"Ja ich will!" Mal anders

"Ja! Ich will!" - Mal anders Trauungen sind an besonderen Orten möglich

Er ist einer der wichtigsten Tage im Leben vieler Paare: Die Trauung. Sie leitet einen neuen, bedeutenden Lebensabschnitt zweier Personen ein. An diesem besonderen Ereignis soll alles passen. Die richtige Location spielt dabei eine immer wichtigere Rolle für viele Paare. Sie sorgt dafür, dass eine ideale Stimmung aufkommt, und wird allen Anwesenden im Idealfall noch lange positiv im Gedächtnis bleiben. Die Stadt Bochum hat nun das Angebot an Trauorten um einige besondere Orte erweitert.

Einer davon ist das Annelise Brost Musikforum Ruhr. Der neue Trauort befindet sich auf der Empore im früheren Schiff der Marienkirche. Im heutigen Foyer kommen historische und moderne Elemente zusammen. Der weiße, offene Raum wirkt freundlich, und von der Empore hat das Brautpaar einen freien Blick über den gesamten Kirchenraum. Die sanierten Buntglasfenster und die vergoldeten Deckensäulen sind Details, die dem Ganzen noch das gewisse Etwas geben. Thomas Kipp, geschäftsführender Betriebsdirektor der Bochumer Symphoniker, freut sich darauf, vor Ort die Trauungen durchzuführen. Insgesamt finden 37 Gäste auf dem eindrucksvollen Balkon Platz.

Wer sich lieber im Ruhrpott-Charme trauen lassen möchte, findet im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle die richtige Adresse für sich. Das Gebäude im Industriestil mit seinen hohen Decken und den rustikalen Wänden ist eine außergewöhnliche Kulisse, die sicherlich jedem Anwesenden in Erinnerung bleiben wird. Das große Fenster, welches fast die gesamte Front des Hauses einnimmt, gewährt zudem einen Blick auf die schöne Industriekulisse des Westparks und das Grün der Parkanlage. Die Räumlichkeit ist ideal für große Runden, denn sie hat eine Kapazität für bis zu 199 Personen. Die Bochumer Veranstaltungsgesellschaft hat das eindrucksvolle Gebäude bereits für Hochzeiten zur Verfügung gestellt. Mit den Trauungen wurde nun das Angebot erweitert.

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Immer beliebter werden Trauungen unter freiem Himmel. Das Bochumer Standesamt reagiert auf diesen Trend und ermöglicht Eheschließungen neuerdings beispielsweise zwischen den Mauerresten der idyllischen Silvesterkapelle im Schlosspark Weitmar. Durch die alten Gemäuer und die Bäume kommt eine romantische und fast schon märchenhafte Stimmung auf. Und wenn das Wetter nicht auf der Seite des Paares stehen sollte, kann auf den stimmungsvollen Veranstaltungsraum des Kubus im Haus Weitmar ausgewichen werden.

Ein weiterer neuer Trauort ist der Ümminger Hof. Der ländliche Charakter des Anwesens und das historische Ambiente lässt einen für einen Augenblick den Großstadtrummel vergessen. In der ehemaligen Sattelkammer findet die Trauung vor einem großen Sprossenfenster statt. Alte Holzstühle und ein charmanter Kachelofen geben der Örtlichkeit das gewisse Flair. Bei gutem Wetter können sich die Paare auch direkt im romantischen Innenhof das Ja-Wort geben.

Altbekannte Kulissen bleiben weiterhin erhalten
Die bisherigen Trauorte bleiben den Paaren weiterhin bestehen. Zu ihnen gehören das Trauzimmer im historischen Rathaus, die historische Straßenbahn, das Heimatmuseum Helfs Hof, das Zeiss Planetarium und der Beckmannshof, die „Rosa Strippe“ und die „Steigerstube“ im Deutschen Bergbau-Museum, in der Eheschließungen unter Tage möglich sind.

Leandra Ogbodo

Dieser Artikel ist in der BOMA-Ausgabe November 2019 erschienen.

Standesamt Bochum

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44777 Bochum
T: 0234 9101951

www.bochum.de/trauzimmer
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  • Ersteller: Michael Grosler

    Dateiname: Westpark_Jahrhunderthalle_Trauort.jpg

  • Ersteller: André Grabowski

    Dateiname: Bochum-Suedwest_Weitmar_Silvesterkapelle.JPG

  • Ersteller: Lutz Leitmann, Stadt Bochum

    Dateiname: Innenstadt_Musikforum_Trauort.jpg

  • Ersteller: Nicht angegeben

    Dateiname: Innenstadt_Musikforum_Trauort_Buch.jpg

  • Ersteller: Lutz Leitmann, Stadt Bochum

    Dateiname: Innenstadt_Musikforum_Trauort.jpg

  • Ersteller: Bochum Marketing GmbH, Sebastian Humbek

    Dateiname: Bermuda3Eck_Bochum_Total_Mark_Forster.jpg