Neu in Bochum: Arcade Virtual Reality Lounge

Weiche Knie im 3-D-Abenteuer Neu in Bochum: Arcade Virtual Reality Lounge

Stefan Kube hat nach Bochum gebracht, was für viele noch weit weg scheint: Virtual Reality. Viele haben schon einmal davon gehört oder die klobigen VR-Brillen in Filmen oder in der Werbung gesehen, doch wenige haben es bereits ausprobiert. Zumindest ist das die Erfahrung von Stefan Kube, dem Geschäftsführer der neuen Virtual Reality Lounge in Bochum. Sein Konzept ermöglicht es, erste Erfahrungen mit der Technologie zu machen.

Die Besucher können bei Arcade zwischen verschiedenen VR-Spielen wählen, darunter z. B. virtuelles Lasertag, Escape Rooms, Zombie Shooter oder Tanzspiele. Der offene Raum ist dabei auch für Gruppen geeignet. „Es ist interessant zu beobachten, welche Gruppendynamik sich bei dem gemeinsamen Spiel entwickelt. Es kommt auch auf die Zusammenarbeit an“, berichtet der Geschäftsführer. Daher eignet sich der Besuch in der Virtual Reality Lounge auch als eine spielerische Team-Building-Maßnahme für Unternehmen und andere Gruppen. Auch Kindergeburtstage können dort gebucht werden.

Die VR-Brille, die beim Spiel aufgesetzt wird, macht das Erlebnis so besonders und unterscheidet es vom Spielen am PC oder der Konsole. Stefan Kube erklärt. dass die Besucher beim Spiel in eine andere Welt eintauchen. Durch die Brille nehmen sie die Umgebung des Spiels komplett wahr.

Die Augen übernehmen das virtuelle Umfeld, sodass es wirkt, als seien sie mitten im Geschehen

Akordeon

In einer Fahrstuhl-Simulation sollen Passanten an das Prinzip von VR herangeführt werden. Mit Aufsetzen der Brille befinden sie sich in einem Fahrstuhl, der auf das Dach eines Hochhauses fährt. Wenn sich die Türen öffnen, ragt eine Planke über den Abgrund der Häuserschlucht. Die Teilnehmer können sich dann entscheiden, ob sie diese überqueren oder nur die Aussicht genießen wollen. Noch realer wirkt die Situation dadurch,dass sich tatsächlich vor ihnen ein Holzbrett befindet, über das sie gehen können. Nur eben nicht in 100 Metern Höhe, sondern am Boden der VR-Lounge. „Das Gehirn wird ausgetrickst, und man erlebt das Gefühl von Höhe. Viele trauen sich nicht aus dem Fahrstuhl zu treten und einige bekommen sogar schweißnasse Hände und weiche Knie, wenn sie an Höhenangst leiden.“

Die meisten Besucher seien schwer begeistert von dem virtuellen Erlebnis und viele wollen nach einem ersten Besuch wiederkommen, berichtet Stefan Kube. Erfahrungen mit der neuen Art des Gaming müssen die Besucher übrigens im Vorfeld nicht haben. „Das beste Beispiel ist meine Mutter. Sie hatte nie einen Bezug zum Gaming. Mittlerweile kommt sie allerdings regelmäßig zum Spielen bei uns vorbei“, verrät der Unternehmer.

Die Idee zu diesem Konzept kam Stefan Kube, nachdem er einen Gutschein für eine Virtual Reality Lounge zum Geburtstag bekommen hatte. Auch ihn hat das Erlebnis direkt begeistert. Er wollte schon länger ein eigenes Unternehmen gründen, hatte jedoch zunächst die Idee einer Gaming-Bar, in der an Konsolen oder PCs gespielt wird. Das war ihm dann allerdings doch zu gastronomisch. Er sieht großes Potential in der Technologie. „Ich freue mich über die Begeisterung und die Reaktionen der Menschen, wenn sie zum ersten Mal die VR-Brille aufsetzen. Es ist schön, auch die Emotionen der Besucher zu sehen, und ich glaube, dass da noch ganz viel möglich ist.“

Leanadra Ogbodo

Dieser Artikel ist in der BOMA-Ausgabe Dezember 2020 erschienen.

Arcade Virtual Reality Lounge

Kortumstraße 97-99
44787 Bochum

Zur Webseite

Entdecken Sie weitere spannende Aktivitäten in Bochum

  • Ersteller:

    Dateiname: