Restaurants in Bochum - Empfehlungen und Tipps - die besten Köche der Stadt

Kulinarische Empfehlungen

Die Vielfalt gastronomischer Angebote in Bochum ist groß. Sie finden hier Kurzeinträge aus dem Gastronomieführer Bochum geht aus!

Ausgehen in Bochum ist immer ein bisschen wie „In 80 Restaurants um die Welt“. Hier ist der Tisch nicht nur reichhaltig gedeckt, sondern vor allem auch vielfältig und kreativ, dabei traditionell und innovativ zugleich. Natürlich sind wir stolz auf unsere Currywurst, lassen uns aber auch gerne ein Tatar vom argentinischen Rind oder Lachs mit einer Pinienkernkruste auf der Zunge zergehen. Im Schmelztiegel Bochum trifft Authentizität auf Exotik, Gourmet auf Burger.

Das renommierte Magazin bietet Jahr für Jahr perfekte Orientierung in Gastronomie und Genusskultur für Bochum. Für 2019 hat der Restaurantführer für Bochum und seine Nachbarstädte (u.a. Herne, Hattingen, Witten, Gelsenkirchen, Sprockhövel) erneut die gut 250 Adressen zusammengestellt, welche die Stadt an der Ruhr zur Feinschmecker-Zone machen.

Die besten Restaurant sind nach kulinarischen Kategorien und Stadtteilen sortiert, die jeweils besten drei haben es auf das Treppchen geschafft. Alle werden ausführlich, gut informiert, leserfreundlich und serviceorientiert vorgestellt. Die besten Cafés, Kneipen, Bars, Burger-Läden und Nightlife-HotSpots sowie und Wein- und Feinschmeckerläden findet der Leser ebenso sorgfältig aufbereitet. Dazu Namen und Nachrichten, Küchen- und Köche-Porträts und Reportagen auf den unterhaltsamen 148 Seiten. Es geht etwa um den Wattenscheider Edel-Bäcker Bernd Armbrust, um Bowls in Bochum, die Gourmetküche im Parkhotel Herne und um die Gans im Krans in Hattingen. Und um hoffnungsvolle Neueröffnungen in Bochum, die neue Bürgerlichkeit mit dem Kiez-Gefühl verschmelzen.

Aus aller Welt Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Etwas abseits vom asiatischen Dreieck über den Südring hinweg in der Brüderstraße liegt etwas versteckt ein weiteres Sushi-Restaurant, das für eine Weile den Status Geheimtipp innehatte. In fast schon karger Atmosphäre bietet das Restaurant neben einer Vielzahl von Sushi-Spezialitäten auch Asia Fusion Kitchen mit Gerichten aus Thailand, China, Korea und eben Japan. Los geht es mit einer klassischen Miso-Suppe, einer Dashi-Brühe, die mit japanischer Sojabohnenpaste mit Tofu, Lauchzwieben und Seetang serviert wird. Anschließend soll es mal kein Sushi sein, sondern lieber der Tuna Tartar, ein leicht scharf marinierter Thunfisch mit Kresse und Wasabi-Creme-Dip. Der Fisch ist von guter Qualität und harmoniert natürlich bestens mit der Wasabi-Variation und der Kresse. Die Vorspeisenkarte ist so interessant, dass man am liebsten gleich drei oder vier Gerichte bestellen möchte. Weiter zum Hauptgang. Hier kann man sich neben dem Sushi für thailändische Currys, chinesische Wok-Gerichte oder japanische Udon-Suppen entscheiden. Oder soll es doch Sashimi sein? Das gemischte Sashimi besteht aus verschiedenen Fischspezialitäten, die kunstvoll filetiert roh, ungewürzt und ohne Reis serviert werden. Auch hier überzeugt die Qualität der Ware und die ästhetische Darreichungsform. In jedem Fall ist das Aosora eine qualitativ mindestens gleichwertige Alternative zu den anderen asiatischen Restaurants in der Innenstadt, wobei es über eine tolle eigene Handschrift verfügt.

Aosora
Hellweg 18
44787 Bochum

T 0234 54466755

www.aosora-sushi.de

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Das Nhy Star gehört zum Mini-Asien-Dreieck in der Brüderstraße (mit Hatoky und Best Friends) und verfügt über urban-nette kleine Freisitze vorne und hinten. Hier ist eigentlich ab mittags immer etwas los. Der Service ist freundlich, jung und zeigt sich dem großen Andrangs gewachsen. Schnell produziert wird einfaches, vietnamesisches Garküchen-Food, frisch, mit kräftigen Aromen, würzig, intensiv. Knackiges Gemüse trifft auf eine Auswahl kräftiger Kräuter. Suppe, Salat, Sommerrolle heißt die Trias hier. In Sachen Suppe ist die Pho das Maß aller Dinge, sie ist das Flaggschiff des Hauses. Heiß kommt sie daher, knackige Sprossen, eine geschmackvolle Brühe, Minze, Koriander, tolles Gemüse, Chillies nach Wunsch. Die Salate sind üppig, das Dressing schmeckbar frisch zubereitet. Die Sommerrollen sind der Knaller, frische Minze, Koriander, Eier, Salat und Reisnudeln werden mit einer gewünschten Fleisch- oder Fischzutat in Reispapier gewickelt, dazu gibt es entweder Fischsauce oder Hoisinsauce. Angeboten werden Rind, Schwein, Hühnchen, Lachsfilet, Garnelen oder Tofu als Zutat. Erstere schmeckt frischer und klarer, die tiefe dunkle Hoisin-Sauce wird gemacht aus fermentierten rote Sojabohnen, Mehl, Knoblauch, Essig und Chilis. Dazu Salz und Sesamöl. An heißen Tagen ist die gepresste Limette mit Rohrzucker und Wasser ein hervorragender Durstlöscher. Vietnam-Bier, jede Menge Säfte, Wein und Tee stehen auch bereit. Schnell und gut und schmeckt.

Nhy Star
Brüderstraße 5
44787 Bochum

T 0234 92330733

www.nhystar.de

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Wenn einer was von Fleisch versteht, dann kann er was erzählen. Zum Beispiel vom El Toro, das die Steakhaus-Kultur schon pflegte, als der Durchschnittsdeutsche Argentinien nur als uninteressantes Nachbarland Brasiliens kannte. Vom erzählen ist es dann nicht weit bis zum Schwärmen. Neben hochwertigen Steaks vom argentinischen Aberdeen-Angus findet das Publikum allerdings auch kroatische und internationale Spezialitäten auf der umfangreichen Karte. Mit Zwischengerichten trägt das El Toro dem nicht ganz ausgewachsenen Appetit Rechnung. Die erstklassigen Stücke mit und ohne Knochen werden ausschließlich auf dem Holzkohlengrill gegart. Mindestens zwei Personen beglückt ein so auf den Punkt zubereitetes T-Bone-Steak von stolzen 650 Gramm Rohgewicht mit allen erdenklichen Texturen eines langsam gewachsenen Rumpsteaks mit Filet. Je näher man sich zum Knochen vorarbeitet, desto aromatischer mundet die Mahlzeit, begleitet von einer Papa Asada, knackigem Salat und einem Schluck Landwein, an dem auch die Anhänger der Albi Celeste bei jedem Heimspiel nippen. Seit bald 45 Jahren hält das Restaurant an der Kreuzstraße ein verblüffend hohes Niveau. Seit weit über 30 Jahren vertraut man auf den selben Lieferanten, der alles produziert, importiert und vertreibt, was für ein echtes argentinisches Asado benötigt wird. So kommt das Lebensgefühl Argentiniens von der Pampa nach Bochum. Treue zahlt sich aus.

El Toro
Kreuzstraße 3
44787 Bochum

T 0234 13801

www.eltoro-bochum.de

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In unserem Nachbarland Österreich heißt die Sahne Obers, der Quark Topfen, und es gibt so ungefähr 100 verschiedene Arten, seinen Kaffee zuzubereiten. Wer genau nach diesen Besonderheiten ab und zu Sehnsucht verspürt und nicht reisen kann, der sollte das Restaurant Franz Ferdinand am Bochumer Tierpark besuchen. Dieser Name deshalb, weil das wunderschöne Gebäude, in dem das Lokal seinen Platz gefunden hat, aus genau alter Zeit stammt. Und natürlich, weil der Name etwas mit der Wiener Küche und der Wiener Kaffeehauskultur zu tun hat. Geschäftsführer Alessandro Maceri und Koch David Jezierowski haben sich einiges einfallen lassen, um ihren österreichischen Traum Wahrheit werden zu lassen. Und nach nur einem Blick auf die Karte kann man das Projekt als gelungen bezeichnen. Zum Start gibt es ein Tartar vom Tiroler Färsenrind mit Wildkräutersalat und einem gerösteten Bauernbrot. Das Fleisch ist delikat und passt trefflich zu dem deftigen Brot. Weiter geht es mit der Bergkäsesuppe, die mit Frischkäse gemacht ist. Eine ebenso leckere wie mächtige Angelegenheit. Im Hauptgang geht es rustikal weiter. Das Wiener Fiakergulasch mit Gurkl (!), Würstl (!), Spiegelei, Speck und Semmelknödel ist wirklich eine Aufgabe, was aber nichts daran ändert, dass es einfach verdammt lecker schmeckt. Unbedingt probieren sollte man hier natürlich auch die verschiedenen Kuchen, Torten und Süßspeisen. Ein Kaiserschmarrn geht schließlich immer.

Franz Ferdinand
Klinikstraße 51
44791 Bochum

T 0234 93539212

www.franzferdinand-bochum.de

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Wer Sushi mag wird Takeshi lieben! Das Restaurant in der Skylounge mit Blick über die Dächer Altenbochums bietet Sushi und japanische Spezialitäten im hellen, modern-asiatisch eingerichteten Lokal. Chefkoch Daniel Takeshi Wienand hat sein Handwerk in Japan erlernt und seine Fähigkeiten dort perfektioniert. Dennoch hat er seinen Stil weit über die traditionelle Zubereitungsweise hinaus weiterentwickelt und an innovativen Variationen klassischer Sushigerichte gearbeitet. Neben den Klassikern wie Nigiri mit Lachs und Thunfisch oder Ura Maki  gibt es auch besondere Kreationen, die mit unbändiger Liebe zum Detail und Geschmackssicherheit hergestellt werden. Zum Beispiel die Aburi Sake, eine Inside Out Roll mit flambiertem Lachstopping, Trüffel-Limetten-Mayonnaise und Frühlingszwiebeln. Die mit frischer Limettenreduktion und Trüffelöl verfeinerte japanische Mayonnaise und die frischen Lauchzwiebeln lassen die Geschmacksnerven erzittern. Für den kleinen Hunger oder als Vorspeise sind die japanischen Häppchen und die klassische Misosuppe zu empfehlen, aber auch der blanchierte wilde Brokkoli oder Blattspinat und Sesamsauce ist ein Gedicht! Auch Vegetarier müssen keineswegs verzichten. Köstlichkeiten wie die Nigiri mit grünem Spargel, Avocado, Spinat, eingelegtem Rettich oder Tofu schmecken ebenso lecker wie ihre Verwandten, die mit Fisch zubereitet werden. Hier wird in allerbester Qualität serviert.

Takeshi
Theoderichstraße 27
44803 Bochum

T 0234 6049470

www.sushi-takeshi.de

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Neu gedacht Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Die (historisch gesehen) kleine Schwester von Max Frituur, der belgischen Pommesbude im Bermuda Dreieck, ist inzwischen auch schon mehr als fünf Jahre alt. Betreiber Jens Schumann wollte nach einigen Barcelona-Trips gerne eine echte spanische Champagneria aufmachen und das ist ihm mit seiner Bar mehr als gelungen. Wahrzeichen des Badalona ist nämlich der aus Flaschen direkt ausgeschenkte katalanische Schaumwein aus der Xampañeria Can Paixano aus Barcelona in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Von halbtrocken bis Brut-Nature ist hier alles zu haben und wenn man einmal damit angefangen hat, kann man nicht mehr so schnell aufhören. Dazu gibt es authentische Tapas direkt aus der offenen Küche. Sehr beliebt ist zum Beispiel das Meeresfrüchte-Medley mit Muscheln, gegrilltem Tintenfisch und Oktopus. Dazu passen die Artischocken in einer Estragon-Emulsion oder die galizischen Pfefferschoten. Wer lieber spanische Burger essen möchte, ist mit den Bocadillos gut beraten. Es gibt sie in verschiedenen Varianten. Besonders lecker ist die mit Chorizo Ibérico, gegrilltem Gemüse, Käse und Rucola. Außer dem Cava kann man hier noch verschiedene belgische Bierspezialitäten trinken (etwa Leffe) und auch die hausgemachten Sommerdrinks sind immer zu empfehlen. Das Badalona ist an lauen Abenden der Treffpunkt schlechthin und während der Wintermonate ist oft auch drinnen kaum Platz zu finden. Eine Tischreservierung vorab ist also sicherlich kein Fehler.

Badalona
Brüderstraße 2
44787 Bochum

T 0234 54499628

www.badalonabar.de

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Im Sommer 2017 konnte sich Bochum-Wattenscheid rühmen, das (vielleicht deutschlandweit) einzige authentische "Smokehouse" begrüßen zu können. Hier treffen sich nicht etwa Freunde des Tabaks zum gemütlichen Sit-in, sondern Fans des original amerikanischen Barbecues. Hier genießt und feiert man die "Heilige Dreifaltigkeit" des US-BBQ: Pulled Pork, Beef Brisket, Spare Ribs. Alles "low & slow" für etliche Stunden im Smoker geräuchert. Dazu French Fries oder der hausgemachte Krautsalat, der bei den grillfanatischen Amis natürlich Coleslaw heißt. Im Süden Amerikas gehören diese "Smokehouses" zum Landschaftsbild wie bei uns die Currywurstbude. So ungewöhnlich die Idee war, diese Räucherstube nach Deutschland zu holen, so ungewöhnlich ist auch der Standort: Direkt an in der ehemaligen Autobahnraststätte am Bochumer Westkreuz bezog Toby's Quartier. Wir geben zu, dass wir zur Mittagszeit mit dem Verlagsteam allzu gerne hier "einfallen". "The T-Man" ist unser Mann: Ein üppiger Burger mit Pulled Pork, Cheddar Cheese Sauce, Coleslaw, Honey-Jalapeños, Bacon und würziger BBQ-Sauce. Wer auf Fleisch verzichten möchte, probiert den Veggie Burger oder die Nachos mit Käse-, Salsa- oder Guacamole-Sauce. So ganz konnte sich Toby vom Revier-Geschmack doch nicht verabschieden und bietet in der "Taxi-Combo" eine BBQ-Currywurst an.

Toby's BBQ
Darpestraße 41
44793 Bochum

T 0234 95087800

www.tobys.de

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Beef & Burger

Hack oder nicht Hack, Hauptsache Beef. Das Restaurant vis-a-vis des Musikforums kann beides. Gehacktes und Steaks. Und beides in High-End. Die Manufaktur-Burger mit frisch gewolftem Rindfleisch aus Deutschland, die stets in klassischen Varianten (vom Handmade Classic bis zum The BBQ mit Bacon und amerikanischem Cheddar zählen wir fünf) und in wechselnden Kreativ-Bausätzen (aktuell dabei: Grandma's Favorite mit Kartoffelrösti, Pilzragout und Gruyère) offeriert werden. Das Patty saftig und nach Wunsch gegart, die Salate frisch und die Saucen schmeckbar hauskreiert, so hat sich der Premium Grill seinen exorbitanten Leumund erarbeitet. Der Service tut seinen Teil dazu, er spricht die Sprache der Kundschaft, ist schnell und weiß über seine Produkte Bescheid, ob das die vielfältigen Dips sind, die hausgemachten knackigen Limos oder den anderen Teil des Angebots. Das ist Beef, Steaks, besondere Cuts, zuweilen aus besonderem Fleisch. Dieses wechselt regelmäßig im Reifeschrank, zuletzt gewann da über einen Monat lang ein Irisches Tomahawk vom Nobel-Anbieter Kettyle Hof seine finale Brillanz. Das ist grandios für Fans. Beef-Anfänger können sich aber auch anfixen lassen vom Hanging Tender (Nierenzapfen, 250g) oder dem Outside Skirt (250g). Steaks, die nicht alltäglich sind. Klar, es gibt auch zwei Vegi-Burger, entweder ein extra großer Portobello-Pilz oder Ziegenkäse liegen dann zwischen den immer selbstkreierten Burgerbrötchen.

Beef & Burger
Viktoriastraße 59
44787 Bochum

T 0234 58710835

www.facebook.com

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Seit Sommer 2017 hat Bochum endlich "seine" Rotunde zurück und seit Oktober 2017 sogar mit Restaurant. Das eignet sich bestens, um vor Veranstaltungen, Konzerten oder Partys noch einmal gepflegt zu speisen oder auch die richtige Feiergrundlage zu schaffen. Stilgerecht renoviert ist aus der ehemals usselig-charmanten Untergrundlocation  ein urbanes Party-Zentrum geworden und auch das Restaurant zeigt sich als ansprechend moderner Ort mit räumlich getrenntem Barbereich. Angenehmes, warmes Licht, pfiffige Ausstattung, eine offene Küche und ein wirklich herrlicher Außensitz sorgen für eine angenehm stylische Atmosphäre. Chefkoch Baris Özer kümmert sich um die kulinarischen Höhepunkte. Gelernt hat er im Essener Hotel Margarethenhöhe und arbeitete zuletzt in der „Aubergine“. Die Karte wechselt wöchentlich immer am Donnerstag und bietet neben perfekt zubereiteten Fleischgerichten auch vegetarische und vegane Speisen, so wie die Quadrotti mit Waldpilzen, Rauke, Kräutern und Pinienkernen. Die Getränke- und Weinauswahl ist ebenfalls super und der Service sehr freundlich und aufmerksam. Und in der gut bestückten Bar nebenan mixen Tom und das Barteam fachgerecht spitzenmäßige Aperitifs, Longdrinks und Cocktails.

Restaurant Rotunde
Konrad-Adenauer-Platz 3
44787 Bochum

T 0234 32590112

www.rotunde-bochum.de

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Ristorante Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Seit 2012 ist Serena Corona mit ihrem Ristorante am Springerplatz beheimatet. Und genauso wie der Platz sich seither gemacht hat - der Bunker ist eine schicke Medien-Hochschule und ein Szene-Cafe, der Freitagsmarkt ist als Moltkemarkt der vielbesuchte Place-to-be für tout Bochum - so hat sich auch das italienische Gasthaus prächtig entwickelt. Das „Gasthaus zur alten Weinpresse“, so die Übersetzung, ist bestens beleumundet. Die charmante Patronin hat mit Alessio Conforto einen Koch, der mit Kreativität ans Werk geht und hochwertige italienische Autorenküche betreibt. So hebt das Menü an mit "Formaggello al Tartufo", einem selbstgemachten Trüffel-Käse, der zeigt, dass man hier nicht gedenkt, nur auf altbewährten Bahnen zu kreisen. Dann natürlich Pasta. Auf den Punkt gut sind die Spaghetti „Alla Chitarra“ mit gehobelter Belper Knolle. Die Knolle ist ein Star-Käse aus Belp bei Bern, Frischkäse, der mit Himalaya-Salz und frischem Schweizer Knoblauch gewürzt und anschließend in Pfeffer gewendet und wie Trüffel gerieben wird. Auch das ist nicht die orthodoxe Cucina-Lehre, zeigt aber einmal mehr, dass der Koch mit sehr offenen Augen durch die kulinarische Welt flaniert. Im Hauptgang wird's edel: Weißer Heilbutt umhüllt von frischem Panceta vom Duroc Schwein an Chicorée mit Safran-Risotto. Das Finale: "Schoko-Parfait mit Rum-Waldbeeren-Gelee und Cannolo-Siciliano gefüllt mit Ricotta". Die Weinauswahl ist opulent, der Service souverän und die Patronin supercharmant.

Osteria al Vecchio Torchio
Springerplatz 34
44793 Bochum

T 0234 62347751

www.osteria-al-vecchio-torchio.de

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Vor gut 15 Jahren entstand in einer Art Maxi-Trinkhalle das Mini-Ristorante Momo an der Küpperstraße. Die familiäre Atmosphäre hierinnen wurde legendär, ebenso wie der langgezogene Freisitz auf dem Bürgersteig. Doch 2015 brannte das Häuschen und somit eine der längst schon beliebtesten Gastronomien zwischen Planetarium und Stadion. Grund für Ignazio und Mauricio Galletto und Fabio Conforti, sich ein passenderes Lokal für die gewachsene Kundschaft zu suchen. 2016 eröffnete mit dem Momo Mio Momo ein Schmuckstück, nunmehr am Stadionring 9. Auf zwei Ebenen, verwinkelt, mit offener Küche und Sitzmöglichkeiten für alle Gelegenheiten. Schnelle Pizza mit frischem Bier, die Flasche Wein mit etwas Brot und Antipasti oder das opulente Mehr-Gang-Menü mit feiner italienischer Frischeküche: hier geht das. Der Service ist lässig, vielköpfig und schnell, er verweist kundig auf die Tageskarte, die auf Wandtafel wie auch IPad gastfreundlich lesbar ist. Frischer Fisch trifft dort auf wechselnde hausgemachte Pasta-Spezialitäten und saisonale Sonder-Pizza-Kreationen. Und natürlich edle Fleischstücke. Fabelhaft ist etwa der große Antipasti-Teller mit Meeresfrüchten, Parma-Schinken, Vitello tonnato. Qualitativ gut und sehr abwechslungsreich. Toll auch die Craft-Bier-Auswahl, die allerdings im Schatten vieler ausgewiesen guter Weine steht. Eine stimmungsvolle, trubelig-nette Trattoria mit hohem Wohlfühl-Faktor.

Trattoria Momo
Stadionring 9
44791 Bochum

T 0234 500776

www.momo-bochum.de

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Gourmetrestaurants Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Unangefochten die Institution für urbane Lebensart im Ruhrgebiet. Der seit über zwei Jahrzehnten existierende Livingroom ist ein Solitär. Eine inhabergeführte Ganztagesgastronomie mit gehobener Restaurant-Küche, auch als Bar, als Café und als Lounge funktionierend, so etwas gibt es weithin selten. Ein großer Gastraum mit langer Theke vorne, gemütliche Sitzgruppen, ein, zwei Stehtische. Hinten ist ein weiterer großer Raum, eher für Dinner und größere Gruppen gedacht. Freisitz hinten im geschützten Innenhof. Küchenchef Boris Geigenmüller, jung,dennoch passionierter Jäger, ist Nose-to-tail-Fan, aber auch Freund asiatischer Aromenküche und westfälischer Deftigkeit. Beste Vorraussetzungen für weltgewandte Küche. In der Sektion Essbrett - jeweils drei Kleinigkeiten als Mini-Gerichte - treffen "Gebackene Lachs-Sashimi mit Wasabi-Eis auf "Hausgemachte Mangalitza-Salami oder "In Pankomehl gebratene Blutwurst | Belugalinsensalat | Koriander" . Die drei Minis zeigen schon, was die Küche kann. Super Produkte, kreativ arrangiert, handwerklich präzise gearbeitet. Eine hochkarätige Auswahl in Sachen Beef (Jack’s Creek Black Angus aus Australien mit Beef Marble Score 3 or higher, Kagoshima Wagyu oder deutsche Färse) und Cuts (Striploin, Hanging Tender, etc.) dazu tolle Saisongerichte, heuer aus der Wildabteilung: "Rosa gebratene Steaks vom Westerwälder Hirschkalb - Fregola Sarda | Pilz Ragout | Sellerie Creme | Rotkohlsud". Tolle Weine, flinker Service.

Livingroom
Luisenstraße 9-13
44787 Bochum

T 0234 9535685

www.livingroom-bochum.de

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Einfachheit ist das Resultat der Reife. Sagte Schiller. Das kann man mit Fug und Recht auch vom Five sagen. Fünf Gänge, einmal mit Fleisch und Fisch, einmal vegetarisch, jeweils untereinander austauschbar, nur im voraus buchbar. Dazu perfekte Getränkebegleitung, leise Musik, knapp 20 Sitzplätze in einem schick-coolem Ambiente, in dem auf Designer-Stühlen gesessen und unter der OP-Lampe gekocht wird. Dabei können alle zuschauen. Boris Geigenmüller ist der Chefkoch, Tibor Werzl Wein- und Bier-Sommelier und Koch. Beide fungieren mal als Gastgeber, je unterstützt von einer Servicekraft. Es ist wie bei einem Besuch bei Freunden. Tibor Werzl parliert meisterhaft über Weine und Craftbiere und sogar über Säfte, in persona die perfekte Symbiose von Gelehrsamkeit, Witz und mitreißender Begeisterung. Und seine Weine erst! Die Menüs zeigen Kreativküche auf hohem Niveau. Beste Produkte werden einfach und pointiert in Szene gesetzt. In einem Menü sind es norwegische Jakubsmuschel, Thunfisch, Entenbrust, Hirsch und Apfel. Die Nicht-Canivoren begegnen Kürbis, saurem Sellerie, geschmorter Möhre, Kamut (eine alte Sorte Sommerweizen) und Birne im Schlafrock. Jäger Geigenmüller hat den Hirsch selbst erlegt, sagt man, und serviert ihn begleitet von Pastinake, Kamut und Zwiebelsaft. Ganz einfach, doch sehr großartig. Oder wie es Arthur Schopenhauer sagt: "Demgemäß ist Simplizität stets ein Merkmal nicht allein der Wahrheit, sondern auch des Genies gewesen."

Five
Hellweg 28-30
44787 Bochum

T 0234 9535685

www.five-bochum.de

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Claudia Baumhoff ist eher so der bodenständige Typ. „Einfach Essen und Trinken ist unser Motto“, sagt die erzsympathische Wirtin. Mit ihrer LAERche hat sie in Bochum-Laer eine Adresse etabliert, die viele Stammkunden begeistert und – weitab vom Zentrum der Ruhrmetropole – nicht nur frisch Verirrte erstaunt. Es hat sich herumgesprochen, dass nahe der Ruinen des alten Opel-Werks das kulinarische Leben blüht. Doch was versteht Baumhoff unter „Einfach“? Nun, zuletzt waren das Wachtelbrust in Senfkruste auf Paprikafilets und Blattsalaten, Kalbsleberstreifen mit Mango und Chili, gebraten auf Blattsalaten, Süßkartoffelcremesuppe mit gebratenen Garnelen, Barbarieentenbrust in Holunderjus, Lammfilet mit Rosmarin gebraten auf Balsamicojus, Welsfilet mit Kartoffelkruste auf Safranrahm oder Espressopudding mit Grappatrüffeleis. Yippie! – wir ehren demütig die Einfachheit Laerschen Lebens. Das ist schmackhafte Kost zu gar nicht mal ruppigen Preisen und dazu in sachlicher, gemütlicher Atmosphäre. Michel Serrault („Die Phantome des Hutmachers“, F, 1982, Regie: Claude Chabrol) würde sich im Grabe umdrehen, um hier im angegliederten Bistro seinen Käseteller oder ein Hüftsteak mit Rotwein-Senfkörnersauce, und Kartoffelgratin und Salat zur Feier des Tages zu sich zu nehmen. Hervorragendes Haus, treffliches Personal.

LAERche
Laerfeldstraße 47
44803 Bochum

T 0234 231659

www.laerche-bochum.de

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Kürzlich feierte Diana Strätling die Vollendung von zwei Jahrzehnten Gastronomiegeschichte hier in Altenbochum. Sie hat den Strätlingshof zu einer festen Größe gemacht in der Bochumer Gastronomielandschaft, allerdings auch nie geruht, wenn es darum ging, Dinge besser zu machen. Zuletzt setzte sie da schon recht früh auf die 800-Grad-Technologie, die nicht nur die Steaks des Hauses so exzellent macht. Das Haus ist rustikal-gemütlich im helleren, moderneren Sinne. Man kann unten oder oben auf der Empore sitzen, die Tische sind großzügig in den Räumen verteilt, sodass eine ruhige und überaus angenehme Atmosphäre herrscht, die durch gute Servicekräfte nur noch unterstrichen wird. Es gibt eine breit aufgestellte Karte, die aber nicht von Wahllosigkeit zeugt. Ein "Schaumiges Kräutersüppchen - Gebratene Jacobsmuschel | Chilifäden" macht den Auftakt, runde Geschichte mit hauchzartem scharfen Akzent. Ganz groß auch das "Kotelette vom Iberico  - Grissinikruste - Gesundes von dreierlei Bohne | Frühlingslauch | Limette", das sehr deutlich vom vermutlich kurzen Aufenthalt im 800-Grad-Southbend-Ofen profitiert. Schöne Kruste, saftig, sagenhafter Geschmack zeichnet dieses Fleisch aus. Und die Beilagen sind auch keineswegs alltäglich. Tolle Aktionen, eine große Wertschätzung der Produktinformationen, ausgezeichnete Weine, tolle Hochzeitslocation - es gibt nur Gutes über den Strätlingshof zu schreiben.

Strätlingshof
Altenbochumer Straße 64
44803 Bochum

T 0234 9350405

www.straetlingshof.de

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Einen der wohl schönsten Biergärten Bochums bewirtschaftet das Restaurant Forsthaus in Bochum-Sundern. Viel alter Baumbestand, mitten im Weitmarer Holz gelegen, sitzt man ganz wunderbar unter den hohen, mächtigen Wipfeln. Und essen kann man hier auch noch gut. Kreative moderne Küche mit regionalen und internationalen Einflüssen steht auf dem Programm. Relativ neu im Haus ist der Dry Ager. Rindfleisch wird in dem speziellen Schrank über einen gewissen Zeitraum bei kontrollierter Temperatur abgehängt. Dabei heraus kommt Dry Aged Beef, trocken abgehangenes Rind, das weltweit die besten Steaks liefert. In den USA ist diese Art der Fleischreifung schon seit Jahrzehnten Kult. Die Trockenreifung des Fleisches, das sogenannte Dry Aging, ist das älteste Verfahren der Fleischreifung überhaupt. Im Forsthaus werden die Cuts  Rumpsteak, Entrecôte und Filet auf ca. 200g zugeschnitten und mit aktuellen Tagesbeilagen serviert. Das Fleisch ist unfassbar zart und hat einen wunderbar typischen Geschmack. Eine tolle vegetarische Alternative sind die hausgemachten Kartoffelgnocchi mit saisonalem Ofengemüse. Gewürzt wird das Gericht mit dem ägyptischem Dukkah und das Ganze kommt zusammen mit Trüffelpesto, Birkenpilzen, Feldsalat und Avocado auf den Teller. Es schmeckt herrlich orientalisch. Dazu kann man aus einer wirklich fein sortierten Weinkarte (sehr gute deutsche Weißweine!) wählen oder einfach ein frisches Pils trinken.

Forsthaus
Blankensteiner Straße 147
44797 Bochum

T  0234-3694888

www.forsthaus-bochum.de

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Wer hätte gedacht, dass aus einem Freibad einmal ein Restaurant werden würde? So erging es dem „Stadion Beckmannshof“ in Wattenscheid, seinerzeit das einzige Freibad im mittleren Ruhrgebiet, das im Jahr 1927 von Carl Beckmann erbaut wurde. Heute erinnern nur noch verwitterte Startblöcke und die Form der zwei Teiche hinter dem Hotel-Restaurant daran, dass dort einmal ein öffentliches Schwimmbad war. Das Becken wird inzwischen von Enten, Karpfen und Schwänen bevölkert und ist der schönste Ausblick für die Gäste. Die Speisekarte ist ausgewogen und das Küchenteam unter der Ägide von Patron Jörg Mucha pendelt sich zwischen internationaler und regionaler Küche ein, alles modern zubereitet und kreativ interpretiert. Die Jakobsmuscheln auf Tomaten-Safran-Kompott mit Gurken-Dill-Spaghetti sind dafür der beste Beweis. Auch die Kürbisessenz mit Steinpilzravioli kann sich sehen lassen und ist einmal eine etwas andere Ausführung der überall sonst üblichen Kürbissuppe. Weiter geht es mit den köstlichen Kalbsnieren in Pommery-Senfsoße mit Kartoffelpüree und buntem Gemüse, während die Fischliebhaber beim Loup de mer, gefüllt mit Kräutern, dazu Salzkartoffeln und Salat sicherlich voll auf ihre Kosten kommen werden. Wer lieber noch mehr von den Köstlichkeiten probieren will, sollte sich ein 4- oder 6-Gang-Menü gönnen und an jedem Donnerstag können Schnitzel-Fans ihrer besonderen Vorliebe frönen.

Beckmannshof
Berliner Straße 9
44866 Bochum

T 02327 30370

www.hotel-beckmannshof.de

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Seit einigen Jahren schon ist das Schreiner’s an der Hattinger Straße nun schon ein Garant für gute Küche auf hohem Niveau. Saisonale und regionale Speisen werden aus frischen Produkten der Region zubereitet, zudem ist der Chef des Hauses, Andreas Schreiner, Mitglied bei den Euro Toques, einer Vereinigung von Spitzenköchen, die sich regionalen Produkten aus nachhaltigem Anbau und artgerechter Tierhaltung verschrieben haben. Sein Schwerpunkt liegt auf deutscher Küche mit internationalem Einfluss. Dabei trifft etwa die Münsterländer Bauernblutwurst auf die Jakobsmuschel, angerichtet auf Röstzwiebelstampf, Apfelkompott und Rübenkrautjus. Das Zusammenspiel von Wasser und Land, von salzig und fruchtig-süß und von rustikal und fein gelingt hier auf’s Beste. Weiter geht es mit feinen Bandnudeln mit in Chili-Knoblauchöl gebratenen Gambas, Cocktailtomaten, Lauchzwiebeln und Wildkräutergrün. Geschmacklich und optisch ein Genuss. Besonders lecker auch das zarte Kalbsrückenschnitzel mit lauwarmem Kartoffelsalat. Und es geht noch toller: Barbarie Entenbrust, exzellent zart rosa gegart mit einer dunklen Granatapfelsauce, Kartoffel-Meerrettichstampf und Butterbohnen. Dazu gibt es eine hervorragende Weinauswahl und einen freundlichen, professionellen Service. Nach dem Essen sollte man auch unbedingt einen der sehr guten Obstbrände probieren.Den Freisitz darf man durchaus urban nennen.

Schreiner's
Hattinger Straße 103
44789 Bochum

T 0234 41482872

www.schreiners-bochum.de

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Klassisch & modern Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Hans-Jörg Hausberg schreibt seit Herbst 2018 selbstbewusst seinen Namen draußen dran und nennt das Ecklokal einfach „Traditionswirtshaus“. Hausberg, gebürtig aus BO-Linden, betrieb 17 Jahre lang das Restaurant im Kolpinghaus in der Bochumer City und brachte sein 10-köpfiges Team komplett von dort mit. Das zeigte, wie ernst es ihm damit ist, hier wieder etwas entstehen zu lassen, das Wert und Substanz hat. Man könnte es die Geburt der Neo-bürgerlichen Küche aus dem Geiste des Kiezes nennen. Hausbergs Expertise in hochwertiger gutbürgerlicher Küche ist hierzulande bekannt, hier kann er sie im nunmehr perfekten Rahmen einbringen. Die Privatbrauerei Moritz Fiege liefert dazu alle Brauprodukte, das Thema Bier wird groß gespielt. Aus dem Hahn, wie auch in der Optik. Das reicht bis zur hopfenförmigen Lampe und blättrigem Wandschmuck im urig-lässigen Ambiente, das Sitz- und Stehbereiche für Besuche aller Art bereit hält. So ist das Wirtshaus konzipiert als Stadtteiltreffpunkt, getränkelastig und gemütlich, gleichwie zur Einkehr zwecks guter Mahlzeit - zwischen sattmachend und feierlich. Grandios der zarte Hirschsauerbraten, handwerklich perfekt geschichtet die Tafelspitz-Sülze und die dazugehörigen Bratkartoffeln, wie auch das deftige Bier-Gulasch und die klassischen Klöße. Der handwerklichen Präzision aus der Küche entspricht auch ein selbstbewusster und souveräner Service. Der Hopfengarten dürfte sich unter Hausberg wieder zu dem entwickeln, was ein Stadtteil braucht.

Hopfengarten
Hattinger Straße 237
44795 Bochum

T 0234 14338

www.facebook.com

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Als es vor nun fast drei Jahrzehnten eröffnet wurde, war das Tucholsky an der Viktoriastraße in der Bochumer Kulturwelt sofort ein Ereignis. Eine urbane Gastronomie, dicht dran an Kunst und Kultur. Mittendrin quasi. Inklusive Promifaktor Schauspielhaus. In seiner wechselvollen Geschichte war der Laden für wechselnde Szene-Gänger mal modisch, mal weniger modisch. Er bekam ein richtiges Art-Hotel dazu und später ein spanisches Tapas-Restaurant. Zuletzt 2014 ließ der heutige Chef Christian Bickelbacher es generalüberholen, das Glanzlicht ist nun die silbrig-breite Theke im Zentrum der zeitlos schicken Ganztagesgastronomie im Bistro-Style. Seit der Eröffnung des Musikforums vor nunmehr gut zweieinhalb Jahren, steht das Tucholsky wieder stärker im Fokus der Aufmerksamkeit. Hier lässt es sich trefflich vor und nach den Konzerten gegenüber speisen und oder trinken. Wie wäre es mit dem „Australische ‚Petite Tender‘- Steak -in der Teebaumrinde gegart & serviert – mit Malabar-Pfefferbutter, Spicy – Ofenkürbis, French fries & Röstzwiebelmayonnaise“? Das Beef-Thema liegt dem Hause besonders am Herzen und das schmeckt man. Oder doch lieber ein Klassiker des Hauses? Wie Tucholsky-Pfanne, Wagyu-Burger oder Wiener Schnitzel vom Kalb? Die Weinauswahl ist trefflich (Beispiel: 11 offene Weißweine!), der Service schnell und schick und auch das Frühstück, der Mittagstisch und Kaffee & Kuchen sind gut gemacht. Inzwischen gibt es sogar Bowls. Eine Institution.

Tucholsky
Viktoriastraße 73
44787 Bochum

T 0234 964360

www.cafe-tucholsky.de

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Nach dem großen Brand im Jahr 2010 ist die herrliche Waldesruh der Gebrüder Heino und Gerd Borgböhmer längst wieder "institutionalisiert" und der Restaurantbetrieb läuft auf Hochtouren. Viele verschiedene Räumlichkeiten wie die Kamin-Lounge oder der Smaragd-Salon stehen den Gästen zur Verfügung. Ein besonderes Highlight ist aber sicher die großzügige Panorama-Terrasse. Auf einer Anhöhe im Weitmarer Holz gelegen nahe der durch Heinz Kaminski gegründeten Sternwarte Bochum, genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die grünen Wiesen. Nach einem Spaziergang im Wald oder im nahegelegen Ruhrtal ist das Lokal der ideale Endpunkt, um den Tag bei einem guten Essen ausklingen zu lassen. In der Küche ist Gerd Borgböhmer der Chef. Eine saisonal ausgerichtete Speisekarte mit frischen Produkten aus der Region wird vom Küchenteam variantenreich verarbeitet. Westfälische Küche und bodenständige Hausmannskost erfahren hier ihre Veredelung. Zum Einstieg mundet das westfälische Kartoffelsüppchen mit Pfifferlingen und Lauch. Dazu passt gerade zur herbstlichen Jahreszeit das Hirschragout "Horrido" mit selbstgeschabten Spätzle, hausgemachtem Apfelkompott und Wildpreiselbeeren ganz hervorragend. Zum Essen lassen sich selbstverständlich auch einige gute Weine finden, der Service ist zuvorkommend und professionell und das Haus sehr beliebt bei Hochzeitspaaren oder Veranstaltern von größeren Gesellschaften.

Borgböhmer's Waldesruh
Papenloh 8
44797 Bochum

T 0234 470800

www.borgboemer.de

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Erwartungen erfüllen ist schwer. Erwartungen übertreffen scheint unmöglich. Dem Zentral gelingt diese Kunststück spielerisch. Mittiger gelegen geht nicht. Und was auch immer an Vorstellungen vom Wiener Literatencafé, in dem sich die kunstschaffende Boheme der zerbröselnden KuK-Monarchie herumtrieb im Kopf des auf den ersten Blick beglückten Gastes herumspuken mögen – hier sind sie in Farbe und 3D. Und nun sage niemand, es gäbe keine Bochumer Entsprechung zu Stefan Zweig und Alfred Polgar! Freilich unterscheiden sich die Gepflogenheiten im Bermuda3eck recht wesentlich von denen an der Donau. An der Luisenstraße ist die italienische Lebensart so ausgeprägt, wie nirgends sonst. Nicht zu unrecht heißt es, die Sonne scheine auf der schmalen Terrasse auf dem Bürgersteig immer etwas heller, wärmer und vor allem länger als anderswo. Schließlich heißt die Institution ja auch Caffe und nicht Café. Für einen kurze Abstecher eigentlich viel zu schade, wo bei gegen einen flotten Espresso im Stehen natürlich nichts einzuwenden ist. Der schmeckt allerdings derart verführerisch, dass man im Kopf unwillkürlich nach einer sympathischen Begleitung für einen ausgedehnteren Besuch fahndet. Mit der ließe es ich bis tief in die Nacht über Kafka und Musil philosophieren und bei einem ausgezeichneten Frühstück die abgerissen Gesprächsfetzen neu zusammenknüpfen. Zu welcher Tageszeit auch immer: Hier findet sich eine dezent ausgeleuchtete und wie aus der Zeit gefallen arrangierte Bühne für viele kleine Welttheater.

Das Zentral
Luisenstraße 15-17
44787 Bochum

T 0234 54456200

www.zentral-bochum.de

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Gutbürgerlich & regional Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Mit uralten Brauhäusern kann Bochums Baubestand wahrlich nicht klotzen. Und so ist das rustikale Fiege Stammhaus zwar ungefähr an dem Ort, wo die erfolgreiche Familienbetriebsgeschichte anhob, doch das Gebäude stammt aus dem Jahre 1959. Das tut der rustikalen Gemütlichkeit jedoch keinen Abbruch und vor allem seit der kürzlich erfolgten Generalüberholung kann man trotzdem von einem schnieken Schmuckstück traditioneller Bierkultur sprechen. Susanna und Benny Brunner machen hier perfekte Schaumkronen und servieren zünftig-deftige kulinarische Begleitung. Längst ist Bier nicht mehr nur Bier und so werden hier auch diverse Hopfen-Spezialitäten frisch gezapft. Pils, Bernstein, Gründer, Zwickel, Schwarzbier, Helles und Alt aus dem Hause der Privatbrauerei Fiege fließen schaumig aus dem Hahn, das ist nunmehr ein beeindruckendes fröhlich-flüssiges Alleinstellungsmerkmal für die Boulevard-Bravour-Biergaststätte. Mit dem schicken sehen-und-gesehen-werden-Freisitz besitzen die Brunners ebenso den Klassiker für die City-Shopping-Pause. Auf den Teller kommen die üblichen Publikums-Renner: Bratkartoffeln (Klasse: mit rosa Roastbeef und Sauce Tatar), Pfannengerichte, Kleinigkeiten wie Frikadellen, Soleier, Bockwurst, aber auch die ganz große Bochumer Schnitzelparade. Deren Varianten sind nach Stadtteilen benannt; super etwa „Wiemelhausen“ mit pikanter Sahnesauce, Peperoni, Paprika und Erbsen. So sanft modernisiert macht die BO-Bierkultur Spaß. Und satt. Spaß satt quasi.

Fiege's Stammhaus
Bongardstraße 23
44787 Bochum

T 0234 4174688

www.fieges-stammhaus.de

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Zum Grünen Gaul ist kein altes Pferd, dem schlecht geworden ist, sondern eher der Galopper des Jahres. Denn das im ehemaligen Orlando im Ehrenfeld eingezogene Lokal ist eine der meist erwarteten Neueröffnungen der Stadt. Und der Laden ist traumschön geworden. Das vierte Rad am Wagen der Livingroom-Macher (auch Franz Ferdinand und Five) versteht sich als „neuer alter Nachbar“ und tritt in Doppelfunktion an. Einerseits als gutbürgerliches Restaurant (hinten), andererseits als Kiez-Kneipe mit Durstlöscherfunktion und dazu passendem Hungerturm (vorne). Der Hungerturm ist die traditionelle gläserne Auslage an der Theke. Mit variierenden Kleinigkeiten zum Bier, etwa herrliche Hirschsalami, marinierte Steinpilze und hackbratenwertige Frikadellen inklusive. Freitags geräucherte Forelle. Das Ambiente ist recht edel geraten, einladende Sitzgelegenheiten für alle Anlässe sind vorhanden. Bravourös der Verwöhn-Detailreichtum: an alles wurde gedacht, wahllos Beispiele: edler Wermut als Aperitif, beste Brände aus Ehringhausen und Werne, Wodka aus Berlin und der Eifel, selbst gebackenes Brot, der Apfelbrand vom Weingut Odinstal in der exklusiven Magnumflasche für Zum Grünen Gaul. In der Küche regiert die hochbegabte Anne Ziel, sie steht für eine gutbürgerliche Küche im besten Sinne: der „Hausteller ‘Zum Grünen Gaul‘ mit Kotelett, Hirschkalbs-Bratwurst & Herrgottsbscheißerle mit Kartoffelstampf, Zwiebelschmelze & Soße“ ist der Liebling und das Aushängeschild. Beste Produkte, so elegant wie deftig in Szene gesetzt. Kein Ponyreiten also, sondern viele Pferdestärken.

Zum Grünen Gaul
Alte Hattinger Straße 31
44789 Bochum

T 0234 97645666

www.zumgruenengaul.de

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Vor rund zwei Jahren hat Neu-Inhaber Peter Kamp das Brauhaus Rietkötter wieder eröffnet. Der Pächter, Gastro-Urgestein der Stadt, der heute unter anderem gut besuchte Burger-Restaurants führt, hat dem alten Gasthaus eine Rundum-Modernisierung verpasst. Neue Möbel, helle Farben, ein größerer Tresen, das einstmals Dunkle und Altbackene musste weichen, jetzt erstrahlt der Gastraum in neuem Glanz. Immerhin reicht die Geschichte des Brauhauses bis ins 18. Jahrhundert zurück, und es ist schön, dass das Lokal nach fast einjähriger Pause wieder in der Bochumer Gastro-Szene vertreten ist. Die Gäste können mit einer rustikalen Brauhaus-Küche rechnen, einer guten Getränke- und Weinauswahl und natürlich dem lokalen Bochumer Bier aus der nahegelegenen Brauerei. Eingangs gibt es den Mädchen-Salat, der aber durchaus auch dem männlichen Geschlecht schmecken könnte. Der gebratene Lachs harmoniert gut mit dem Honig-Senf-Dressing. Weiter geht es mit einer deftigen Bochumer Bierhaxe mit Bratkartoffeln und Apfelrotkohl in einer Altbier-Sauce. Nicht gerade Schonkost, aber sehr solide zubereitet, ist diese Haxe etwas für den größeren Appetit. Insgesamt sind die Gerichte gern deftig, die westfälische Hausmannskost bestimmt den Charakter der Küche. Ein kleines Mittagstischangebot steht zur Auswahl und bei schönem Wetter lässt es sich wunderbar unter den Bäumen vor dem Restaurant verweilen.

Brauhaus Rietkötter
Große Beckstraße 7
44787 Bochum

T 0234 54605051

www.brauhaus-rietkoetter.de

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Das Hotel und Restaurant „Zum Neuling“ führt Axel Schmidt in der dritten Generation. Er führt das Küchenteam, vor ihm haben sein Vater Julius und sein Großvater Julius Heinrich Schmidt gekocht, und auch die Tochter hat das Handwerk schon fertig gelernt. Kreativität und Innovation, regionale und frische Produkte werden hier mit viel persönlichem, ja familiärem Engagement zubereitet. Zum Beispiel die deutsch-italienisch-indische Koproduktion „Kalbsröllchen gefüllt mit Ziegenkäse“ mit Parmaschinken und Apfel-Birnen Chutney. Besonders erwähnenswert sind auch zwei der vegetarischen Gerichte. Und das, weil sich der Küchenchef offenbar Gedanken gemacht hat, wie man auch Vegetariern schmackhafte und originelle Gerichte anbieten kann. Die "Tagliatelle mit Kürbischutney und Wildblütenkäse"  und die „Kartoffelroulade mit Möhren und Kohlrabi in Rahm “ sind weit mehr als die oft lieblos aufgehübschten Beilagen, die leider anderswo immer noch unter dem Label „Vegetarische Speisen“ firmieren. Und die Fleischgerichte? Nicht minder exquisit.  Die Ochsenbäckchen werden hier in einer Rübenkrautsauce geschmort und serviert mit Sauerkraut und Potthucke. Zum Schluss kurze Übersetzungshilfe für Nicht-Westfalen: Die Potthucke ist ein typisches Kartoffelgericht aus dem Sauerland und Siegerland. Wörtlich bedeutet es: „das, was im Topf hockt“, da sich dieses Gericht leicht am Boden festbacken kann. Hier ist alles gut gegangen. Selbstverständlich.

Zum Neuling
Neulingstraße 42
44795 Bochum

T 0234 946980

www.zumneuling.de

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Mittelmeer & mehr Empfehlungen aus dem Magazin "Bochum geht aus!"

Der schönste Biergarten in Bochums Innenstadt? Nicht wenige werden für die Taverna votieren. Blau-weiße Farben, Holzgestühl, Feigen– und Olivenbäume, ja auch das ist noch Bochum: Eine mediterrane Oase inmitten der City. Vassilis Sakkalis hat die Taverna im Jahr 2002 gegründet. Ursprünglich aus Stylida, einem kleinen Ort im Norden Mittelgriechenlands, stammend, hatte er seine Heimat immer als Sehnsuchtsort im Kopf. Als er dann 2002 das Lokal mit dem Innenhof fand, war ihm klar – hier ist Platz für ein Stück Heimat. Und essen kann man hier auch noch gut. Bekannt ist das Restaurant für seine Fischgerichte. Man kann sich seinen Fisch nämlich quasi von der Theke aus erwählen. Die frischen Doraden, Sepia und Meeresfrüchte fallen schon in den Blick, wenn man das Lokal betritt. Daraus werden dann kleine gebratene Calamaris in Zitronensauce mit Tzatziki oder „Tsipoúra“, filetierte, gegrillte Dorade Royal mit Olivenölzitronen-Marinade. Das milde Olivenöl und die Zitrone sind hier einfache aber wirkungsvolle Zutaten zu dem Fisch. Fleisch gibt’s natürlich auch und das steht den Fischgerichten in nichts nach, wie das „Filéto arníssio“, auf der Zunge zergehendes Lammfilet mit gebratenen Knoblauchscheibchen, einer Prise Dill und etwas Fáva auf dunkler Weinsauce. Besonderes Highlight: Ab und an überrascht Inhaber Vassillis Sakkalis die Gäste mit einem spontanen Musikabend. Wann genau? Bleibt – wie gesagt – eine Überraschung.

Taverna Avli
Luisenstraße 14
44787 Bochum

T 0234 6404778

www.avli.de

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Das letzte Bier - ein Rudeltier: Eins noch! Auf spanisch heißt das „Una más“ - und das ist auch der überaus passende Name eines der tollsten spanischen Restaurants überhaupt. Seit dem 27. Juni 2000 gibt es die Bar mit den Häppchen (Tapas) und mit der authentischen warmen Atmosphäre, auf die sich so viele Bochumer einigen können. Kathrin Ritter und Arne Damberg feierten somit kürzlich die Volljährigkeit, was keineswegs damit einhergeht, dass es langweiliger wird. Immer noch haut die Küche Woche für Woche kreative neue Tellerchen heraus, die sich mit den bei den Aficionados beliebten Hausklassikern stets messen müssen. Da taucht dann mal ein „Roastbeef-Röllchen mit Mozzarella und getrockneten Tomaten“ auf, ein „Grüner Spargel im Serrano-Mantel mit Zitronen-Thymian-Hollandaise“ oder etwas „Kalbsleder mit Kapernsauce“. Das ist kreativ und cool, und auch wenn es nicht immer die reine iberische Lehre ist, so doch großer Spaß und souveränes Können. Klar, die Aioli genießt Kult-Status, die Chorizo ist heiß-britzelnd-toll, und die Fisch-Tapas-Küche rund um all die Gambas, Pulpo, Calamares, Sardinen und Sardellen kann die Küchen-Crew auch. Entsprechend sieht man oft teilende, schlemmende Grüppchen im Hause an den rustikalen und gemütliche Tischen, im Sommer auch im kleinen, City-Freisitz vor der Bar. Der Service ist herzlich und schnell, die Hausherren immer gerne bereit zu helfen. Alle Fans eint deshalb vor allem ein Wunsch: Una mas! Eins geht noch.

Una más
Hans-Böckler-Straße 34
44787 Bochum

T 0234 6408693

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Ganz ordentliche Olivenbäume markieren den Freisitz des Yamas auf dem Boulevard. Da der Blick auf Meer, Natur, griechische Tempel ausfällt, müssen die Speisen, die Weine und die Menschen dieses Restaurants den Job machen, ein Angenehmes Ambiente zu erzeugen. Und Stavros Liakkeas und sein Team schaffen das. Eine Einkehr ins Yamas vermittelt sehr glaubhaft die Genusskultur der griechischen Halbinsel und seiner vielen vorgelagerten Inseln. So findet sich das typische Kykladen-Blau auch im Laden wieder. Kulinarisch liegt der Fokus auf  Mezedes – die griechische Variante von Tapas, Antipasti oder Pintxos. Klassiker treffen stets auf neue, wechselnde Kreationen. Gemeinsam ist ihnen Frische, die Basis von ausgezeichnetem Olivenöl, ein Primat des Leichten und Ausflüge in die vielen Regionen der griechischen Regionalküchen. Immer wieder erfindet sich die Küche neu, dabei bleiben Klasiker auf der interessant zu lesenden Karte. Etwa Babycalamares mit Ziegenkäse, zartes Lammfleisch mit wechselnden Saucen, Doraden- und Zanderfilet, Kartoffeln in Zitronensauce oder der Tomatensalat mit deftigen roten Zwiebeln. Es empfiehlt sich, mit Freunden einzukehren und quer durch die Karte zu schwelgen. Gute griechische Weine aus dem immer neu hochkarätig befüllten Dispenser machen den Laden zu einer geschätzten Weinbar. Der Mittagstisch wechselt wöchentlich. Faire Preispolitik, freundlicher Service. Der Freisitz lädt zur Shopping-Pause ein.

Yamas
Massenbergstraße 1
44787 Bochum

T 0234 5309643

www.yam.as

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  • Ersteller: Sascha Kreklau

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  • Ersteller: Bochum Marketing GmbH, Andreas Molatta

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Ronald Gottwald

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Martin Steffen

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Bochum Marketing, Sascha Kreklau

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Michael Grosler

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Andreas Molatta

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  • Ersteller: Sabine Hahnefeld

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  • Ersteller: Sascha Kreklau

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  • Ersteller: Sebastian Humbek

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