Rustikal bis raffiniert

Rustikal bis raffiniert Neues Leben im Hopfengarten an der Hattinger Straße

Mit dem Hopfengarten hat in Bochum-Weitmar eine Gastronomie wiedereröffnet, die in einem gemütlichen Ambiente einen Ort für gute Gespräche und ein unkompliziertes Miteinander bietet. Das war und ist zumindest der große Wunsch von Hans-Jörg Hausberg, der mit seinem zehnköpfigen Team nach fast 17 Jahren vom Kolpinghaus gewechselt ist und das Wirtshaus wieder mit neuem Leben füllen möchte.

Zuvor hatte er lange Zeit in Düsseldorf gearbeitet. „Für mich war es immer eine tolle Sache, diese fröhliche und kommunikative Atmosphäre zu genießen.“ Und genau dieses Gefühl möchte er im Hopfengarten vermitteln. „Leute, die hier reinkommen, sollen sich gleich wohlfühlen. Und einen leichten lockeren Charakter des Hopfengartens erfahren.“ Für jeden von 18 bis 80 soll etwas dabei sein. Jeder soll sich hier gleich wohlfühlen und einen Ort zum Abschalten finden. Hans-Jörg Hausberg wünscht sich den Hopfengarten als besonderen Treffpunkt, an dem man liebe nette Menschen treffen und kennenlernen kann.

Die Bewohner im Viertel haben einen ganz besonderen Bezug zu „ihrem“ Haus und schon lange auf die Wiedereröffnung gewartet. Die ersten Reservierungen wurden
schon viele Wochen vor der Eröffnung gemacht.

Sobald sie jemanden entdeckt haben, der hier ein- und aufgeräumt hat, stand schon jemand vor der Tür und hat gefragt: Wann machen Sie denn auf? Wann geht es los? Können wir schon mal reingucken?

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Wenn sie reingucken, sehen sie schnell: Alles neu! „Vom Gastronomiebereich bis in den Keller. Komplett saniert und neu aufgebaut. Jede Leitung oder Sicherung und jeder Wasserhahn.“ Das Ambiente ist außergewöhnlich, zwischen rustikal und raffiniert. Im Detail mit einem besonderen Bezug zum Bier.

Dazu passt die Speisekarte. „Schöne bierbegleitende Speisen. Kleinigkeiten, aber auch Gerichte. Leichte, deftige und zünftige Sachen. Die Vegetarier werden wir auch nicht vergessen.“ Darüber hinaus gibt es auch die klassische saisonale Gastronomie mit beispielsweise Gans und Wild. Für die nostalgischen Gäste, die ihm und seinem Team bis nach Weitmar folgen, gibt es in der Speisekarte sogar den eigenen Bereich „Bewehrtes aus vergangener Zeit aus dem Kolpinghaus“.

In den Sommermonaten soll auch der Biergarten mit 70 bis 80 Plätzen wieder aufgelebt werden lassen. „Da lassen wir uns noch etwas einfallen, um auch dort ein besonderes Flair mit einzubringen.“ Er hat zwar schon viele Ideen, „aber soweit sind wir noch nicht.“

Sven Berger

Dieser Artikel ist in der BOMA-Ausgabe Dezember 2018 erschienen.

Hopfengarten

Hattinger Straße 237
44795 Bochum
T 0234 14338

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