möglichkeiten unsere Stadt jungen Menschen bietet.“

Die diesjährige Kampagne von Bochum Marketing setzte auf „Virtual Reality“ (VR) zur überregionalen Vermarktung der Ruhrstadt – eine Premiere nicht nur für die Bochumer Marketing-Experten, sondern auch im deutschen Stadtmarketing. Erstmals wurde virtuelle Realität mit einer funktionierenden Geschichte zu einem 360-Grad-Kurzspielfilm kombiniert, um gezielt für eine Stadt in Fußgängerzonen zu werben. Die zwei aufwändig produzierten VR-Erlebnisse richteten sich an Studienanfänger, Studierende, Absolventen und Akademiker auf Jobsuche und zeigten Bochum als Talentschmiede im Ruhrgebiet. Mit Hilfe von VR-Brillen tauchten die Zuschauer in zwei wissenschaftliche Projekte ein und konnten sich frei durch die Story bewegen. „Die Reaktionen waren hervorragend: Unsere virtuellen Bochum-Besucher waren fasziniert, wie realitätsnah die Filme sind, und waren begeistert, von jetzt auf gleich in eine ganz andere Welt einzutauchen. Das hat einen sehr positiven und hoffentlich nachhaltigen Eindruck von Bochum als herausragenden Hochschulstandort hinterlassen“, so Christian Gerlig, Leitung Kommunikation bei der Bochum Marketing GmbH.

Aufmerksam auf die Aktionen machte ein großer blauer Kubus, der Bochum-Cube, der zentral in den Fußgängerzonen von München, Bremen und Bonn platziert war. Die beiden Virtual Reality-Erlebnisse konnten jedoch nicht nur dort, sondern auch noch viele weitere Male zu Hause und unterwegs wiederholt werden. Dazu erhielten Interessierte VR-Brillen zum Mitnehmen: Mit den im Bochum-Design gebrandeten Werbemitteln lassen sich die Kurzspielfilme auf dem eigenen Smartphone so oft anschauen, wie man will. Zudem stehen sie unter den Links vr-solarcar.bochum.info und vr-it-sicherheit.bochum.info online zur Verfügung. Konzipiert und umgesetzt wurden die VR-Filme von der Bochumer Agentur Comkom GmbH. „Insgesamt wurden sie im Netz über 22.000 Mal angeklickt. Das zeigt, wie groß das Interesse ist, und dass es sich lohnt, mit ungewöhnlichen und frechen Aktionen in anderen Städten für den eigenen Standort zu werben“, resümiert Gerlig.

Begleitet wurde die Reise des Bochum-Cubes von einer klassischen Werbekampagne mit Print-Anzeigen, Plakaten und Promotionaktionen sowie Nutzung der Social Media-Kanäle und Pressearbeit. Darüber hinaus sorgten kurze Videos von den drei Städteaktionen für Aufmerksamkeit im Netz. Im
Print-, Online-, Social Media-Bereich wurde bisher eine Reichweite von über einer Millionen Kontakte erzielt. Influencer unterstützten die Aktion. Eine genauere Auswertung läuft derzeit.

„Unser Ziel ist es, unsere Stadt und in diesem Jahr insbesondere den Hochschulstandort Bochum bekannter zu machen und mit überholten Klischees aufzuräumen. Das ist uns mit Hilfe der 360-Grad-Kurzspielfilme und des Bochum-Cubes gelungen“, zeigt sich Schiefelbein mit der Resonanz auf die neueste Kampagne zufrieden.

„Talentschmiede im Ruhrgebiet“ ist das zweite Jahresthema der Markenarbeit der Bochum Marketing GmbH nach „Hotspot der Live-Kultur“ in 2016. In den kommenden Jahren folgen die Themen „Shootingstar der Wissensarbeit“ und „Großstadt mit Lebensgefühl“.

Zwei Virtual Reality-Kurzspielfilme vermittelten unterhaltsam Möglichkeiten
Die beiden VR-Storys wurden zu den Themen „Angewandte Wissenschaft und Innovation an Hochschulen“ und „IT-Sicherheit: Technologie-Kompetenz und Transfer“ verfilmt: Der erste Kurzfilm zeigt 60 Studierende, die alle auf ein Ziel hinarbeiten: die Reise nach Australien. Urlaub? Keineswegs. Hier geht es um Talentförderung an der Hochschule Bochum. Im Rahmen des SolarCar-Projektes konstruiert und baut die Hochschule Bochum seit über 15 Jahren von Solarenergie angetriebene Elektrofahrzeuge. Das Projekt ist eine Forschungskooperation zwischen der Hochschule Bochum und thyssenkrupp sowie weiteren Partnern aus der Industrie. Es vereint das, was voranbringt: Technolo¬gie¬entwicklung und begabte, junge Denker. Dabei handelt es sich um ein integratives Lernmodell mit verschiedenen Ebenen. Zwei Jahre und viele Testkilometer kämpft das Team dafür, den Traum der „World Solar Challenge“ in Australien wahr werden zu lassen. Im Film erlebt der Zuschauer hautnah, wie Protagonist Felix, gespielt von Nils Kretschmer, Schauspieler am Schauspielhaus Bochum, Teil des SolarCar-Teams wird, das sich auf die Challenge in Australien vorbereitet. Neben Kretschmer spielen David Vormweg, ebenfalls Ensemblemitglied des Bochumer Schauspielhauses, sowie die Studierenden des SolarCar-Projektes mit. Beide Nachwuchsschauspieler wurden 2017 mit dem renommierten Folkwang Preis in der Sparte Darstellende Kunst ausgezeichnet. Bereits seit 1958 verleiht die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich den Folkwang Preis an exzellente Nachwuchskünstler. Zu den Preisträgern zählen Größen wie Pina Bausch (1958) und Fotojournalist Guido Mangold (1960).

Im zweiten 360-Grad-Kurzspielfilm stehen das Thema IT-Sicherheit und ein Hacker-Angriff der jüngsten Vergangenheit im Fokus: 230.000 infizierte Computer in 150 Ländern erlagen im Mai 2017 dem WannaCry-Virus. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass die Anforderungen an die IT-Sicherheit immer weiter wachsen. In Bochum haben sich daher dank des Horst-Görtz-Instituts, dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) und dem Unternehmen
G Data die besten Unternehmen und jungen Talente zusammengeschlossen. Denn: Unternehmen siedeln sich dort an, wo Talente ausgebildet werden. Talente wollen dort ausgebildet werden, wo die besten Unternehmen auch für praktischen Kontakt sorgen. Eine Win-win-Situation, die in Bochum immer stärker wächst und deutschlandweit außerordentlich ist. Im Film taucht Protagonist Jacob, gespielt von Schauspieler Florian Sigmund von der Folkwang Schule, in die Welt der „Techies“ ein. Jacob ist nach seinem Studium in Darmstadt Berufsanfänger und hat seinen ersten Tag in Bochum. Schauspieler Roland Riebling, Schauspielhaus Bochum, spielt seinen Mentor Claus. In weiteren Rollen sind Tim Berghoff und Vanessa Prigge von G Data zu sehen.


Video „Bochum Virtual Reality: 360-Grad-Kurzspielfilme am Bochum-Cube
 


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