Bochum Marketing

Marke Bochum - die Markenentwicklung

Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum Holding GmbH, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Mario Schiefelbein,  Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH legen am 16.11.2015 symbolisch letzte Hand an ein Plakat der Marke Bochum.
Eine Fahne mit dem Motiv der neuen Marke Bochum weht am 28.01.2015 vor dem Rathaus.
Fahnen der neuen Marke Bochum wehen am 06.02.2015 am Rathaus in Bochum.
Ein Etagenwegweiser im Bochumer Rathaus, 30.05.2016.
LKW von Theater Total mit der Marke Bochum

Ein neues Kapitel aufgeschlagen

Bochum, 19. April 2016

Webseite zur Marke Bochum online

www.bochum-vonhieraus.de zeigt Hotspots der Livekultur

Mit dem Launch der neuen, technisch innovativen Webseite www.bochum-vonhieraus.de will Bochum Marketing die Anfang vergangenen Jahres präsentierte neue Stadtmarke weiter etablieren. Dazu wird jede der vier erarbeiteten Kompetenzen Bochums jeweils als Jahresthema vermarktet. Den Anfang macht die Bereichsmarke „Hotspot der Live-Kultur“.


2016 stehen zwölf Hotspots der Live-Kultur im Fokus

Insgesamt stehen 2016 zwölf Hotspots im Fokus: Das neue Anneliese Brost Musikforum Ruhr, das im Spätsommer Heimstätte der Bochumer Symphoniker wird, die zehnte Ausgabe des Bochumer Musiksommers, 30 Jahre Bochum Total, das Klavier-Festival Ruhr, das Festival FIDENA, die ExtraSchicht, Ruhrtriennale, das Schauspielhaus, Zeltfestival Ruhr, Urbanatix, Starlight Express und der „Fliegende Weihnachtsmann“.


Konzept der neuen Webseite – Podcasts, Instagram-Einbindung, Blogs

Jeder dieser Hotspots wird auf der neuen Webseite durch Texte, emotionale Bilder und Videos vorgestellt. „Im Podcast-Bereich kommen Menschen zu Wort, die uns hinter die Kulissen führen“, macht Christian Gerlig, Leiter Kommunikation bei Bochum Marketing, neugierig. Die Podcasts, die in Kooperation mit Radio Bochum entstehen, sind direkt über die Webseite abrufbar und auch für iOS und Android zu abonnieren, damit auch jede Folge überall und zu jeder Zeit verfügbar ist und keine verpasst werden muss.

Der Instagram-Bereich zeigt die beliebtesten Bilder dieser Plattform zu dem ausgewählten Hotspot der Live-Kultur. Mit dem großen Marken-Ballon (bekannt von der Blauen Stunde 2015), der auf den Kulturveranstaltungen für einen Blickfang sorgen wird, gibt es einen roten Faden und ein wiederkehrendes Fotomotiv. Blogger aus ganz Deutschland berichten in Gastbeiträgen über ihren Besuch. Sie bloggen über einzelne Veranstaltungen, allgemeine Eindrücke, geben Tipps, erzählen von Erlebtem und Erinnerungen, und geben Einblicke, die den Besuchern sonst weitestgehend verstellt bleiben. Unterjährig kommen weitere Podcasts und Blogbeiträge hinzu.


Responsives Webdesign mit überraschenden Effekten


Das responsive Webdesign passt sich jeder Displaygröße an – Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone, überrascht mit dezenten Effekten und setzt sich mit jedem Klick bzw. Touch neu zusammen. Nach „Hotspot der Live-Kultur“ heißen die Jahresthemen bis 2019: „Talentschmiede im Ruhrgebiet“, „Shootingstar der Wissensarbeit“ und „Großstadt mit Lebensgefühl“.


Design aus Bochum für Bochum

Für die technische und gestalterische Umsetzung der Website zeichnet die Bochumer Agentur digitise verantwortlich. Bei einer Agenturausschreibung überzeugte die Agentur mit ihrem Konzept.


www.bochum-vonhieraus.de





Bochum, 22. Januar 2015

Neues Logo der Stadt als Referenz an das Buch im Stadtwappen


Die Entscheidung ist gefallen: Bochum hat ein neues Logo, das aus einem aufgeschlagenen Buch mit Unterstrich und dem Schriftzug „Bochum“ in blauer Farbe besteht. Mit Bezug auf das Bochumer Stadtwappen, in dem ein Buch das wesentliche Element ist, öffnet sich das Logo, um neue Kapitel der Stadtgeschichte zu schreiben.

Die Stadt Bochum und Bochum Marketing, das den zweijährigen Markenbildungsprozess betreut hat, stellten den Siegerentwurf vor, der von einem Zusammenschluss von neun Bochumer Agenturen konzipiert worden war. Das Konsortium hatte sich in einem Feld von insgesamt 227 Bewerbern behauptet.

Auf einen Slogan als festen Bestandteil der Wort-/Bildmarke wurde verzichtet, um die Nachhaltigkeit der neuen Marke zu sichern. Stattdessen wird in Kampagnenmotiven der Zusatz „Bochum. Von hier aus.“ verwendet, der neben der Bildsprache und ausgefeilten Schlagzeilen auf Plakaten und in Anzeigen die herausgearbeiteten Kernkompetenzen Bochums transportieren soll. Der Slogan ist damit nicht unabdingbarer Bestandteil des Logos.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Stadt Bochum steht vor vielfältigen Herausforderungen und gestaltet mit großer Leidenschaft den Strukturwandel. Dabei ist es wichtig, die eigenen Stärken und Möglichkeiten zu nutzen – diese aber auch mit Klarheit zu kommunizieren. Wissen, Wandel, Wir-Gefühl – in diesem Dreiklang haben wir vor einigen Monaten den Markenbildungsprozess neu auf den Weg gebracht. Nun liegen Ergebnisse vor, mit denen wir uns künftig präsentieren wollen. Ich freue mich, dass wir damit ein neues Kapitel in unseren Bemühungen um Bochum aufschlagen.“

Entwickelt wurde eine Logo-Familie mit einer Dachmarke, einem Logo der Stadtverwaltung und neuen Logos der Stadttöchter im einheitlichen Design. Eine auf die beiden Buchstaben „BO“ verkürzte Modifizierung kann auch von Dritten eingesetzt werden. Ziel ist es, dass möglichst viele Unternehmen, Vereine und Verbände das Logo verwenden, das umgehend im Stadtbild sichtbar gemacht wurde: als Flaggen, Bodenaufkleber, Plakat oder als XXL-Banner in der Größe 36 mal 13 Metern am Bahnhofs-Parkhaus.

In der Partie VfL gegen Bayern München gibt es auf 120 Metern Bandenwerbung, ein Spot auf der LED-Leinwand und Luftballons, die Kinder vor Spielbeginn steigen lassen. „Wir wollen mit dem Logo in den ersten Wochen möglichst viele Bochumer erreichen, so dass sich das Design schnell etabliert“, erklärt Bochum Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein den Maßnahmenkatalog, der auch online seine Anwendung findet. In Kürze folgt dann noch ein interaktives digitales Buch, das in Deutschland einmalig sein wird und von dem sich der Marketing-Chef besonders viel verspricht.

In einem zweiten Schritt wird die Marke überregional platziert. Dazu werden Bochum Marketing wie auch die Wirtschaftsförderung und weitere Stadttöchter in den nächsten Monaten entsprechende Kampagnen konzipieren. „Es geht bei der Markenbildung um Stadtidentität und um zeitgemäße Bilder, die wir deutschlandweit kommunizieren wollen. Neu ist, dass alle Entscheider Hand in Hand in diese Marke einzahlen“, unterstreicht Mario Schiefelbein.

Bochum Marketing-Aufsichtsratsvorsitzender Hugo Fiege freut sich, dass sich im Wettbewerb regionale Kompetenz durchsetzen konnte: „Das Ergebnis zeugt von der Qualität der hiesigen Agenturlandschaft.“ Als vorbildlich bezeichnete er das gemeinschaftliche Vorgehen wesentlicher Akteure. Carsten Köchel, COMKOM°-Geschäftsführer und Sprecher der Gruppe, fasst den Entwicklungsprozess innerhalb des Teams so zusammen: „Die Gruppe Bochum besteht nicht nur aus Bochumer Agenturen, sondern wir leben auch alle als Bürger hier. Daher war es für jeden von uns eine echte Herzensangelegenheit, gemeinsam die Marke für Bochum zu entwickeln, mit der wir gerne leben wollen.“

Das Wir-Gefühl sah Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein auch im gesamten Markenbildungsprozess als vorbildlich. Er dankte für das Vertrauen in sein Team und vor allem für die konstruktive Mitarbeit in Politik, Verwaltung und  Wirtschaft. Dabei war ihm die Transparenz des Prozesses stets ein besonderes Anliegen.

Am Beginn dieses Prozesses war eine Image- und Fakten-Analysen angefertigt worden, gefolgt von Workshops mit dem Aufsichtsrat von Bochum Marketing, zahlreichen Vorträgen in den Fraktionen sowie öffentlichen Diskussionen und einem großen Workshop mit 60 Bochumer Multiplikatoren.

Am Ende standen die vier Kernkompetenzen „Talentschmiede im Ruhrgebiet“, „Shootingstar der Wissensarbeit“, „Hotspot der Live-Kultur“ und „Großstadt mit Lebensgefühl“ sowie die vier Leitcharakteristika zupackend, gemeinschaftlich, leidenschaftlich und authentisch. Sie wurden zum Markenkern „Wissen, Wandel, Wir-Gefühl“ verdichtet, der im April vorigen Jahres vom Rat der Stadt Bochum als Grundlage eines Gestaltungswettbewerbs verabschiedet wurde.

Die von Bochum Marketing im zurückliegenden Sommer veröffentlichte Ausschreibung fand in Deutschland und im angrenzenden Ausland hohe Beachtung. Insgesamt 227 Bewerbungen wurden eingereicht, darunter waren mehr als 40 Agenturen aus Bochum. Es wurden fünf Bewerber ausgewählt, die ihre Entwürfe einer neunköpfigen, hauptsächlich fachlich besetzten Jury vorstellten. Im Entscheider-Gremium saßen neben Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Bochum Marketing-Aufsichtsrats-Chef Hugo Fiege und Geschäftsführer Mario Schiefelbein auch Prof. Dr. Jan Wieseke von der Ruhr-Universität, Julia Rottmann, Creative Director bei Leo Burnett-Laeufer, Robert Thurow, ehemaliger Marketing-Direktor bei Aral und heute Geschäftsführer der tcc-Group Consulting, Frank Heinze vom  Beratungsunternehmen Heinze+Partner sowie Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum Holding GmbH, und Stephan Nöthen, Leiter Strategie & Markenmanagement bei der Hamburg Marketing GmbH.

Die Jury hatte sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht und zwei Bewerber in die engere Wahl genommen, die ihre Entwürfe weiterentwickeln und nochmals präsentieren mussten. Die aus dem Wettbewerb als Sieger hervorgegangene „Gruppe Bochum“ ist ein Zusammenschluss der Agenturen COMKOM° Digital Media, Gregor & Strozik Visual Identity, Oktober Kommunikationsdesign, Radar, Katja Leistenschneider – anders & agenten sowie Designstudio Steinert, Bettina Brakelmann Textprojekte, Martin Steffen Fotografie und Büro_Komplex.

Weitere Informationen zur neuen Marke finden Sie hier:




Wettbewerb für einen neuen Markenauftritt Bochums

Bochum, 20. Juni 2014


Vorbemerkung

Bochum ist eine Stadt im Wandel. Die Stadt bleibt zwar auch nach dem Auslaufen der Automobilproduktion bei der Adam Opel AG Ende 2014 einer der bedeutendsten Industriestandorte im Ruhrgebiet, der größte Arbeitgeber sind aber die Hochschulen. Nach 50 Jahren ist die Universität auch im Zentrum der Stadt angekommen, und Bochum wird zunehmend als eine Hochschulstadt wahrgenommen. Als Kulturstadt hat Bochum ein eigenes Profil. Kunst und Kultur haben ihren Platz gefunden, interpretieren Veränderungsprozesse und begleiten diese aktiv.


Aufgabenstellung

Im Hinblick auf eine grundsätzliche Neuausrichtung ihrer Gesamtkommunikation plant die Stadt Bochum eine umfassende Überarbeitung des Markenauftritts für den Standort Bochum. Der neue Markenauftritt, d.h. eine grafische Linie einschließlich einer Wort-/Bildmarke des Standorts, soll einerseits Veränderungen der Rahmenbedingungen berücksichtigen, andererseits soll er das spezifische Lebensgefühl und die Tradition Bochums als Stadt im Ruhrgebiet aufgreifen.

Im Sinne eines zielgerichteten und vereinheitlichten Gesamtauftritts für den Standort Bochum wird es zwei Anwenderkreise geben:

- Die wichtigsten Träger des Standortauftritts sind die Stadt Bochum und ihre Tochtergesellschaften. Daher soll die grafische Kommunikationslinie der Stadt Bochum mit der ihrer Tochtergesellschaften zusammengeführt werden. Die zukünftige grafische Linie wird dementsprechend nicht nur von der Stadt Bochum und der Bochum Marketing GmbH, sondern auch von städtischen Tochtergesellschaften verwendet werden. Das Stadtwappen als Hoheitszeichen der Stadt sowie die Logos der Unternehmen werden dabei nicht infrage gestellt. Ein abgestimmtes Nebeneinander der neuen Linie einschließlich Wort-/Bildmarke mit dem Wappen sowie den vorhandenen Logos ist grafisch zu ermöglichen.

- Darüber hinaus ist ausdrücklich gewollt, dass möglichst viele Leistungsträger die Marke Bochum für die eigene Kommunikation nutzen, ohne dabei ihre Eigenständigkeit einzubüßen. Hier ist die abgestufte Einsatzmöglichkeit der Wort-/Bildmarke des Standorts Bochum zu erarbeiten.

Die Marke richtet sich an die unterschiedlichsten Zielgruppen, zu denen Bochumer, Touristen, Investoren, umworbene Fachkräfte und Studierende gleichermaßen gehören.
Die zukünftige Stadtmarke Bochum wird sowohl im Binnenmarketing als auch in der Außenkommunikation eingesetzt. Das einheitliche Corporate Design ist gleichzeitig Werbelinie für die Außendarstellung im Rahmen des Stadtmarketings.

Die Bochum Marketing GmbH hat im zurückliegenden Jahr umfassende Vorarbeiten zur Entwicklung einer neuen Stadtmarke geleistet. Neben einer ausführlichen Fakten- und Imageanalyse wurden in mehreren Workshops und unter intensiver Beteiligung von Politik und Öffentlichkeit Leitcharakteristika und Kernkompetenzen identifiziert und zu einem Markenkern verdichtet.

In gemeinsamen Workshops wurden vier Kernkompetenzen herausgearbeitet:
- Talentschmiede im Ruhrgebiet
- Shootingstar der Wissensarbeit
- Hotspot der Live-Kultur
- Großstadt mit Lebensgefühl

Folgende Leitcharakteristika wurden dabei ausgemacht:
- zupackend
- gemeinschaftlich
- leidenschaftlich
- authentisch

Der Markenkern wurde mit den Begriffen „Wissen – Wandel – Wir-Gefühl“ zusammengefasst. Der Rat der Stadt Bochum hat in seiner Sitzung am 10. April 2014 diesen Markenkern als Grundlage für einen Gestaltungswettbewerb verabschiedet.

Die Ergebnisse der inhaltlichen Vorarbeiten und der Workshops sind Arbeitsgrundlage des Gestaltungswettbewerbs. Entsprechende Unterlagen sowie Stadtwappen und Logos der städtischen Töchter bzw. deren heutige grafische Linien werden den ausgewählten Teilnehmern zur Verfügung gestellt.


Verfahren

Im Auftrag der Stadt Bochum führt die Bochum Marketing GmbH einen offenen Gestaltungswettbewerb zur Marke Bochum durch. Es handelt sich um eine freihändige Vergabe nach öffentlicher Bekanntmachung.


Art und Umfang des Wettbewerbs

a. Entwicklung einer Wort-/Bildmarke

Zu entwickeln ist ein nachvollziehbares, einprägsames und unverwechselbares visuelles Erkennungszeichen für Bochum als Standort. Es kann als Wortmarke, Bildmarke oder kombinierte Wort-/Bildmarke ausgeführt werden. Von den teilnehmenden Büros werden im Rahmen des Entwurfswettbewerbs mindestens zwei, maximal drei Lösungsansätze erwartet.
Die Wort-/Bildmarke soll den Markenkern und die vier Kompetenzfelder deutlich differenziert reflektieren und – ebenso wie die grafische Gesamtlinie insgesamt (s. Position c.) – in allen einschlägigen Medien anwendbar sein, also z.B. im Internet, in Broschüren, auf Messen, in Fernsehspots oder auf Veranstaltungen. Dabei ist die Anwendbarkeit der Elemente in 4c wie auch einfarbig und in Graustufen sicherzustellen.

Weil die Wort-/Bildmarke auch zur Nutzung durch Dritte freigegeben werden soll, muss sie auch eigenständig bzw. in einer abgestuften Variante anwendbar sein. In jedem Fall muss eine Verwechslung der Absender – Stadt, Stadttöchter und Dritte – ausgeschlossen sein.

b. Entwicklung eines Stadtslogans
Es wird erwogen, den Markenauftritt durch einen Stadtslogan zu komplettieren, der in prägnanter Form die wesentlichen Charakteristika der Stadtmarke transportiert und als einprägsamer Kurztext in Verbindung mit der Wort-/Bildmarke einen eigenen Zielbeitrag zur Markenkommunikation leistet. Ob ein Slogan zum Einsatz kommt oder die grafische Linie für sich alleine sprechen kann, wird im Lichte des Wettbewerbsergebnisses entschieden. Daher soll ein Slogan entwickelt werden, die Wort-/Bildmarke aber auch für sich alleine stehen können. Der Slogan ist in der deutschen Sprache zu verfassen. Eine Übertragung ins Englische ist sicherzustellen. Es werden analog zu Position a. mindestens zwei, maximal drei unterschiedliche Lösungen erwartet.

c. Entwicklung einer grafischen Gesamtlinie im Sinne eines Corporate Designs
Die Wort-/Bildmarke ist das Kernelement eines grafischen Konzepts, das im Sinne eines Corporate Designs den Auftritt des Standorts visuell prägt, und zwar über:
- das Farbkonzept
- die Bild- und Formsprache
- ggf. eine „Hausschrift“ des Standorts

Im Rahmen des Wettbewerbs sollen die Grundzüge dieser grafischen Gesamtlinie entwickelt und später für den siegreichen Entwurf fertig ausgearbeitet werden. Dabei ist die Tonalität der o.g. Leitcharakteristika zu berücksichtigen. Auch hier werden analog zu Position a. mindestens zwei, maximal drei unterschiedliche Ansätze erwartet.

d. Darstellung des Anwendungszusammenhangs
Die alternativ entwickelten grafischen Linien sind exemplarisch für die Bereiche Printprodukte (Plakate, Broschüren, Briefpapier), Internet sowie einen anderen Werbeträger als Anwendungsbeispiele einer fiktiven Kampagne darzustellen.

e. Das Preisgeld für den ausgewählten Entwurf schließt einen Überarbeitungsgang ein.

f. Die siegreiche Agentur entwickelt auf Basis des ausgewählten Entwurfs ein Handbuch als visuelles Regelwerk zur Handhabung des Corporate Designs.

g. Für eine eventuelle öffentliche oder nicht-öffentliche Präsentation der siegreichen Arbeit steht der Anbieter im Rahmen des Auftrags zur Verfügung.



Teilnahme

Der Wettbewerb erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase können sich Kreative um die Teilnahme bewerben, indem sie Belege ihrer Eignung einreichen. Dazu sind der Nachweis der Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer und Referenzen samt Beispiele bisheriger Arbeiten – bezogen auf die Aufgabenbestandteile Entwurf, Claim, Anwendungen – einzureichen.


Die Unterlagen sind bis zum 9. Juli 2014 in einem DIN A4-Umschlag zu richten an:

Bochum Marketing GmbH
Geschäftsführung
Huestraße 21-23
44787 Bochum

Unterlagen können bis 9. Juli 2014 postalisch (es gilt das Datum des Poststempels) eingesandt oder bis 17 Uhr am Tag des Annahmeschlusses persönlich abgegeben werden.

Einzelne Kreative bzw. Agenturen können sich zusammenschließen, um eine gemeinsame Interessenbekundung abzugeben. Arbeitsgemeinschaften sind möglich. Eine fachlich besetzte Jury wählt aus allen Bewerbungen bis zu fünf Teilnehmer für den Gestaltungswettbewerb/Pitch aus. Diese fünf Bewerber erhalten bis zum 29. Juli 2014 eine schriftliche Einladung zur Teilnahme am Gestaltungswettbewerb.

Die Abgabefrist für die Einreichungen ist der 29. September 2014 um 17 Uhr. Angebote sind als Präsentationsmappe (bis DIN A2) und zusätzlich in elektronischer Form (Stick) einzureichen. Eine fachlich besetzte Jury wählt aus den eingereichten Arbeiten einen Entwurf aus und schlägt ihn der Stadt Bochum zur Verwendung vor.


Honorar

Als Honorar für die Wettbewerbsbeteiligung erhält jeder der Teilnehmer der zweiten Phase 4.000 Euro inkl. MwSt..

Der von der Jury ausgesuchte Siegerentwurf erhält ein Honorar/Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro inkl. MwSt.. In dieser Summe ist das Startgeld bereits eingeschlossen.

Der ausgewählte Anbieter überträgt der Stadt Bochum mit diesem Festhonorar die zeitlich, räumlich und sachlich uneingeschränkten, ausschließlichen Nutzungsrechte an dem ausgewählten Entwurf inklusive des Rechts zur Bearbeitung und Umgestaltung. Er garantiert ferner, dass er im Besitz der vollen Urheberrechte steht und den Auftraggeber von Ansprüchen Dritter freistellt. Eine weitere Beauftragung lässt sich aus dem Zuschlag im Rahmen des Wettbewerbs nicht ableiten.

Teilnehmer, die nicht den Zuschlag erhalten, behalten die Nutzungs- bzw. Weiterverwendungsrechte für die von ihnen eingereichten Ideen.

Kosten, die den Teilnehmern im Zusammenhang mit dem Wettbewerb entstehen, werden nicht erstattet.


Ansprechpartner für Rückfragen:
Mario Schiefelbein, Geschäftsführer Bochum Marketing GmbH, schiefelbein@bochum-marketing.de, 0234 - 9 04 96 62


Die Ausschreibung können Sie sich hier als PDF herunterladen
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Bochum, 22. Februar 2014

Wissen, Wandel, Wir-Gefühl: Auf dem Weg zur Stadtmarke Bochum

Wie will sich Bochum in den kommenden Jahren präsentieren? Mit welchen Inhalten kann sich Bochum nach innen und außen glaubhaft positionieren? Diese Fragestellungen diskutierten auf Einladung von Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz am 22. Februar 2014 rund sechzig Vertreter aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft im großen Ratssaal des Rathauses.

Bochum Marketing hatte dazu in den zurückliegenden Monaten mit einer Imageanalyse und einem Faktencheck eine intensive Grundlagenarbeit geleistet. Unter anderem waren Umfragen in Auftrag gegeben und ein Vergleich zu 19 deutschen, ähnlich strukturierten Großstädten gezogen worden.

In einer ausführlichen Auswertung zeigte Bochum Marketing auf, wie die alten Bochum-Bilder, die in den Köpfen von Außenstehenden vorhanden sind, durch neue ersetzt werden können. Ziel ist es, ein zeitgemäßes, stimmiges Profil für Bochum zu entwickeln.

Deutlich wurde dabei, das Bochum eine stark zugespitzte Marke benötigt, um sich sowohl im regionalen als auch im nationalen Rahmen zu profilieren. Das kommunizierte Image soll unverwechselbar, glaubhaft, attraktiv und in wenige präzise Botschaften zusammengefasst sein. Es braucht also auch den Mut, auf einige Merkmale zu verzichten.

Dabei erscheint es sinnvoll, mit den unterstellten Charakteristika zu arbeiten: Bochum ist eine Stadt mit Bergbautradition. Das Themenfeld „Arbeit“ ist und bleibt für das Stadtimage weiterhin eine wesentliche Bezugsgröße. Aber die Art der Arbeit hat sich verändert. Als Attribute ordnete Bochum Marketing die Eigenschaften „zupackend“, „gemeinschaftlich“, „leidenschaftlich“ und „authentisch“ den Bochumern zu. Für die Marke wurde eine Dachmarkenkonstruktion gewählt. Vier Bereichsmarken stützen das Dach – also den Markenkern –, können aber auch unabhängig voneinander funktionieren.


Ruhr-Universität, mehr als 53.000 Studierende, acht Hochschulen, 200 Studiengänge, ausgezeichnete schulische und berufliche Bildung: Bochum ist die Talentschmiede im Ruhrgebiet.

Immer noch mehr als 30.000 Beschäftigte in der Produktion, 10.000 Angestellte an den Hochschulen, Gesundheits-Campus, an kaum einem anderen Standort in der Region greifen Arbeit und Wissenschaft so dynamisch ineinander wie in Bochum: Bochum ist Shootingstar der Wissensarbeit.

„Bochum total“ als größtes innerstädtisches Festival Europas, Jahrhunderthalle als Festspielhaus, Zeltfestival Ruhr, Schauspielhaus Bochum, Fidena und freie Szene: Bochum ist Hotspot der Live-Kultur.

Bermuda3Eck, VfL als sportliches Aushängeschild, Einkaufserlebnis, Grünflächen direkt vor der Haustür: Bochum ist Großstadt mit Lebensgefühl.



Wissen, Wandel, Wir-Gefühl ist der Markenkern, in dem diese Aspekte vereint  werden. In diesem Markenkern werden die inhaltlichen Schwerpunkte zusammengeführt. Es ist nicht der zukünftige Stadtclaim bzw. -slogan. Dieser wird erst im Weiteren entwickelt.

Der aktuelle Stand ist ein Zwischenergebnis. Die inhaltliche Profilierung der Marke soll im April 2014 vom Rat beschlossen werden. Sie ist strategischer Rahmen für das weitere Vorgehen. Das Papier ist Arbeitsgrundlage eines  Gestaltungswettbewerbs. Agenturen präsentieren  dann Corporate Design, Logo und Claim. Das siegreiche Konzept bietet den ganzheitlichen Rahmen für den zukünftigen Außenauftritt Bochums.


Download – Auszug aus der Präsentation



Kontakt:
Bochum Marketing GmbH
info@bochum-marketing.de
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