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Zukunft Kortumstraße

Zeit, dass sich was dreht!

Nein, schön ist sie schon lange nicht mehr, unsere Renne Kortumstraße: Das Pflaster nicht nur optisch in die Jahre gekommen, sondern auch so uneben, dass man sich bei Regen im Slalom-Parcours wiederfindet, will  man nicht nassen Fußes sein Ziel erreichen. Und auch „drunter“ ist es eher „antik“, denn der Abwasserkanal ist schon 105 Jahre alt und sonstige Leitungsnetze bedürfen auch der Erneuerung oder Erweiterung.  Also ist es Zeit, dass sich was dreht, um es mit Grönemeyer zu sagen.

Kortumstraße – die Seele der Bochumer City

Seit 1884 nutzen Bochumer und Gäste unserer Stadt flanierenden, schlendernden oder eiligen Schrittes die historische und kommerzielle „Seele“ der Bochumer City. Namensgeber ist der  Arzt, Schriftsteller und Heimatforscher Carl Arnold Kortum (1745-1824).

Allerdings erfuhr die Kortumstraße zunächst noch nicht ihre heutige Ausdehnung.  Das was die Stadt heute als den 8. Bauabschnitt bezeichnet, der ja in 2016 und 2017 zwischen Boulevard (Bongardstraße) und Brückstraße ansteht,  war bis 1929 die ursprüngliche Länge unserer heutigen „Renne“.  
Die Historie unserer Kortumstraße, der Menschen, die sie nutzten, der Häuser und Ladenlokale, Verwaltungsgebäude und Büros usw. ist lang. Hier mal ein paar Fakten:


  • 1929  wurde die Kortumstraße um die ehemalige Hochstraße vom heutigen Boulevard Richtung Husemannplatz  bis zur Huestraße (früher Wilhelmsplatz und Wilhelmstraße) verlängert.

  • Im Anschluss daran wurden die Friedrichstraße (Kortumstraße zwischen Husemannplatz und Graf-Engelbert-Denkmal im Bermuda3Eck) und die Bahnhofstraße (die Kortumstraße vom Graf-Engelbert-Denkmal bis zum Konrad-Adenauer-Platz)  angegliedert. Von hier aus ging es seinerzeit jedoch noch weiter bis zum Gelände des ehemaligen Bochumer Hauptbahnhofs (heute Veranstaltungshalle Riff) jenseits der Viktoriastraße.

  • Nördlich der Brückstraße wurde ebenfalls in 1929 die Heinrichstraße als Verbindung zum heutigen Nordring (früher Kanalstraße) angeschlossen und als Kortumstraße benamt.

  • 1947 erhielt die Kortumstraße durch den Zuschlag der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Straße, - heute der nördlichste, am Stadtpark endende Teil der Kortumstraße -  ihre heutige Dimension. 

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelte sich rasant das Bochumer Geschäfts- und Verwaltungszentrum und Richtung Stadtpark ein Villenquartier. Beginnend am heutigen Konrad-Adenauer-Platz entstanden der „Handelshof“ gegenüber dem alten Hauptbahnhof, das „Lueg-Haus“ mit dem heutigen Union-Kino, das kriegsbedingt nicht  mehr vorhandene Gebäude der Reichsbank im Verlaufe der Kortumstraße zwischen Bermuda3Eck und Husemannplatz, das ebenso im II. Weltkrieg zerstörte Königliche Amtsgericht am heutigen Husemannplatz, ferner das Gebäude der Gesellschaft Harmonie an der Ecke zur Harmoniestraße (heutiger Standort von C&A) aus dem Jahre 1869, das Kortum-Haus (heutiger Standort Saturn; erbaut 1914 bis 1920), das „Hansa-Haus“ (Baujahr 1908, hinter dessen schöner Jugendstilfassade zuletzt das Möbelhaus Hein de Groot beheimatet war, bevor nach dessen Abriss seit 1984 das Shopping-Center  „Drehscheibe“ dort ansässig ist). Anders verhält es sich im Bereich nahe des Stadtparks an der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Straße: Hier finden sich heute z.B. noch die Industriellen-Villa Koehler („Villa Nora), die Doppelvilla Marckhoff-Rosenstein (heutiger Altbau des Museums Bochum) und die ehemalige Oberrealschule an der Goethestraße (erbaut 1898, heute Goethe-Schule).

Zwar hat sich das Gesicht der Kortumstraße, gerade durch die städtebaulichen Veränderungen der Nachkriegszeit und die nachfolgende neue architektonische Generation, erheblich gewandelt, allein die beeindruckende Geschichte bleibt.

Baustellen-Blog

Dies ist die Seite von Fred H. Erdmann, unserem Baustellen-Blogger. Er hält aktuelle Informationen, Interviews, Berichte und „eigene Erfahrungen“ zu den Bauabschnitten auf der Kortumstraße für Sie bereit.
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