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Ein neues Kapitel aufgeschlagen

Neues Logo der Stadt als Referenz an das Buch im Stadtwappen

Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum Holding GmbH, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Mario Schiefelbein,  Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH legen am 16.11.2015 symbolisch letzte Hand an ein Plakat der Marke Bochum.
Fahnen der neuen Marke Bochum wehen am 06.02.2015 am Rathaus in Bochum.
Eine Fahne mit dem Motiv der neuen Marke Bochum weht am 28.01.2015 vor dem Rathaus.
Nach einer Bewerbungstour der Arbeitsgemeinschaft der fussgänger- und fahrradfreundlichen Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. am 23.05.2016 zur Aufnahme in die Gemeinschaft kürt die Auswahlkommission die Stadt Bochum zur fahrrad- und fussgängerfreundlichen Stadt.
LKW von Theater Total mit der Marke Bochum
Ein Etagenwegweiser im Bochumer Rathaus, 30.05.2016.
Ein Türschild im Bochumer Rathaus, 30.05.2016.

Die Entscheidung ist gefallen: Bochum hat ein neues Logo, das aus einem aufgeschlagenen Buch mit Unterstrich und dem Schriftzug „Bochum“ in blauer Farbe besteht. Mit Bezug auf das Bochumer Stadtwappen, in dem ein Buch das wesentliche Element ist, öffnet sich das Logo, um neue Kapitel der Stadtgeschichte zu schreiben.

Die Stadt Bochum und Bochum Marketing, die den zweijährigen Markenbildungsprozess betreut haben, stellten den Siegerentwurf vor, der von einem Zusammenschluss von neun Bochumer Agenturen konzipiert worden war. Das Konsortium hatte sich in einem Feld von insgesamt 227 Bewerbern behauptet.

Auf einen Slogan als festen Bestandteil der Wort-/Bildmarke wurde verzichtet, um die Nachhaltigkeit der neuen Marke zu sichern. Stattdessen wird in Kampagnenmotiven der Zusatz „Bochum. Von hier aus.“ verwendet, der neben der Bildsprache und ausgefeilten Schlagzeilen auf Plakaten und in Anzeigen die herausgearbeiteten Kernkompetenzen Bochums transportieren soll. Der Slogan ist damit nicht unabdingbarer Bestandteil des Logos.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Stadt Bochum steht vor vielfältigen Herausforderungen und gestaltet mit großer Leidenschaft den Strukturwandel. Dabei ist es wichtig, die eigenen Stärken und Möglichkeiten zu nutzen – diese aber auch mit Klarheit zu kommunizieren. Wissen, Wandel, Wir-Gefühl – in diesem Dreiklang haben wir vor einigen Monaten den Markenbildungsprozess neu auf den Weg gebracht. Nun liegen Ergebnisse vor, mit denen wir uns künftig präsentieren wollen. Ich freue mich, dass wir damit ein neues Kapitel in unseren Bemühungen um Bochum aufschlagen.“

Entwickelt wurde eine Logo-Familie mit einer Dachmarke, einem Logo der Stadtverwaltung und neuen Logos der Stadttöchter im einheitlichen Design. Eine auf die beiden Buchstaben „BO“ verkürzte Modifizierung kann auch von Dritten eingesetzt werden. Ziel ist es, dass möglichst viele Unternehmen, Vereine und Verbände das Logo verwenden, das umgehend im Stadtbild sichtbar gemacht wurde: als Flaggen, Bodenaufkleber, Plakat oder als XXL-Banner in der Größe 36 mal 13 Metern am Bahnhofs-Parkhaus.

In der Partie VfL gegen Bayern München gibt es auf 120 Metern Bandenwerbung, ein Spot auf der LED-Leinwand und Luftballons, die Kinder vor Spielbeginn steigen lassen. „Wir wollen mit dem Logo in den ersten Wochen möglichst viele Bochumer erreichen, so dass sich das Design schnell etabliert“, erklärt Bochum Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein den Maßnahmenkatalog, der auch online seine Anwendung findet. In Kürze folgt dann noch ein interaktives digitales Buch, das in Deutschland einmalig sein wird und von dem sich der Marketing-Chef besonders viel verspricht.

In einem zweiten Schritt wird die Marke überregional platziert. Dazu werden Bochum Marketing wie auch die Wirtschaftsförderung und weitere Stadttöchter in den nächsten Monaten entsprechende Kampagnen konzipieren. „Es geht bei der Markenbildung um Stadtidentität und um zeitgemäße Bilder, die wir deutschlandweit kommunizieren wollen. Neu ist, dass alle Entscheider Hand in Hand in diese Marke einzahlen“, unterstreicht Mario Schiefelbein.

Bochum Marketing-Aufsichtsratsvorsitzender Hugo Fiege freut sich, dass sich im Wettbewerb regionale Kompetenz durchsetzen konnte: „Das Ergebnis zeugt von der Qualität der hiesigen Agenturlandschaft.“ Als vorbildlich bezeichnete er das gemeinschaftliche Vorgehen wesentlicher Akteure. Carsten Köchel, COMKOM°-Geschäftsführer und Sprecher der Gruppe, fasst den Entwicklungsprozess innerhalb des Teams so zusammen: „Die Gruppe Bochum besteht nicht nur aus Bochumer Agenturen, sondern wir leben auch alle als Bürger hier. Daher war es für jeden von uns eine echte Herzensangelegenheit, gemeinsam die Marke für Bochum zu entwickeln, mit der wir gerne leben wollen.“

Das Wir-Gefühl sah Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein auch im gesamten Markenbildungsprozess als vorbildlich. Er dankte für das Vertrauen in sein Team und vor allem für die konstruktive Mitarbeit in Politik, Verwaltung und  Wirtschaft. Dabei war ihm die Transparenz des Prozesses stets ein besonderes Anliegen.

Am Beginn dieses Prozesses war eine Image- und Fakten-Analysen angefertigt worden, gefolgt von Workshops mit dem Aufsichtsrat von Bochum Marketing, zahlreichen Vorträgen in den Fraktionen sowie öffentlichen Diskussionen und einem großen Workshop mit 60 Bochumer Multiplikatoren.

Am Ende standen die vier Kernkompetenzen „Talentschmiede im Ruhrgebiet“, „Shootingstar der Wissensarbeit“, „Hotspot der Live-Kultur“ und „Großstadt mit Lebensgefühl“ sowie die vier Leitcharakteristika zupackend, gemeinschaftlich, leidenschaftlich und authentisch. Sie wurden zum Markenkern „Wissen, Wandel, Wir-Gefühl“ verdichtet, der im April vorigen Jahres vom Rat der Stadt Bochum als Grundlage eines Gestaltungswettbewerbs verabschiedet wurde.

Die von Bochum Marketing im zurückliegenden Sommer veröffentlichte Ausschreibung fand in Deutschland und im angrenzenden Ausland hohe Beachtung. Insgesamt 227 Bewerbungen wurden eingereicht, darunter waren mehr als 40 Agenturen aus Bochum. Es wurden fünf Bewerber ausgewählt, die ihre Entwürfe einer neunköpfigen, hauptsächlich fachlich besetzten Jury vorstellten. Im Entscheider-Gremium saßen neben Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Bochum Marketing-Aufsichtsrats-Chef Hugo Fiege und Geschäftsführer Mario Schiefelbein auch Prof. Dr. Jan Wieseke von der Ruhr-Universität, Julia Rottmann, Creative Director bei Leo Burnett-Laeufer, Robert Thurow, ehemaliger Marketing-Direktor bei Aral und heute Geschäftsführer der tcc-Group Consulting, Frank Heinze vom  Beratungsunternehmen Heinze+Partner sowie Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum Holding GmbH, und Stephan Nöthen, Leiter Strategie & Markenmanagement bei der Hamburg Marketing GmbH.

Die Jury hatte sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht und zwei Bewerber in die engere Wahl genommen, die ihre Entwürfe weiterentwickeln und nochmals präsentieren mussten. Die aus dem Wettbewerb als Sieger hervorgegangene Gruppe Bochum ist ein Zusammenschluss der Agenturen COMKOM° Digital Media, Gregor & Strozik Visual Identity, Oktober Kommunikationsdesign, Radar, Katja Leistenschneider – anders & agenten sowie Designstudio Steinert, Bettina Brakelmann Textprojekte, Martin Steffen Fotografie und Büro_Komplex.


Weitere Informationen zur neuen Marke finden Sie hier:




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