Café Barbera: Kaffee aus Neapel in der Bochumer City

Dolce Vita ohne Chichi Café Barbera: Kaffee aus Neapel in der Bochumer City

Der Name Barbera steht seit 1870 für italienische Kaffeetradition. Im November 2019 hat Susanne Barbera ihr eigenes Café Barbera mitten in Bochum eröffnet und pflegt hier den echt italienischen Kaffeegenuss, denn der Kaffee kommt aus der familiengeführten Rösterei Barbera in Neapel. Nach mehreren erfolgreichen Jahren auf verschiedenen Märkten hat Susanne Barbera
den Schritt gewagt und sich mit ihrem eigenen Café selbstständig gemacht.

Dabei war das nicht immer ihr Traum, wie sie ausdrücklich betont. Angefangen, ihre Leidenschaft für Kaffee auch beruflich auszuleben, hat Susanne Barbera auf dem Moltkemarkt in Bochum. Dort gab es anfangs nur einen Tisch und die 65 kg schwere Espressomaschine.

Der Zuspruch vieler Marktbesucher war so groß, dass schnell ein Marktanhänger angeschafft wurde.

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Ein Ladenlokal in der Bleichstraße hat die bloße Idee Wirklichkeit werden lassen. Die große Fensterfront macht schon von außenneugierig auf das Innere. Wer das Café Barbera betritt, wird von frischem Kaffeeduft in Empfang genommen. Der Espresso kann dann echt italienisch al banco (im Stehen) am Tresen getrunken werden oder mit Zeit und Muße natürlich auch im Sitzen am Tisch. Meist liegt sogar eine italienische Tageszeitung für die Lektüre bereit. Wer auf den Kaffeegenuss nicht mehr verzichten möchte, kann sich ein Paket Bohnen für die heimische Maschine mitnehmen.

Für die Konzeption und Einrichtung ihres Cafés hat Susanne Barbera eine Architektin und einen Schreiner beauftragt – beide aus Bochum. Das Ergebnis ist jedenfalls stimmig. Die schlichte Einrichtung mit warmen Holztönen und geraden Linien ist insgesamt sehr chic, aber ohne Chichi, und wirkt einladend. Der Kaffee und seine Zubereitung stehen voll und ganz im Vordergrund. Das war Susanne Barbera besonders wichtig, denn damit hat sie nach eigener Aussage die meiste Erfahrung. Aber keine Sorge – wer keinen Kaffee mag, wird hier auch fündig. Denn das Sortiment des Café Barbera umfasst zum Beispiel noch Tees, Kakao, Säfte und Limonaden. Für die hungrigen Gäste gibt es eine Auswahl von italienischen Croissants über frisch belegte Brötchen oder Baguettes bis hin zu Bruschetta. Auf den klassischen Kuchen zum Kaffee muss im Café Barbera auch niemand verzichten – eine wechselnde Auswahl an Kuchen, Tartes und Torten gibt es an der Theke.

Wichtig waren Susanne Barbera bei der Einrichtung sowie besonders bei den angebotenen Lebensmitteln die Qualität und Regionalität. So kommen Brötchen und Baguettes etwa aus der Bochumer Bäckerei Schmidtmeier, der Kuchen aus der Kleinen Zuckerbäckerei, ebenfalls in Bochum, und die Milch wird vom Milchhof Billmann aus Waltrop angeliefert.

Ein Besuch im Café Barbera ist also eine rundum gelungene Mischung aus italienischem Dolce Vita und Bochumer
Herzlichkeit.

Lea Hansen

Dieser Artikel ist in der BOMA-Ausgabe März 2020 erschienen.

Café Barbera

Bleichstr 2a

44787 Bochum

www.caffebarbera.de

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